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Qalkai 149
Tngarn"; — «Partie bei Muckendirk nächst
Gnten5tein" zwei Bilder'. — „VanNpartie
ull5 der Marklln bri Tugarisch-Zlltenbnrg"
(120 fi.); — „Ideale Vandzchllkt" (an-
gekauft um 400 ft.) : — „Partie ans dem
Zalzkllmmergnt" - — „Partie ank dem TVege
nach dem Wllldbllchstrnbb bei Hallstadt"' —
1843: »Ruine Gmbrrg nächst dem schnee-
berge in Niederüsterreich" ', — 1844; „<5l>
gentl bei Ozesnek in Tngarn" und nach
mchrjähiiger Pause im Jahre 1848:.
„Waldparke". Einzelne der vorerwähnten
Landschaften waren auch auf den
Pesther Kunstausstellungen 1840, 184t
und 1843 zu sehen. Ueber die Lebens,
scbicksale und späteren Arbeiten I o»
hanns von Szale liegen keine Nach«
richten vor. — Noch ist eines anderen
Künstlers Stephan von Szale zu ge.
denken. Dieser, 1820 zu Losoncz in
Ungarn, wie es in dem akademischen
Matrikelbuch heißt, als der «Sohn eines
ungarischen evangelischen Edelmannes"
geboren, trat im November 1839 in die
k. k. Akademie der bildenden Künste
und versuchte sich daselbst als ein Schüler
Rahl 's in historischen Compositionen,
über welche jedoch nichts Näheres in die
Oeffentlichkeit gelangte.
Ungarns Männer der Zeit. Biographien
und Charakteristiken hervorragendster Per»
sönlichkeiten. Aus der Feder eines Unab»
hängigen (Prag !862, A. G. Steinhauser,
<2°.) S. 13l, im Aufsätze: „Karl Marko uno
die ungarischen Maler überhaupt".
Szalkai, Anton von (ungarischer
Poet, geb. in S i ebenbürgen. Ge-
burtsjahr unbekannt, gest. zu Ofen im
August 4804). Wohl ein Sproß der
ungarischen Adelsfgmilie Szalkay de
Szalka. Einige Zeit stand er im Hof-
dienste, und. zwar als Kammerdiener
deS Erzherzogs Palatin Alexander
Leopold. Ueber seinen Lebens« und Bildungsgang fehlen alle weiteren Nach-
richten, und selbst die ungarischen Lite«
raturgeschichten haben den talentvollen
Poeten entweder vergessen od er bringen
nur Unrichtiges über ihn. Er nimmt den
Ruhm in Anspruch, das erste Melodram,
das in magyarischer Sprache aufgeführt
wurde, geschrieben zu haben; eS führt
den Titel: „Herzag Pikkü nni> Zntkll.Perjsi"
nnd erschien zu Pesth 1793 im Druck.
Daniel ik 's Nachricht, daß Szalka i
V i rg i l ' s „Aeneide" ins Ungarische
übersetzt habe. ist ein grober Irrthum,
da derselbe nur B luma u e r's travestirte
„Aeneide" unter dem Titel: „Virßilwä
RnkäFLa, Kit V1 nm. 2. usr näinetro trg.-
vsstält« (Wien 1792) herausgab, welche
Uebertragung aber bald nach ihrem Er»
scheinen verboten wurde.
? ersuo 2 5 ^kad ss O 2 nieiik
^o25sl, d. i. Ungarische Schriftsteller. Samm»
lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob
Ferenczy und Joseph Danie l ik (Vesth
1836. Gustav Tmich, s^.). Zweiter (den ersten
ergänzender) Theil, S. 296.
Szamwllld, Julius (Buchhändler,
dann amerikanischer Genera l, geb. zu
Arad in Ungarn im Jahre 1830).
Ueber Szamwald's Lebensverhaltniffe
im Vormärz ist nichts bekannt.' nach
Ausbruch der Revolution 1848 fungirte
er als Adjutant Guyon's sBd. VI,
S. 30). Im Jahre 1350 finden wir ihn
im Buchhandelsgeschafte, denn zu jener
Zeit bestand in Pesth die Firma Emich
und S z a m w a l d , in deren Verlag
die „Dichtungen von Johann Garay,
deutsch von K. M. Kertbeny« (Pesth
1833, Emich und Szamwald. kl. 16".,
zweite AuSgabe Wien 1836. Karl Helf,
Miniatur«Ausgabe) erschienen. Diese
Uebersetzung geschah, wie K. M. Kert-
beny berichtet, auf den Wunsch Ga-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon