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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 199 -
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199 Stehig lilier ümlrikllnischen Waise" (dritte Aufl., Regensburg 1837, 8».); — „Stadt- nnt> Nurtgrschichten" (Negensburg 1837, ^weiie Ausg., ebd. 1860)' — „Eduard Prire'z VerLehgange, aus dem Gagebnche eines Mi8äin> närs nberzcht" (Regensburg 1838, 8".); — „Vild und Mllrt. Orsählnngtn znr Vlleh- rnng und Anterhültung" (Regensburg 1839, 8".); — „Ver ZeiZelmlltz unn Gberndurf, oller. So kommt man nun Strah ank ledern. Gine Geschichte für das liebe NanduM" (ebd. 1859, 80) ; — „Geschichten aus dem christ- lichen Dben und kür lla55ellle. Frei imch dem Englischen" (ebd. 1860). bildet auch Nr. 3 der bei Manz in Regensburg verlegten periodischen Schrift „Ner Vesekrllnz", welche treffliche Volksschrift theils Originalien, theils Uebersetzungen aus dem Engli« schen, Französischen und Vlamischen ent- halt; — „Vergißmeinnicht. Oin Blumen- 5träu5chen nun der Mi53lün znr bestäniiigen GeiStesernenernng" (ebd. 1839. 8"., mit 1 Titeld.); — „Mi52iull5biichleiil llder nme Nehrrzignilgen für christliche Jung f rauen . Gin Angebinde ;nr Misxilln" (zweite Anfl.. ebd. l862; sechste Aufl. 1874. 18«.); — „Wizsillnstckchlein ntler nene Neherzignngrn tür chriMüthalische Jüngl inge. Gin An- gebinde znr MisLiun" (zweite Aufl. ebd. 1862. mit Titelk., 18".); — „Mi^ionz. önchlein llder neue Neherzignngen lür chriZtliche HllnZuäter" (zweite Auft. ebd. 1869, mit Titelk.. 32".); — „MiHsiansbnchleiu ober nene Veherzigungen lür christliche Hans- trauen" (achte Aufi., ebd. 1877, mit Titelb.. 32".). Diese vier letztgenannten Schriften sind. wie noch ein paar andere seiner Feder, auch in öechischer, Ueber« setzung von F. S r d i n k o und Alois D r e m l erschienen. Stelz ig besorgte feit etwa 1860 bis an sein im schönsten Mannesalter von erst 42 Jahren erfolg- teS Lebensende die Redaction des „Oesterreichischen Volksfreund", der un» ter ihm einen großen Aufschwung ge« nommen, aber auch in seiner anstän» digen Haltung sich wesentlich gebessert hatte. Stelz ig führte eine gewandte Feder; er war Pädagog vom Haus aus, besaß dabei gründliche, vielseitige Kennt« nisse und als Missionar, der viele Jan» der und Menschen gesehen. eine viel- geprüfte Erfahrung. Ein Priester des Herrn in des Wortes schönster Bedeu« tung, war er ein geborener Missionär, der nur durch Milde. Liebe und eine unbeschreibliche Güte die Herzen ge» wann. Er war ein Jugendschriftsteller nicht von der Art, wo hundert auf ein Loth gehen, die von der Jugend und ihren Bedürfnissen, vom Schreiben und seiner Kunst so viel verstehen, wie der Bauer vom Gurkensalat. sondern ein Jugendschriftsteller von Beruf, der jedes Wort. das er niederschrieb, wog, ob es auch für die Jugend paffe, und im kind- lichen Gemüthe nicht Vorstellungen er« wecke, die ihm so lange fremd bleiben sollen als nur möglich; ein Iugendschrift- steller, wie es einst Christoph Schmid. wie es der unvergängliche Verfasser deS „Robinson Crusoe", Campe, war. wie es Hoffman. Gustav Nieritz sind, nur vielleicht noch keuscher, noch vorsichtiger, noch kindlicher; in den Schriften aber. welche er für das Volk schrieb, durch und durch wahr und volksthümlich. Sein Andenken wird sick erhalten, so lange echter Prlestersim! und reine Men- schenliebe noch eine Bedeutung haben. Bohemia (Prager Unterhaltung«' und polit. Blatt. 4«.) 4863. Nr. 43, in der Rubrik „Sterbefälle". — Wi ener Z eituna 1865. Nr. 44. S. 579. — Der obige Missionär, Jugend, und Volksschnftsteller, ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen ?. I g - naz Stelzig, welcher, schon am 28. No« oember t786 geboren, am 20. August l8lO zum Priester ordinirt war und am
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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