Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 193 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 193 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38

Bild der Seite - 193 -

Bild der Seite - 193 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38

Text der Seite - 193 -

) Johann Christoph 493 Stedhamme^ Johann Christoph Schild Halter sind zwei auf einer unier dem Schilde sich verbreitenden goldenen Arabeskenverzierung aufrechtftehende goldene Greife mit auswättsgekehrten Köpfen und ausgeschlagenen rothen Zungen angebracht. Stelzhammer, Johann Christoph (gelehrter Jesuit , geb. zu Weißen» b ach im Mühlkreise Oberösterreichs 29. August 1730, gest. zu L inz 10. October 1840). Sein Vater war Verwalter der Herrschaften Sallaburg und Zellhof. Scbon 1733, damals drei Iabre alt, kam S. mit seinen Eltern nach Linz, wo er seine Studien begann und bis zu den philosophischen Jahr« gangen auch fortsetzte. Seine im Jahre 1768 öffentlich vertheidigten Satze aus allen Theilen der Philosophie hatte er dem Dienstherrn seiner Eltern, dem Gra» fen Christoph von Sa l laburg , seinem Taufpathen, dedicirt und zunacdst dadurch seinen Eintritt in den Orden der Gesell» schaft Jesu veranlaßt, welcher schon im folgenden Jahre, 1769. bei St. Anna in Wien erfolgte, und in welchem sein Bruder P a u l sich bereits seit 1764 befand. Nach zurückgelegten zwei Probe« jähren kam S t e l z h a m m e r in das akademische Collegmm an der Univer. sitat in Wien, wo er die niederen Wei< hen und die philosophische Doctorwürde erhielt. I n Leoben, dann in Grah lag er noch ein Jahr den mathematischen stu« dien ob, dann wurde er dem Astronomen als Gehilfe beigegeben, bis er im Jahre 1773 als Lehrer der ersten Gramma« ticalclafse nach Laibach kam, wo ihn die Auslösung der Gesellschaft seines Ordens erreichte. Nun ward er gleich seinem Bruder P a u l , der bereits über zehn Jahre im Orden sich befand, und wie er auch noch nicht die höheren Weihen besaß, mit einer kleinen Ablösungssumme abgefertigt und auf sick selbst gestellt. Johann Christoph begab sich nach Linz, wo eS ihm gelang, eine Lehrer« stelle der Humanitatsclaffen ;u erlangen, welche er durch zwei Jahre versah. Auf den Nath seiner Freunde legte er nun dieselbe nieder, ging nach Wien, ftuoirte dort die Theologie und bestritt durch Privatunterricht seinen Lebensunterhalt. Stammtafel der Freiherren von Stelzhammer. S z h i Verwalter auf Herrschaft Sallaburg. N. N. Johann Christoph ^S. 193) geb. 29. August1750. s 10. October 1840. Haul, anfänglich Jesuit nach Aufhebung dek Ordens im Staatsdienste zuletzt Hoftatd bei der obersten Iustizstelle, 1?87 Adelstand. sHN" l798. Ferdinand lS. li>1). l«i!) Freiherr, geb. 22. März l?97. * 5s. Juli l858. Zuliana Mosing »ed. <8. December 5807. Emil Vttilie geb. IS.Iuli 1828, geb. 11. Dec. 1830. -s 10. Mai 1832. vm. Nudolph /ellner von der Arl -^22. August 1850. v. Wurzbach. bioar, Lexikon XXXVIII. August Anton geb. 11. Februar 1832. Natalie Hinger von VIeichenllU. Vedr. s.Dec »878! Maria Antoinette geb. 28. Dec. 1s33, vm. Emil von 43
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich