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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Streeruwitz-Suszncki, Band 40
Seite - 229 -
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Seite - 229 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Streeruwitz-Suszncki, Band 40

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Sturm, Bernhard 229 Sturm, Franz als Professor der k. k, Ingenieurakademie zu Wien im besten Mannesalter von 39 Jahren starb. Er war als Iugenoschrift« steller sehr thätig und gab folgende seinerzeit beliebte Schriften heraus: „Erste Reise in das Gebiet der Geographie. Ein Spiel für die Jugend", mit 16 Landkarten und 36 illum. KK. (Wien 1818. Müller; 2. verb. Aufl. ebd.. 1829, 160); — „ABC- und Lesebuch nach einer einfachen und schnellen zum Zweck führenden Methode", mit fünf illum. KK. (Wien 1819. Müller. 12".); — „Die ersten Blätter zum Unter» richte der Kinder von drei bis sechs Jahren, enthaltend kurze Gedanken in Gesprächform und Erzählungen", mit zwölf illum. KK. (Wien 182l. Müller. 8".); — „Der kleine Mußedieb". Eine Auswahl interessanter Ge- sellschaftsspiele zur Erheiterung für Personen beiderlei Geschlechts; aus dem Französi» schen". mii K. (Wien 1821. Müller, 12".),- — „Taschenglodus oder die bequemste Vor. richtung, mit zwei Zügen auS einer platt zusammengelegten Kugel eine sphärische zu bildend Zum Elementarunterricht" (mit einem Bogen Text) (Wien 1823, Müller, gr. 8<>.); — „Der kleine Aesop oder: 100 sechSoersige Fabeln für die Jugend gewählt, eingerichtet und gedichtet", mit 100 fein col. Vign. und einem Titelkupfer (Wien 1825, Müller. ^''".)l "" „Heczensergießungen (1.6 Ia.u- F2.FS äu. oosui-). Ein Buch, um theueren Personen bei allen feierlichen Gelegenheiten 5/iebe. Erkenntlichkeit. Hochachtung und Verehrung (in Prosa und in Versen) zu bezeigen", deutsch und französisch, nnt zwei fein illum. Vign. (Wien l825, Müller, gr. 12".) ; '— „Gründliche Schule der Zeichenkunst für Anfänger", mit vielen Ab. bildungen (Wien 1825. Müller, qu. 4<>.); — „Treue besteht, Falschheit vergeht; oder Be. gebenheiten aus der Familie Li l ien stad t, lebhaft, treu und faßlich für die Jugend er- zählt. Nach dem Französischen der Mad. de Saint Maurice: 1^8 a.uatrs kmis r66.u,it 5 trois", mit acht illum. KK. (Wien 1825, Müller, qu..ar. 8».),- — „Flora's lieblichste Kinder, nebst Allem, was von ihnen zu wissen noth. und wohlthut. Ein Doppel- alphabet von Blumen" (Wien, o. I. , Müller. Taschenformat, illustr.). ^Neuer Nekrolog der Deutschen (Ilmenau 1829. B. F. Voigt, 8°.) V. Jahrg. (1827), Theil I I , S. 110t, Nr. 542.^ — 3, Bern- hard Sturm von Rizenbach (geb. zu Paskow in Schlesien um 1530, gest. zu Ig lau in Mähren 28. October 1532). In Deutschland an verschiedenen Lehranstalten gebildet, erlangte er 1571 an der Hochschule Wittenberg die Magisterwürde aus den schönen Wissenschaften. Bald darauf erhielt er das Rathschreiberamt der Stadt Iglau, wo er sich im Jahre 1574 mit Katha. r ina. der Tochter des dortigen Senators Aug. Schmil lauer von Schmil low verehelichte. Ein unterrichteter Mann, stand er mit vielen Gelehrten seiner Zeit in Böhmen und Mähren, so mit Prokop 3u- pacius. Aoam Weleslanin. Peter C o< dic i l lus, in freundschaftlichem Verkehre. Insbesondere aber knüpften ihn enge Freund» schaftsbande an den berühmten Arzt Adam Huber aus Meseritsch. Im classischen Latein gewandt, verfaßte er zahlreiche Gelegenheits- gedichte in dieser Sprache und gab das Werk: nVt«o5tiokoll, Livs vsrLiouIoruiu, couwi-ias 3sx" (Görlitz 1580) im Druck heraus. Auch schrieb er eine chronologische Geschichte der Stadt Iglau in Versen. Im Jahre 1578 wurde ihm das Pcäoicat von Rizenbach nedst Wappen verliehen. ^oe?HaH^a ^aujtl'n^ Ds sasoulariouL li- dsralium artiuiu. in Lotismii!. ot Nlorkvi». .tatis 00 min ttutarluiz (I»i-2Fäe> l78.3, 8".) l>. 329, 352.) — 4. Christoph S t u r m . ein böhmischer Bildhauer, welcher im acht» zehnten Jahrhunderte in Prag seine Kunst ausübte. Für das Stifcs.Btrahower uno Qucstenberg'sche Spital meißelte er 1726 zwei Statuen, den ,.h. Johann Evangelist" und die „h. Maria", welche beide, wit Christoph Sturm bezeichnet, auf der Stiege des genannten Gebäudes aufgestellt sind. ^D l a d a c z (Gottfried Johann), Allgemeines historisches Künstler «Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottlieb Haase, 40.) Bd. I I I , Sp. 24u.) — 3. Dominik Sturm («eb. i?8l). gest. zu Wien 3. De« cember 1808). Dieses Künstlers gedenkt als eines Vorzellanmalers Alexander. Patuzzi in seinen schon mehrerwähnten Verzeichnissen österreichischer Künstler, welche seiner „Ge- schichte Oesterreichs" (Wien, Weneoikt, schm. 40.) am Schlüsse des zweiten Bandes Seite 330—358 angehängt sind. Weitere Nach« richten über ihn habe ich nirgends auf« gefunden. Siehe auch weiter unten M i» chael S tu rm M . 13) und R u d o l u h S t u r m l^Nr. 16). — 6. Franz S t u r m
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Streeruwitz-Suszncki, Band 40
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Streeruwitz-Suszncki
Band
40
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
394
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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