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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 117 -
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Seite - 117 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41

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) Bafilms 417 ^ David (gest. 1794). dann jene L. I . Huber's, den sie schon 1804 durch den Tod verlor. Genannte Uebersehung erschien unter dem Titel »Nink vaß^ ^2 Hr^Q^ insu^sFLä" (Klausenburg t832). ^aneei^ (^o^s.), Na- ß^ar irok. ^Istr^'2 - ß^Utbinsn^, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Le« bensbeschreibungen. Zweiter, den ersten er« gänzender Theil (Pesth 4858. 8«.) S. 291^ — 3. Anton Szabä (geb. zu Szegedm in Ungarn im Jahre 1803, gest. ebenda 16. October 1369). Welcher der zahlreichen ungarischen Adelsfamilien er angehört, ist nicht bekannt. Er trat jung in die kaiserliche Armee und brachte es bereits im Jahre 133» zum Hauptmanne im Infanterie<Regimente Freiherr von Bianchi Nr. 63. Aus diesem kam er 1843 als Major zu Bertoletti Infan. terie. 1844 wurde er in das frühere erste Romanen-, nachmalige 50. Infanterie'Negi« ment übelsetzt, in welchem er während der Revolution im Jahre 1849 zum Oberstlieu« tenant, 1830 zum Obersten und Regiments. Commandanten aufrückte. Ende December 1831 trat er in letzterer Eigenschaft in das Infanterie-Regiment Erzherzog Ernst Nr. 48 über und 1839 ward er General-Major. Nach dem Friedensschlüsse 1839 setzte er sich zur Nuhe. Szab6 machte die Feldzüge der Jahre 1848 und 1849 mit und zeichnele sich in Siebenbürgen auS, wofür er auch den russischen St. Annenorden zweiter Classe erhielt. Im italienischen Kriege von 1889 befehligte er eine Brigade, doch hatte er bei Palestro wenig Glück. Dagegen that er sich bei Magenta und Solferino hervor, wurde verwundet und mit dem Militär>Verdienst< kreuze ausgezeichnet. Die Leipziger „Illu» strirte Zeitung" bezeichnete ihn bei der Nach. richt von seinem Ableben alS «österreichp scben General in Persien" (soll wohl heißen in Pension). <Me h r. Z e i t u n g. «860. Nr. 196: .Sterbefall". — I l lustr i i te Zeitung (Leipzig. I . I . Weber) 1869, Nr. 1374.) - 6. NasiUus Szab6 (geb. zu Zank im Szathmarer Comitate im Jahre 1820). Nach Beendigung der medicinischen Studien an der Wiener Hochschule erwarb er sich daselbst den Doctorgrad, worauf er als Secundararzt im Allgemeinen Kranken» hause zu Wien fungirte. Im Jahre 1843 war er Honvsd«Bataillonsarzt. 1849 Honvsd- Stabsarzt bei der ungarischen Südarmee. Nach der Wassenstrectung bei Vilägos wurde er alS Gefangener nach Hermannstadt trans» ^ portirt und zur Dienstleistung im t. t. Mili» tärspjtale verhalten. Später fungirte er als Sanität«.Referent bei der siebenbürgischen Statthaltern und wirkte als Hauptförderer bei Errichtung und Entwicklung aller in Siebenbürgen gegenwärtig bestehenden phil« anthropischen Anstalten. 186l wählte ihn das Ober.Albenser Comitat zu seinem PhysicuS. Der in diesem Comitate gelegene Curort Elövatak hat seinen Aufschwung seit jener Zeit größtentheils dem Wirten Szab6'ö zu verdanken. Von ihm ging der Gedanke aus, auf dem Büoösberge eine Landes'Augen- Heilanstalt und in Elöpatak ein Asyl für arme Kranke zu errichten. Auch literarisch war Dr. Szabo thätig, und eine von ihm her» ausgegebene medicinische Broschüre zog die Aufmerksamkeit der ärztlichen Kreise auf sich. Seit dem Jahre 1872 bekleidet er die Stelle eines königlich ungarischen Honvso < Regi» mentSarztes. s^Ungar i s ct>e , j^ l u strirte Zeitung (Pesth. gr. 4<>.) 1S72, Nr. 23, S. 180. — Parträt. Unterschrift.- „Dr. Basi. lius Szabs". Holzschnitt von Rusz in vorgenannter Zeitung.) — 7. Benjamin (Nenö) Szao<5, ein zeitgenössischer ma. gyarifcher Culturbistoriker, von dem folgende Schriften erschienen sind: ^ 2 oläkok ero- äetsröl äs VolFäri älläsulcröl", d. i Vom Ursprünge der Walachen und von ihrer bürgerlichen Stellung (Pesth 1866. Moriz Mth. 73S.. 80.); —^ 2 bl-äs1?i 826320k", d. i. Die Siebenbürger Sachsen (Raab 1867, Hennike, gr. 8»., l20 S.); — „ ^ L«oz>s»l 52äs2ok", d. i. Die Zipser Sachsen (ebd. 186.7, gr. 80., K l S.). Allem Anscheine nach ist er auch der. Verfasser nachstehenden Werkes: «^ w28?sr polKäri »»523! maeä- uHas öss^bäl^ta««"» d. i. Zusammengefaßte Darstellung des ungarischen materiellen Pri» vatrechtes (Raab 1869. Hennike. 5«.. 132 S.). — 8. David Szaby von Barczafalva (geb. zu Bodrog. Keresztur im Zempliner Comitate im Jahre 1762, gest. zu SaroS« patal 1828). Er ist nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter David Szadö von Varot, dessen dieses Lerikon im ersten Bande unter Barot i Szab6 lS. 162^ ausführlicher gedacht hat. Kachdem er die Schulen in SäroSpatak 1782 beendet hatte, lebte er einige Zeit in Preßburg, darauf begab er sich nach Deutschland und Belgien, um an den Hochschulen daselbst seine wissen« schaftliche Ausbildung zu vollenden. Nach seiner Rückkehr ins Vaterland wurde er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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