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e", d. i. Grund»
läge zur geometrischen und Perspectiv«
zeichnung. Uebersetzung deS trefflichen,
auch für den Selbstunterricht eingerich.
teien deutschen Lehrbuches von F. A.
Heißig; — „F^lMse ^nsksk", d.i.
Kirchenlieder, herausgegeben vom Sann
Stephansverein; — „Hsämo/äsl möci-
sss^an", d. i. Methodik des Ziffer-
rechnens, nach Dr. Moanik'S im Auf«
trage des NnterrichtSministeriumS ver«
faßtem Handbuch; —
d. i. Geographischer Hand-Atlas. Für
Schul- und Privatgebrauch (mehrere
Auflagen, die 4. Pesth 1860. die 7. ver-
mehrte Auflage 186? mit 22 Karten).-
«^ d. i. Lateinisches Lesebuch
(mehrere Auflagen, die 7. Pesth 1866,
Heckenaft); — „Msm/ ?'sHo/?ae a^as^
TTza^l/a^o^s^a^ «'sko?az SHanza^a", d. i.
Elementar > SchulatlaS, zum Gebrauche
in ungarischen Schulen (wiederholte Auf-
läge, Pesth 1867, Grill. 11 Blatter).
Viele Jahre hindurch versah Szabäky
die Geschäfte eines Secrctärg der zur
Hebung deS ungarischen Volksbewußt-
semS ungemein rührigen St. Stephans»
Gesellschaft. Er ist auch Vice-Präses deS
Pesther katholischen Gesellenvereines,
für welchen er sowohl deutsche als
magyarische Gesellschaftslieder schrieb.
Wein Hofe r'S ,Rathschläge für wan«
dernde Gesellen", dann ein Theaterstück,
betitelt: „ I ^ ^ s ß ^ I s t " , d. i. Der
Gesellenverein, übersehte und ein Wan»
derbuch bearbeitete. Ein Schulman von
echtem Schrot und Korn, ließ er sich in
seiner Sorge, der Jugend tüchtige Hand»
bücher zu liefern, keineSwegeS aus
falschverstandenem Patriotismus abhal«
ten, Anleihen zu machen bei der deutschen Nation, insbesondere bei den .Wiener
Schwaben", wie die Nr« Ungarn die
Deutsch-Oesterreicher zu nennen belieben.
DaS Beste, waS der hochverdiente Schul-
rath Dr. Moönik, was Heißig ge-
schrieben, bearbeitete er für seine Nation
und bot dadurch derselben treffliche Lehr«
bücher. Seme Verdienste um das un-
garische Schulwesen blieben auch nicht
ungewürdigt; durch das Vertrauen seiner
Mitbürger wurde er in den Ausschuß der
Landeshauptstadt Budavesth gewählt;
Seine Majestät der Kaiser aber zeichnete
den unermüdlichen Schulmann zu wieder«
holten Malen auS: im Juni 1870 durch
Verleihung deS Ritterkreuzes deS Franz
Ioseph.OcdenS, am 7. September 1873
anläßlich der Wiener Weltausstellung,
bei welcher Szab oky als Mitglied deS
Pesther Industrie-Vereines sich namhaft
verdient machte, mit dem Orden der
eisernen Krone dritter Classe.
2gyl, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm«
lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob
Ferenczy und Joseph Danie l i t (Pesth
1836. Gust. Euiich. 8°.). Erstet Theil. S. 52t.
Zweiter den ersten ergänzender Theil, S. 4t?.
Porträt. Im Wiener Witzblatts „Der
Floh" vom 27. Juni 1573. Nr. 26: Licho»
graphie von Dombi im Medaillon und auf
einem Gruppenbiloe, welche» die verdientesten
Industriellen und Förderer der Industrie
Ungarns darstellt.
Szacsvay. Emerick (Abgeordneter
deS Bihacer ComitateS im ungarischen
Reichstag 1848, Geburtsjahr unbekannt,
hingerichtet zu Pesth am 24. October
1849). Er entstammt einer alten, noch
heute in zwei Aesten, dem.seczfalvaer
und Esztelneker. blühenden Adels-
familie Siebenbürgens, und zwar gehört
er dem letzteren Zweige an. Sein Name
tritt erst mit den Ereignissen der Revo-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon