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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 108 -
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Steinte 108 Steinte „Die Rückkehr von der Abendandacht"; — „Neues Landschaftsgemälde von G. Stein, topf"; — 1824. Nr. ?l : „Der Sonntags. Abend im Gebirge". Landschaft von Stein« köpf; — Nr. 85.- „Kunst" Ausstellung in Stuttgart"; — 1826, Nr. <7. .Stuttgart"; — !827. Nr. 63: „Kunst.Ausstellung in Stutt. gart"; — 1828. Nr. 56: „Ostermesse und Aus» stellung der Kunst.Akademie in Leipzig". — (H o r m a y r's) Arch iv ' für Geschichte, Statistik. Literatur und Kunst (Wien, 4».). XI . Jahrg. (t82l)), Nr. l48. „Ueber eine Landschaft Steinkopf's". Steinle, Eduard Jacob lH i ft o- r i e n . Ma le r , geb. zu W ien 2. Juli 18i0). Sein Vater Johannes stammte aus dem geistlichen Stifte Kemvten in Schwaben, kam nach Wien, wo er sich bald als ein ungemein geschickter Graveur einen Namen machte und große Kund. schasten hatte. Sein Sohn E d u a r d wurde im angemessenen Alter in die Normal «Hauptschule zu St. Anna ge» schickt, zu Hause aber erhielt er Unter« richt in der Musik und in der franzö« fischen Sprache. Als er zwölf Jahre alt war, verlor cr seine Mutter durch den Tod und von da an wendete er sich von der Musik dem Zeichnen zu. Den Be» mühungen seines Vaters, der Bekannt- schaften in der damaligen Künstlerwelt Wiens besaß, gelang es. dem Sohne Tintritt in die kaiserliche Akademie der bildenden Künste zu verschaffen, wo er zunächst unter die Leitung Vincenz Ge« org Kininger'S M . X I , S. 271) kam, der daselbst als Professor der Schabekunst angestellt war. K in in» g e r übte wohl seine Kunst mit großem Geschick auS, war aber als ein Schüler Füger's Md. V, S. hindern er nicht nur seinen Lehrer und Meister, sondern auch seinen Wohlthäter verehrte, dessen einseitiger Nachahmer und Manierist. AlS Steinle sein 46. Lebensjahr er« reibt, hatte er bereits viel gezeichnet und sah auch in F ü g e r sein Ideal. Durch den Unterricht in der akademi« schen Zeichenschule, welche unter der strammen Zucht des tüchtigen Hubert Maurer sBd. XVI I , S. 14H stand, hatte sich Ste in le eine nicht gewöhn» liche technische Fertigkeit angeeignet. Schon damals drängte es ihn sehr, ma» len zu lernen, und sein Vater meldete ihn als Privatschüler bei dem Gallerte« Director Peter K r a f f t sBand XI I I , S. 106^ an, der ihm auch die Aufnahme zusagte, sobald ein Platz leer werden sollte. Während nun S t e i n l e auf eine Vacanz in Krafft 'S Atelier war» tete, besuchte er in der Zwischenzeit als wirklicher Schüler der Akademie den GypS. und Act-Saal, in welche Zeit eben die Rückkehr K u p e l w i e se r's Md. X I I I , S. 392) auS Rom nach Wien fällt. Da faßte Stein le's Vater den Entschluß, seinen Sohn zu Kupel« wieser als Malschüler zu bringen. K u« pelwieser selbst hatte während seines Aufenthaltes in Rom jens Künstler, welche die lebendigen Fäden der alten Kunst, die durch das akademische Wesen abgerissen waren, wieder anknüpften und den alten Meistern sich zugewendet hatten, kennen gelernt, auch in richtiger Einsicht die akademische Art aufgegeben, und in Rom ausgezeichnete Studien in der Capelle des Fiesole im Natican gemacht. S t e i n l e hatte noch nicht lange bei Kupelwieser gearbeitet, als sich ihm bald genug die Ueberzeugung aufdrang, daß. wenn er Füg er folgte, er auf einem Abwege sich befinde, und während er einerseits mit der Technik deS Oelmalens sich vertraut machte, zeichnete er fieißig nach F ieso le und wurde bald ein damals sogenannter Alt» deutscher. Unter dieser allgemeinen Be« zeichnung aber verstand man AlleS. was
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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