Seite - 178 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
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Steltzl 178 ^ Franz
bis Königgräh etwa in der ersten Hälfte dr
Auilust wieder zugänglich wurde. Jetzt ersi
wurde er unter Leitung des Dr. Dum
reicher amputirt, erlaa aber bald darau
den Folgen der Amputation. Einige Monat,
nach seinem Ableben, ani 3. October l86l>
wurde ihm dl'r Olden der eisernen Kion«
dritter Classe zuelkannt. ^Adelstands
Dip lom <iäo. ?. Juli «828.)
Ulappeu. Das Wappen der Stel l ,
wag von Carion, Im blauen Felde ein
Mann, welcher auf der Achsel eine Wagen
deichscl und an deren Ende eine Sprengwaage
dält. Auf dem Schilde luht ein gekrönter
Turmerhelm, aus dessen Krone zwischen
weihen und blauen wallenden Straußen»
federn der vordeschriebene Mann heraus,
wächst. — Ricterstands.Wappen. Als
mit Diplom vom 5. Juni t836 dcn Kindern
des Znaimer Kreishauptmannes Iodann
Lte l lwag von Carion der Rittclstand
»erliehen wurde, fand auch eine Wappen«
Verbesserung statt und das Nuterwavpcn ift
ein geoierteter Schild, l und 4: in Blau
eine halb vorwärts gestellte Mannesgestalt
bis auf den Unterleib abgekürzt, mit einem
engen grauen Rocke bekleidet, die braunen
Haare kurz abgeschnitten und mit rundem
schwarzen Hute mit breiter Krempe auf dem
Haupte, über der rechten Achsel eine Deichsel
mit einer gegen das Ende daranhängenden
Spreng» oder Vorlagwaage tragend, die
linke Hand in die Hüfte gestemmt. 2 und
3 sind quer getheilt; 2 zeigt in Blau eine
goldene Lilie und unten in Silber einen aus«
gebreiteten, schwarzen, rothoezungten Adler;
3: in Silber den gleichen Adler und unten
in Blau eine ähnliche Lilie. Auf dem Schilde
rüden zw>i goldgekrönte Turnierhelme. Die
Krone des rechten Helmes trägt eine der im
Schilde ersichtlichen ähnliche Manmsgestalt,
nur halb einwärts gestellt und die Deichsel über
der Achsel tragend. Auf c>?r Krone deS linken
Helmes steht ein ausaebieiteter, schwarzer,
rothbezungter Adler. Die Helmdecken sind
durchgängig blau. jene des rechten zu beiden
Seiten mit Silber unterlegt. Jene des lin»
ken Helmes sind außen mit Gold und innen
mit Silber belegt.
Eteltzl, Mar. (Kupferstecher, Ge-
burtsort und Jahr unbekannt. Lebte im
48. Jahrhundert). Um das Jahr l757
befand er sich in Prag und arbeitete da- selbst als Kupferstecher.. Es sind von
ihm mehlere Blatter, meist Abbildungen
von Heiligen, bekannt, deren etliche die
Strahower Bibliothek besitzt. Es sind
darunter folgende Stiche: „Nie h. nierzchn
NaMelier", für die Bruderschaft zu Gol-
denkron in Böhmen (l737, 8«.)-. — „Vie
h. Zrrieinigknt", bezeichnet „stol t .^1 8o.
?l-2.An6", von welcher Nagler meldet,
daß sie sehr sauber gestochen sei; —
i") mit dcr
Abbildung der dortigen Lt. Petruskirche
(120.) ; __ ^Nrr h. Ägna; uan Uüyllla". be-
zeichnet „ I t e l t ? ! 30. r ra^e" (4<>.);
— „Jesus, Maria und Zasepli", für die
Bruderschaft der Sterbenden in der
Loretto > Capelle zu Prag, bezeichnet
. Franz tie Pllnlü" , bezeichnet „
Spiridilln", bezeichnet
3e. ^ra^as" ^8^.). Nagler nennt ihn
Mar ; auf den beiden letzten in der Stra»
hower Bibliothek befindlichen Blattern
ist er Mar.(ian oder MarcuS) be>
zeichnet.
Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines
Künstler.Lexikon (München <839. G. A.
Fleischmann. «".) Bd. XVIl, S. 3l6.
Stelzhamer, Franz (oberösterreichi-
'cher Dialektdichter, geb. im Dorfe
Großpiesenham unfern dem Stadt«
chen Ried im Innmertel Oberosterreichs
am 29. Nov. 1802, gest. zu Henndorf
bei Salzburg am 44. Juli 1874). Seine
Eltern waren schlichte Landleute; der
Vater, Johann, ein fleißiger und spar»
'amer Bauer, die Mutter. Mar ie , eine
Bäuerin voll Zärtlichkeit und Liebe für
hre Kinder, von deren sieben ihr drei am
Leben geblieben: Peter, Andreas und
Franz, welch letzterer ihr Liebling war.
Auf dem kleinen Hauswesen in „Sieben-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Stehlik-Stietka, Band 38
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Stehlik-Stietka
- Band
- 38
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1879
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 398
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon