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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 176 -
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Seite - 176 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38

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Stellwag (Genealogie) 176 geichwüre": — „Entgegnung an Professor Rothmund, die künstlill'e Vupillendil» düng betreffend"; — I8bl: „Zur Literatur 5er Refractiont' 'Md Accommodationsano« malien": - „Theoretische und praktische Be« merlungen zur Lehre von den Thränenad' ltllnngsorgancn"; — 1869: «Über gewisse Innervationsstölungen bei der Basedow'- jckkn Krantheil". — In den „Wienrr Jak räuchern für K ind erhei l lu nd e', l l . Band: „Die Behandlung deS Bindehaut- schleimftusseö dei Neugeborenen und Klndern". — In der „W iener m e di cini l chen Wo« chenschlift". 185^: „Die Chorioiditis von, wisscnichaftlickcn Ztandpuncle aus betrack» tet"; — «855: „Die Behandlung des Binde« hautschlrimflussee"; — „Ueber Amaurosis in ihrer Beziehung zu den Leistungen drS Augenspiegels"; — '""" "-l">- " ^ n--< Mechanismus der Thränenleitung, durch neue Versuche begründet": — «Das gelbe amorphe Quectsilberoryd"; — !8K6: „Zur Lehre von den hällwdynanüichen Velhältnissendes Auges und vom intraoculären Drucke"'. — l8ö?: ^Die unblutige Behandlung des von Ueber» sichtigkeit abhängenden convergireuden 2chie« lent". Zur Venealogic der FamiUe SteUwag von Carion. Die Familie stanimt aus einem rathsfädigen. rittermäßigen Rotdenvulger Bürger^eschlrchte. Ein Stephan ^lel l» »vag. der 26. Juni !684 starb, war Oder» bürgermeister der Stadt Mergenihein, an der Tauber. Sein Sohn Johann Kaspar (gest. 17l6) war Tenator und seit «702 Bürgermeister drr Stadt Mergenlhcim. Leine Frau, Anna Varia, eine Tochter oeb Bürgers und Senators Johannes Ka i n s ch o n. grdar ihm l3 Kinder, von denen die meisten in oer Kindheit starben uno nur tin Sohn, Edmund Mar t i n , das Gricklecht fortpflanzte. Die angeschlossene ^.lamnilafll gibt ein^ ».enaue Uebecsicht oer Falnilie Ste l l wag von obi» arm Stephan angefangen bis auf den beutigen Tag. Der Adel gelangte in die Familie zu w ied erholt en Malen. Zuerst , erhielt ihn mit Diplom vom <3. Februar 1794 der Appellationsrath Johann Phi l ipp Wincenz Ste l lwag mit dem dem Namen seiner Mutter Anna Theresia v. Car ion Ftellmag (Genealogie) entlehnten Prädicate „oon Car ion" ; dann wurde der Adel mit demselben Prädicate mit Diplom vom Jahre 1828 seinem Bruder Alois Peter Franz verliehen. Den Rit- ter stand aber erwarben mit Diplom 6än. 3. Juni 1836 die Enkel des oben genannten Appellationsrathes Johann Ph i l i pp Vincenz. nämlich die vier Vrüder Gu- stav, Johann, Heinrich und Nudolph, in Würdigung der Verdienste ihres Vaiels. zuletzt Kreishauptmanns in Znaim. Die Fa» milie weist mehrere denkwürdige Persönlich- keiten auf, unler diesen zunächst den verübn" ten Ophthalmoloaen Kar l S te l lwag von Car ion. dessen ausführliche Lebensskizze oben l^> 172) mitgetheilt worden. Noch sind erwähnenswertb: l. Gdulund Mar t in (geb. 169?, gest. 176V), Dicier war mit dem Ordenöcomthur Grafen Laßen Höfen um das I , 1723 auZ Mergentheim nach Schlesien gekommen und dort Anfan.is 1724 in die Dienste des deutschen Ritlerordens getreten, in welchen er zuletzt (1735) Zchlohhauptmann in Eulenberg lvurde. Aus seiner 1739 geschlos. sl'nen Ehe mn Anna CHeresia von Cariol, (geb. 1721, gest. l?93). d^r.n Vater z-olstmeister in fürstl. siechten stein'schen DienWn war und dessen Familie aus orn Ni<derland<n stammte, hatie er zwti Söhne: Johann Phi l ipp Vincenz Franz und Nlo is Peter Franz. die Stammväter der zwei heute noch blühenden Linien der Ste l lwaa von Carion. — 2. Johann Phi l ipp Vincenz Franz (geb. t?48, gest. 181 l) trat in den t t. 2taatsdie»ft uno war (seit <?88) Rath bei dem mährisch' schlesischen Appellationsgerichte in Brunn und wlirde iin Jahre 1?94 in den österreichischen Adelstand mit dem Prädicate „von Carion", nach dem Namrn seiner Mutter, erhoben. Aus drei Ehen batte er nur aus der ersten und dritten Nachkommenschaft und nur der 3-ohn aus der dritten Ehe, Johann, pflanzte diese Linie fort. — 3. Johann (geb. 1?8u, gest. 1835), der in der therestanischen Ritter» akademie ausgebildet worden und in dieser die jurioisck'politischen Studien 180? beendet hatte, trat im nämlichen Jahre als Vrakli» kant bei dem galizischen Gudrrnium in Lem» berg ein und wuree. stufenweise uorrüclend. 1833 Kreishauptmann zu Hrabisch in Mähren und 1835 Kreishauplmann in Znaim. Im Jahre 1848 trat er in den Ruhestand über. Johann war dreimal verheirathet und aus leder seiner Ehen hatte er Nachkommen.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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