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103 , Alois
d?ten philosophischen und tdeologischen E
dien aus ersteren die Doctorwürde. wurde
Professor an der Krakauer Hochschule. Erz'
diakon an der Collegiatkirche zur h. Anna
und zuletzt Rector der Universität. Von
l763 an gab er viele Jahre hindurch den zu
seiner Zeit viel gesuchten und beliebten
Krakauer Kalender heraus, der noch heute
seinen culturgeschichtlichen Werth nicht ver
loren und in allen möglichen Gestaltungen
Nachahmung, doch meist nur seines Titels,
gefunden hat. Außerdem sind von ihm er>
schienen: „vs äiliFeutia 6t assiäuirat^
(Krakau l?76, 4°.) und „DooQlQynts, ^
8<>.). Der gelehrte Ludwig I ^ towsk i gibr
uns im vierten Bande ^S. loa) feines
Werkes „RktüIoF bislcuvo^v, vrätg.t6^ i
^g.v.oni!co>v krako^Lk^on", d. i. Verzeich«
niß der Krakauer Bischöfe, Prälaten und
Domherren (Krakau 4553, »o.) Nachricht
von einem Joseph Szabel , der im Jahre
1792 Domherr der Krakauer Kathedrale
wurde, seit 4793 als Provisor der Bruder-
fchaft vom Leiden Christi bei den Francis.
canern in Kralau und seit l802 im Irren,
hause daselbst als Nachfolger des Domherrn
Lwnislaus Minock i wirkte. Wir dürften
kaum fehlgehen, wenn wir in dem Erzdiakon
von St. Anna Joseph Thomas und in
dem Domherrn Joseph Szabel eine und
dieselbe Persönlichkeit vermuthen.
Szabö, zu deutscb Schneider, ein in
Ungarn ebenso verbreiteter Name wie im
Deutschen Schneider, Schufter,
Schul;e, Müller, Mayer u. f. w.
Kertbeny zählt in seinem Schriftchen
„Ungarn im Auslande" (Brüssel 1864,
Kießling und Comp.) . welches eine
Namensliste ungarischer Emigranten seit
1849 enthält, nicht weniger denn
24 Szabö auf. die als F'üchtlinge im
Auslande zum Theile bereits gestorben,
zum Theile noch in England. Amerika
etc. bedienstet sind. — Ivan Nagy
aber führt in seinem Adelswerke: «^Ia^
") d. i. Ungarns
Familien mit ihren Wappen und Stamm« tafeln, im zehnten Bande. S. 420 bis
447 nicht weniger den 113 Adelsfamilien
des Namens Szabö an. Und auf dem
denkwürdigen ungarischen Reichstage des
Jahres 186t befanden sich sechs Ab-
geordnete des Namens Szabö, u, zw.
Ignaz Nagy. Szabö, dessen im
Ugoder Wahlbezirke des Veszprimer Co»
mitates erfolgte Wahl gegen jene seines
Gegencandidaten Szabadhegyi an»
gefochten wurde; Georg Sza bö De.
putirter des Eisenburger ComitateS,
Emerich Szabä. Deputirter aus
Papa. Joseph Szabä, Deputirter
auS Fölegyhäz, Coloman Szabü,
Deputirter aus Oetteveny im Raaber
Comitat und Samuel Szabä, De«
putirter auS Zala«Egerszeg. Die biogra-
phischen Skizzen der wichtigeren Trager
dieses Namens lassen wir in größerer
(potit), jene der minder bedeutenden,
doch immer nock bemerkenswerthen
in kleinerer (nonpareU) Schrift folgen.
Ezabo, Adam, siehe: Szabö, Ste-
Vhcm s^S. 1l6. in den Quellen Nr. l^.
Ezabö, Alexander,
siede
ebd. ^S. 1 t6,
in den Qllellen Nr. 2 j^.
Alois (Thierarzt und
Facbsckriftsteller, geb. zu Negyed
am 14. Octoder 18ls). Er entstammt
einer ungarischen Adelsfamilie, aus
welcher Andreas Szabä (qest. 1637),
„ 2,rms.1iurQ imVetrator, in viilitig. oon-
äuotitia, 86riii5 in türm» ouLtoä. ooro-
N2o", wie eS in einer Urkunde heißt,
mit Diplom vom 25. September 1628
von König Ferdinand geadelt wurde.
Alois ist ein Sohn des Stephan
Szabä und TheresenS geborenen
Röder. Von drei Brüdern der jüngste,
besuchte er daS Gymnasium in Tyrnan.
die philosophischen Jahrgange in Preß.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon