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y) Ăeopoldine 171 ) Peter (I.)
seinen âU2F5g.?orL2Ă€3 oLl».lÀÀ^i" gibt nur
eine Leopoldine GrÀfin Teleki als Johann
Georgs Gattin an. welche wohl dessen
zweite Gemalin gewesen sein mag. ^E r>
neuerte vaterlĂ€ndische B lĂ€ t te r fĂŒr
den österreichischen Kaiserstaat (Wien. 4<>.)
1815, S. 249: âNekrolog".) â 6. Joseph
(geb. l754, gest. 1822), ein Sohn Johanns
des Stifters des jĂŒngeren Astes des Grafen
Hauses SzapÀry, aus dessen Ehe mit An na
GrÀsin Erdödy , wirkte als Obergrspan des
Wiefelburger Comitates und als Oberdirector
des PreĂburger Schuldistricts. Er, n. A. der
Vorige, ist der Verfasser der Schrift: âWie der
unthÀtige Reichthum Hungarns zu gebrau.
chen, mit einer historisch«physikalischen Be»
schreibung der österreichischen und hungari.
schen SeekĂŒste" (NĂŒrnberg 1784, 8«.). Von
seiner ersten Gemalin, deren Name nicht
bekannt ist. hatte er eine Tochter Anna,
vermalt an Kar l Ritter von Gorzkowski,
den berĂŒhmten Vertheidiger der Festung
Mantua im Jahre 1848, der sich als
solcher das Maria Theresienkreuz erwarb.
Au5 der zweiten Ehe mit Johanna GrÀfin
Galleröurg stammen fĂŒnf Söhne.- Ph i l ipp ,
J o s e p h , A lexander , A n t o n und
Franz, welche mit Ausnahme PH i l ipp s,
der den geistlichen Stand erwÀhlte, das Ge»
schlecht fortpflanzten und die heute noch
blĂŒhenden verschiedenen Zweige der zweiten
Linie des Hauses SzapĂ€ry bilden. â
7. Jul ius ^firhe die besondere Biographie
S. 163). â 8. Iadislaus lsiehe die beson»
dere Biographie S. <?3). â 9. Leopoldino
GrÀfin SzapÀry. Eine GrÀfin dieses
Naniens fĂŒhrt uns E. M. Oett inger in
seinem »Nouitsur Àes vates 27>«w« ijvr«,i-
20Q« (Zlai-s i868), x. 102, in folgender
Weise vor: âSzapĂ€ ry (Leopo ld ine
GrÀfin), Tochter des Grafen Ph i l i pp S ,
geb. 26. Juli <794, vermÀlt i4. Februar
<8l3 mit dem Reichsgrafen Franz de
Pau la Teleki von Szsk, Witwe seit
28. MĂ€rz 1833«. Gleich darauf lĂ€Ăt der
genannte Biograph den angeblichen Vater
der GrÀfin Leopold ine, Grafen PH i l ipp ,
folgen, von dem er meldet: ,Sohn des
Grafen Joseph (I.) S., ungarischer PrÀ«
lat, infulirter Propst und Archidiaconus in
OlmĂŒtz. geb. 28. August 1782". Sonach
wÀre die GrÀfin Leopold ine eine Tochter
des OlmĂŒĂer Propstes Ph i l i pp SzapĂ€ry.
gegen welche Vaterschaft wohl Beide Protest
erheben dĂŒrften. Wer diese GrĂ€fin 3 eop o l« dine SzapĂ€ry, spĂ€ter vermalte GrĂ€fin
Teleki de Szsk ist, kann nicht ange,
geben werden. Es steht aber fest, daĂ eine
Leopo ld ine GrÀfin S z a p À r y (geb.
26. Juli 1?94) mit Franz de Pau la
Grafen Teleki von Szsk (geb. 20. April,
l790. gest. 8. MĂ€rz 1853) seit 12, Februar
1813 vermÀlt war. In der Genealogie der
Familie, wie sie Ivan Naay in seinen
âAlaF^ar or52Ă€F osalÀÀai", Bd. X, S. 479
bis 485 entwirft, und wie sie in den âGo.
thaischen genealogischen TaschenbĂŒchern der
grÀflichen HÀuser" (Gotha. Iustus Perthes.
320) dargestellt wird, finden wir nur eine
GrÀsin Ieopold ine SzapÀry , nÀmlich
die zweite Gemalin des Grafen Johann
SzapÀry ssiehe diesen S. i70. Nr. 3),
welche eine geborene GrÀfin Te lek i de
Szsk ist. und nur einen Grafen Ph i l i pp
SzapĂ€ry , den vorerwĂ€hnten OlmĂŒtzer
PrĂ€laten. â 10. Peter (I.) (gest. 1699),
ein Sohn des Andreas SzapÀry aus-
dessen Ehe mit Anna geborenen Csath.
Eine der ritterlichsten Gestalten des an sol»
chen nicht armen Magyarenadels. ein Edler,
dessen Name noch heute in der Dichtung
lebt. die ihn verherrlicht hat. Im Jung.
lingsalter zog er gegen die TĂŒrken aus,
welche, das reiche Ungarland verheerten, und
wo er hinkam, mÀhte sein Schwert unter
den wilden Tatarenhaufen. Als er spÀter
auch vor Wien seinen schon oft bewiesenen
Heldenmuth erprobte, traf ihn mitten im
Kampfe ein SĂ€belhieb, so daĂ er besinnungs-
los vom Pferde stĂŒrzte. Im Augenblick ge
knebelt, gefesselt und auf ein Pferd gebunden,
wurde er vor Hamsa Beg, den Befehls' .
Haber der TĂŒrken gebracht. âZweihunderc
Peitschenhiebe dem Christenhunde!", befahl
Hamsa. Und nachdem SzapÀry diese
Streiche auf seine Sohlen ertragen, steckte
man ihn in ein unterirdisches GefĂ€ngniĂ,
wo ihm verschimmeltes Brod zur Nahrung^
faules Stroh zum Lager diente. Noch schlim«
meren Schimpf sollte der Ungarheld eroul-
den. Von Hainsa Beg in ein Ochfenjoch
gespannt, muĂte er unter den Mauern
Ofens den Pstug ziehen. Endlich bot sich
Gelegenheit zu seiner Rettung. Von feinem
Freunde, dem Grafen BatthyÀny, wurde
ein tĂŒrkischer Aga gefangen genommen, den
der Vezier mit wichtigen AuftrÀgen an
Hamsa Beg ins Lager vor Wien gesandt
hatte. Die Auslieferung des Aga wollte
BatthyÀny nur gegen die LoSlassung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon