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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 191 -
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StelHammer, Ferdinand 191 Stelihammer, Ferdinand „Stelzhamer - Feier in Vöcklabruck" ^3chil< derun^ der Feier, welche die Gesellschaft »Paixhanslia in Vöckladruck dem Dichter anläßlich seines 7t). Geburtstages veranstal« tet hatte). — Salzburaer Zeitung 1868, Nr.27l. iiu Feuilleton: „Franz Stelzhamer". — Dieselbe. <372. Nr. 234. im Feuille. ton: „Franz Stelzhamer". — Dieselbe. l873, Nr. 12.- „Glückwunschschreiben des Wiener Journalisten« und Schrlftsteller-Ver< einö „Concordia" zu Stelzhamer'ö 70. Ge- burtstage". — Schmidl (Ad. Dr.). Oestrr. reichische Blätter für Literatur und Kunst (Wien. 4o.) i . Jahrg. (1844). 2. Quartal. S. 239, im Aufsahe: „Die Dichter in ösier« reichischer Mundart". Von Andreas Schu« m acher. — Ueber Land und Meer (Stuttgart. Hallberger. kl. Fol.) ^XIII. Bd. (18U5). Nr. 21, S. 323: „Fines Dichters Geburtshaus". Von Mül lauer . — Der Wanderer (Wiener polit. Blatt) 16. Jänner 1863. Von Emerich Nanzon i . 3l. Mai 1871, Nr. 148: „Franz Stelzhamer". — Wiener Theater .Zei tun g. Von Adolph Bäuerle (Wien. gr. 4<>.) 1841. S. 784: „Neue Gesänge in obderennfischer Mundart von Stelzbamer". Von Ad. St i f te r . — Wien er Zei tung. Abendblatt. 1872. Num. mer 114, im Feuilleton: „Von Franz Stelz« hamer". Von Em.(il) K.(u h). Stelzhammer, Ferdinand Freiherr ( S t a a t s m a n n , geb. zu W i e n 22. März 1797. gest. im Bade zu G rä- fenberg 8. Juli 1838). S. gehörte einer Familie an. welche schon wieder» holt dem Staate ausgezeichnete Diener gegeben hatte. Der Confistorialrath und bekannte Physiker IohannChr is toph S. ss. d. S. 193) war sein Oheim. Sein Vater Pau l , ursprünglich Jesuit, war zuletzt Hofcath bei der obersten Justiz» stelle. S., der seinen Vater frühzeitig ver- loren hatte, wurde iu der Theresianischen Ritterakademie zum Staatsdienste auS« gebildet und begann am 18. September 1819 seine Laufbahn als AuSculiant bei dem Niederösterreichischer! Landrechte. Seltene Talente und eine unermüdete Thätigkeit in seinem Dienste richteten bald die Aufmerksamkeit auf ihn. Tr wurde im Jahre 1824 zum Rachspro, tokollisten des Lemberger LandreckteS ernannt und schon im Jahre 1829 zum Rajhe bei diesem Gerichte befördert. Ob« gleich sich seine Verhältnisse in Lemberg in jeder Hinficrt befriedigend gestaltet, er. einen Kreis gleichgestellter Freunde und selbst seine künftige Lebensgefährtin dort gefunden, so zog eS ihn-doch wie» der in seine engere Heimat zurück. Tr wurde im Jahre 1831 zu de:n nieder, österreichischen Landrechte als Rath über« setzt und erhielt auch in Wien im Jahre 1839 seine Beförderung zlim, niederöster« reichischen AppellatlonSrathe. Im Jahre 184-3 wurde er Hofrath der obersten IustizsteUe. Bei dieser obersten Gerichts- bebördä schwang stch Stelzhammer bald zu be'onderer Geltung empor, und die Schlagfertigkeit, so wie die Scharfe seiner Auffassung. die Gründlichkeit und der Umfang seines WiffenS, die Rich- tigkeit seines Urtheiles wurden alsbald erkannt. Mir der Thronbesteigung Sei» ner Majestät des jetzt regierenden Kai« sers begann der gewaltige Aufschwung, begannen im Kaiserstaate die Reformen auf allen Gebieten deS staatlichen und socialen Lebens. Es galt damals vor Allem auf dem Gebiete der Rechtsform zwischen den hochgehenden Forderungen der Doctrin und der Nothwendigkeit einer allmäligen organischen Entwicklung zu vermitteln. Die Staatsmänner, welche zur Lösung dieser Aufgabe berufen wa« ren, richteten sogleich ihr Augenmerk auf Stelzhammer, der wegen jeiner hohen wissenschaftlichen Ausbildung und seiner Kenntniß der in den verschiedenen Theilen des Reiches bestandenen Justiz- Verhältnisse vorzüglich geeignet war, die umfassendsten Arbeiten energisch zur Aus- führung zu bringen. Wiederholt war er,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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