Seite - 116 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
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6) Andreas 116 Anna
hängigen (Prag l862, A. G. Steinhauser,
t2<>.) S. 292. — T'oickHi ^e^sn«^, ^ ^l2-
8^21» kö!ts8«Ht ^s^^öu^vy 2. Hlobäosi
vse^täi » leßch'abd iäöis, d. i. Handbuch
der ungarischen Dichtung von der Schlacht
bei Mohäcs bis auf unsere Tage (Pesth l857.
Gust. Heckenast, ar. 8«) Bd. I I . Sp.?27 u. f.
sonach diesem geb. am 4. Juli <80i), —
HlHz? » r l r 6 k. ^Istr^'2-37Ü^tSlQsu5'.
^, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm»
lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob
tzerenczy und Joseph Danielik (Pesth
1836. Gustav Emich. 8«.) I. Theil. S. 322
s>ach diesen geb. am t4. Juli 480l). —
I'o/ckz, ^sT-ens^, ^ M2352,' QSlll2«ti iio-
6aloin törtsuste » Isgrsßibd iäoktöl »
.1«!snkori8 löviä s^ö^ääsbHn, d. i. Geschichte
der ungarischen. National.Literatur von den
ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart (Pestb
!864—l86S, Gustav Emich. gr. 8".) S. 360
und 4l<.
Außer den bisher angeführten Ungarn des Na«
mens Szab<5 sind noch folgende bemerkenS»
werth - t. Adam Szah 6 (geb. zu Zalamegye
Szent Gröt in Ungarn am l7. Sept. l?66.
Todesjahr unbekannt). Die unten bezeichnete
Quelle widmet ihm einen ausführlicheren
Artikel, als dem damals, im Jahre 4838,
lebenden ältesten Schul l ehre r Ungarns,
denn Szab<5 zählte 92 Jahre und da ei
seit 4?86 im Ledramte thätig war. so ver<
sah er bis <858 dasselbe bereits 7<1 Jahre.
Die Nummer der Zeitung, welche seinen
Levensabrih brachte, war auch mit seinem
Bildniß' in gutem ausdrucksvollen Holzschnitt
geschmückt. sVasärnapi uH»6ß, d. i.
SonntagSblatt (Pesth, gr. 4«) i4. Februar
^SLitcn'H«» d. i. Adam Szab<5. der Nestor
der ungarischen Lehrer. — Vertrat. Ihs^da
im Holzschnitt, ohne Angabe des Zeichners
und Xylographen.) — 2. Alexander Szab <5
lebte in der zweiten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts. Er hat „Romeo und Julie"
(Shakespeare's?) unter dem Titel «Ro-
m6o s« ^uU». Voissäi-i 5«omol>ü ^iltsic öt
ie^vunäsokbLn msll^ ^smetkbol mas^arrL
loräittatotr" (Preßburg <78l>) auS dem
Deutschen übersetzt. — 3. Andreas (geb.
in Ungarn im Jahre i?37. gest. zu Kaschau
im Jahre 18i9). Er widmete sich dem geist.
llchen Stande, versah längere Zeit die Stelle
des Vice.Rectors am «rzbischöflichen Semi. nar in Gran, wurde dann zum Vicariats»
Kanzler des Preßburger Capitels ernannt
und im Jahre l??3 in das Capitel der
Graner Domherren aä staNum 8. sts^daui
?>l. aufgenommen. Im Jahre l??8 war er
Propst von St. Johann Baut. de Buda
und Direcior der theologischen -Facultät der
Pesther Hochschule. Die erzbischöflichen Se«
minare und die zu ihrer Erhaltung bestimnis
ten Güter standen wiederholt unter seiner
Oberleitung. i300 wurde er General»Vicar
der Graner Erzdiöcese. l804 auf den Bischof,
stuhl von Kaschau erhoben, nahm er den*
selben durch vierzehn Jahre ein. bis er im
Greisenalter von 82 Jahren starb. Sofort
nach seinem Amtsantritte war er bemüht,
die Kirchen und Pfarren, die er im ver»
wahtlosten oder verfallenen Zustande vor«
fand, wieder herzustellen, mehrere Kirchen
mit einem Aufwande von vielen Tausenoen
einzurichten, andere ganz neu zu erbauen,
wie jene von Iuszakürth, für welche allein
er 30.000 fl. verausgabte. Für das Semina»
rium von Kaschau spendete er l2.00U fl.,
für die Bekleidung der Kleriker 2000 fl,. zur
Aufbesserung des Gehaltes der Professoren
3800 fi. Im Kloster der Ursulinerinen zu
Kaschau ließ er mehrere arme Waisen auf
seine Kosten, die sich auf viele Tausend
Gulden beliefen. erziehen. Die Spitäler zu
Kaschau. deren eines er auch in seinem letzten
Willen reich bedachte, die I.uäovloasn, zu
Naitzen. das Taubstummen»Institut und das
Ncitlonalmuseum in Pesth verdanken ihm
reiche Gaben; viele arme Studirende. deren
er zwanzig täglich in seiner Residenz ver«
pflegen ließ, unzählige Wohlthaten und die
Dürftigen erquickende Spenden. Seinen
Nachfolgern hinterließ der gebiloete. den
Wissenschaften huldigende Kirchenfürft eine
herrliche Bibliothek. Innerhalb der vierzehn
Jahre, die er den Kaschauer Bischofsitz ein»
nahm, verwendete er bei einem Iahresein«
kommen von nicht mehr als 30.000 si. weit
über 200.000 fl. blos zu wohlthätigen
Zwecken. — 4. Anna Szab<5 entstammt
einer siebenbürgischen Adelsfamilie auS Abrud«
Bänya im Karlsbulger Kreise. AuS derselben
war Samuel Szabö im Jahre ttllS
Rector zu Torda und <835 Lehrer zu Klau,
senburg. Anna. muthmaßlich seine Tochter,
übersetzte eine Erzählung, betitelt „Nina oder
die goldene Hochzeit", der ihrerzeit beliebten
Schriftstellerin Thrrese Huber, zuerst Gattin
des berühmten Reisenden Georg Forst er
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon