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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 156 -
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Szaniawski, Joseph Calasanz 186 S)aniawski^ Constantin Felicyan reichlich ausgestattet und junge talent« volle Männer auf Staatskosten in daS Ausland geschickt, um daselbst ihre Bit« düng zu vollenden. Die Früchte dieser gemeinnützigen Einrichtungen zeigten sich auch bald, vorzugsweise aber in den technischen und nawrhistorischen WiffenS- zweigen, indem man die Mehrzahl der Lehrkräfte in diesen Fächern mit tüchtigen Kräften besetzt sah. Er selbst war gründ« lich wissenschaftlich gebildet und von einer geradezu Staunen erregenden Be« lesenheit. Mochyacki in seiner Ge. schichte der polnischen Revolution und Chodzko in jener der polnischen 3e- gionen haben den falschen Schein, unter dem er in der Beurtheilung der Zeit- genoffen gelitten, abgestreift und ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen. Obwohl er dem Lande, daS ihn geboren, nicht unmittelbar nützen konnte, so kann es doch seinen Namen mit Ehren nennen, denn die Wirkungen der guten und zweckmäßigen Einrichtungen, die er in Congreßpolen getroffen, reichten auch über die Grenze in seine Heimat herüber. UeberdieS ist Szaniawski der Erste, dem sein Volk die Begründung und Fest. stellung einer polnischen philoso» phischen Terminologie, welche bis dahin schwer vermißt ward, zu ver- danken hat. Seine reiche, namentlich in philosophischer Richtung glänzend aus« gestattete Bibliothek wurde vom Staate angekauft und der Staatsbibliothek in Warschau einverleibt. d. i. Polnische Literatur im historisch <kriti' scken Umriß lKrakau lti68, Himmelblau, gr. 8°.) Bd, I I , S. 6?. Nr. 2. - H ^ . kowscki ^6//H^, Historien. ütLi-awr? pol- 5kw?, d. i. Geschichte der polnischen Literatur (Warschau und Wilna <3i4, Zawadzki und Comp, 8".) Bd. I I , S- 32. 96 und 781. — Al lgemeine Liter atur«Zeitunss, 1806. Nr. l39. — In dem von Rieger und M a l y herausgegebenen „slovulk UÜU0Q7" werden Bd. V I I I , S. N98 Szan iawsk i und alle anderen Träger dieses Namens unter dem falschen Namen Szaniowski angeführt. Porträt. Dasselbe befindet sich als Titel, bild in der zweiten in Lemberg erschienenen Auflage seines oben in der Biographie ange- führten Werkes „Ilaä? pi-^aoielskis mlo- Außer den bisher erwähnten Szan iawsk is sind noch einige Träger dieses Namens an< zuführen, welche in bald mehr, bald minder nahen Beziehungen zu Krakau und Gali« zien. mithin zum Kaiserstaate stehen. <. Con- stantin Felicyan Szaniawsk i (geb. zu Oszmianst in Lithauen am 24, November l668, gest. zu Krakau l?32). Die Sza« n iawsk i , welche einen Widder im Wappen führen, sind eine polnische Adelsfamilie aus Lukow, dem Wappengeschlechte derIunoSz oder Baran angehöria. Dieses Geschlecht ist eines der weitest verbreiteten Polens und gehören zu demselben u. a. die S u ch o« d 0 l s t i . R a d z i e j e w s k i, P 0 n i a- towsk i aus Zatroczym. Kowalcwski , K l i n s k i , R 0 sciszewSti . O s i n s k i. Za luök i , Zukowsk i , Cons tan t in Fel icyans Bater Peter war königlicher Pächter (KW021NK) in der Wilnaer Woiwod« schaft, st'ine Mutter Kathar ina eine ge« dorene Chon, Ski. Der Sohn. für den geistlichen Stand bestimmt, beendete seine Studien an der Krakauer Hochschule, erlangte daselbst l?02 die Doctorwürde und widmet? sich von dieser Zeit an den Stantsgeschäften in der königlichen Kanzlei. Mit dreißig Jahren wurde er Wilnaer Domherr. Scho> lasticus von Ermcland, Domherr in Warschau und Abt von Wachock, fungirte aber neben diesen geistlichen Armtern ale lithauischer Referendar und ale Director der Krön, tanzlci. In dieser letzteren Eigenschaft wen» dete ihm König August I I . , der große Stücke auf ihn gab, sein ganzes Vertrauen zu. Doch auch Sz aniawski hielt in allen Wechselfällen, welche den Köni^ trafen, un< oerbrüchlich zu ihm. Für seine treuen Dienste wurde er von diesem t?05 zum Bischöfe uon Kujawien ernannt, und von Peter dem Großen mit einem kostbaren smaragden»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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