Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
Seite - 246 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 246 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38

Bild der Seite - 246 -

Bild der Seite - 246 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38

Text der Seite - 246 -

Stern, Victor 246 Stern, Karl gerungen I Welch Lied sich mir auch in des Herzens Drang I In sanggeweibter Stunde oft entrang I Wie's nach beschränkter Kraft mir auch gelungen; j Kühn darf ich's sagen: nimmer habe ! Ich je der Dichtung heil'ge Himmelsgabe I Die Macht des Wortes, wie sie mir gespendet I Entweihend zu unedlem Zweck verwendet I W. E. Stern". Glinset siith.) l86l. Druck von I . Haller in Wien (Verlag bei I . Knöpflmacher und Söhne in Wien. F?l). Stern, Victor (dramatischer D i ch' ter, geb. in W ien im Jahre 1337). Die Volksschule und das Untergymna« fium beendete er in Wien, worauf er sich den Realfäckein zuwendete und durch Umstände mannigfacher Art veranlaßt wurde, in ein kaufmannisches Geschäft zu treten, in welchem er nahezu ein Iahrzehend verlebte. I n dieser Neschaf« tigung fühlte er sich bei seiner mehr dem idealen und geistigen Schaffen zugewen» deten Richtung nichts weniger denn be- haglich. Das .Geschäft" aber nahm ihn dabei so stark in Anspruch, daß ihm kaum eine Zeit übrig blieb, die er dem Studium und der Lectüre der neueren Erscheinungen auf dem Gebiete der Lite» ratur hatte widmen, und so seinen edle» ren Wissens- und erwachten Schaffens, drang befriedigen können. Im I . t862 lernte er den Dichter H e b b e l ^Band VIII , S. 164: Bd. XI , S. 428; Band XIV, S. 472 j^ kennen, welche Bekannt- schaft. bei dem schon im December 1863 erfolgten Tode des Dichters, dem noch überdieß eine längere Krankheit voran- gegangen, freilich nur von kurzer Dauer war. Immerhin blieb sie auf den streb« samen jungen Mann nicht ohne Ein- fiuß. und als er spaterden Schriftsteller Eduard Ku lke , gleichfalls einen Ver« ehrer und Schüler Hebbel's. kennen lernte, war sein Tntschluß. der kauf« mannifchen Laufbahn zu entsagen, bald gefaßt und auch in kurzer Zeit darnach ausgeführt. Im Jahre 1868 gab er seine bisherige kaufmännische Beschäfti« gung auf und wendete sich dem poeti« schen Schaffen zu, indessen er seinen Lebensunterhalt durch Privatstunden be> stritt. Nun konnte er sich in freierem Maße seiner Lieblingsneigung, der Poesie, hingeben. Da er aber auch die Lücken in seiner geistigen.Ausbildung nur zu lebhaft fühlte, suchte er dieselben durch eifrige und angestrengte Studien auf literarischem und wissenschaftlichem Ge« biete auszufüllen. Er trat seither mit einigen dramatischen Arbeiten auf. welche im Druck erschienen sind. Die Titel der» selben find: „Valentin. Bürgerliches Grauer- 5piel w drei Nukzngln" (Wien l868); — „Nas Nrllnenhllns. Vraurröpirl in tunk Zlnk» svgen" (ebd. 1872). Im ersteren bekundet sich S t e r n gan; als Anhänger der Hebbel'schen Sckule, nach welcher „alle Tragödien der Menschheit im Ge- schlechtsverkehre liegen". Daß Shake« speare's, Goethe's. Schiller's Tra« gödien nicht in geschlechtlichen Conflicten gipfeln, darüber geht diese Sctmle ein« fach hinweg. Stern lebt in Wien, wo er als Secretär des Journalisten» und Scbriftsteller-VereinS „Concordia" ange- stellt ist. Brummer (Franz). Deutsches Dichter«Lerikon (Eichstädt und Stuttgart 1877. Krüll sH. Hugeldubel). schm. 4".) Bd. I I , S. 397. Noch sind erwähnensrverth: i. Kar l S tern (geb. zu Srtzdorf in Schlesien am 1l. Juni l8l5). Trat an, l4. September l83? bei den Schotten in Wien in den Benedictiner- Orden, legte am 29. September 184l) Pro» feß ab und laS am l. August l84l die erste Messe. Dann wurde er Seelsorger und Vre« diaer der Stiftskirche zu den Schotten. S. besaß als Kanzelrcdmr einen ausgezeichneten Ruf und mehrere seiner Kirchenreden sind auch im Druck erschienen, so „Die Ceremonie der Priesterweihe", Predigt, gehalten, als
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich