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Steinmetz, Johann 146 Steinmetz, Nikolaus
AlS der berühmte R i e g g e r ^B
XXVI , S. 429) bei der Wiener Hoj
stelle 4773 daS Vorderösterreichilcde R
ferat übernahm, war Steinmaye
einer von Jenen, welche zur Durchfüh
rung der nach Aufhebung der Gesell-
schaft Jesu an den von ihnen mächti
beeinflußten Hochschulen nöthig gewoo
denen Reformen mit noch anderen tüch'
tigen Männern, wie H a u ß e r , I u
l iani, Ruef. Joseph Anton Saute
sBd. XXVII I , S. 294. Nr. 4) an di
Hochschule nach dem Breisgau berufen
wurde und dort einen neuen G
weckte. Steinmayer, der, nebenbe
gesagt, auch Ste in meyer geschrieben
erscheint, erreichte das hohe Alter von
87 Jahren. De Luca führt ihm un
ganz falschem Namen, nämlich als
Stemmeyer auf.
(De Luca). DaS gelehrte Oesterreich. Ein
Versuck (Wien t77s. van Traltner. 8».
I. Bds. 2. Stück. S. l9l. — Voggen-
dorff ( I . C.). Biographisch »literarisches
Handwörterbuch zur Geschichte der eracten
Wissenschaften (Leipzig 1659, Johann AmdroS
Barch. gr. 8<>) Bd. I I , Sp. 999.
Steinmetz, Johann und Ludwig
(Zeichner, welche zu Beginn der zwei
ten Hälfte des l8. Jahrhunderts in Wien
arbeiteten). Ueber die Lebensumstande
beider Künstler, welche Brüder waren, ist
nichts NahereS bekannt und über ihre
Arbeiten auch nur eine kurze Nachricht
vorhanden, welche Adam Barisch in
seinem „0a,tHioFU6 raiZOnnö 6.es Dessins
ori^inaux äes plus ßranäs wg.ttr65 än
Osbinet äv lsu 1e pr. 01ig.rlG8 äs
Lissne" (Wien !794) mittheilt. I o-
hann arbeitete um 4760 in Wien, und
Ludwig ebendaselbst. Johann zeich,
nete Vögel und andere Thiere und in
der Sammlung des Prinzen de Ligne
befanden sich seine auf Pergament mit der Feder vortrefflich gezeichneten Abbildun»
gen. Bartsch zeichnet im obbenannten
„OKtaloFU^ (p. 18t) folgende Blätter
Iohann'sauf: „ Nn 567-lw",- — „^.«^s
o/ssa?«") mit dem Namen auf der Zeich,
nung:
Dem Bruder Ludwig aber schreibt
Bartfch treffliche Zeichnungen von
Schlachtstücken zu, welche sich gleichfalls
in der Sammlung des gedachten Prinzen
befanden und die im „OaraloFue" in
folgender Weise bezeichnet sind: „?7ns
All die ge»
nannten Arbeiten sind mit der Feder auS«
geführt und die gezeichneten Vögel des
Johann S. find das Vollendetste, was
in dieser Art geleistet werden kann. Die
Bataillenstücke Ludwigs, fast alle in
einer Größe, sind im Geschmacke von
S. le Clerc ausgeführt. — Ein Conrad
Steinmetz sgeb. 1787, gest. zu Wien
13. Juli 1846) lebte als Graveur in
Wien und muß eine nicht gewöhnliche
Geschicklichkeit besessen haben, da ihn
Patuzzi in der Namensliste jener ruh«
menswerthen Männer aufführt, welche
lich außer in der Maler«, Bildhauer« und
Kupferstecherkunst noch in anderen Kunst»
zweigen so hervorgethan haben, daß wir
n deren Leistungen unS heute noch er»
reuen.
Nagler (G. K.Dr.). Neues allgemeines Kunst«
ler.Lexikon (München l839. E. A. Fleisch»
mann, 8°.) Bo. XVII , S. 304. —Patuzz i
(Alexander), Geschickte Oesterreichs (Wien.
Wenedikt, jchm. 4».) Bd. I I , S 346.
Steinmetz, Nikolaus Freiherr (k. k.
eld marschall - Lieutenant und
Kitter des Maria Theresten Ordens, geb.
nden Niederlanden im Jahre 1723,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Stehlik-Stietka, Band 38
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Stehlik-Stietka
- Band
- 38
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1879
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 398
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon