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Ladislaus Ladislaus
eine Tochter Antonie (geb. i796) und
ebenso aus seiner zweiten (am 1. JĂ€nner
1821 eingegangenen) Ehe mit Mar ia GrÀfin
StĂŒrgkh eine Tochter Christine, so daĂ
die zweite von Peter ( I I I ) gestiftete Linie
des Hauses SzapÀry im Mannesstamme
erloschen ist und nur noch in den beiden ver<
heirateten Damen fortblĂŒht lsiehe die Stamm»
tafel). ^Dur (Adolph) Das ungarische
National-Museum, Eine Skizze (Pesth 1858,
Emil MĂŒller, gr. 8°.) S. 5.) â l3. Rosa,
siehe: Franz Graf SzapÀry I.S- l?0,
Nr. 4, zu Ende des Textes).
III. Wappen. In blauem Felde auf dem
Grunde ein DreihĂŒgel. Der mittlere erhöhte
Theil desselben trÀgt eine goldene Krone,
aus dieser wÀchst eine weià gekleidete Jung»
frau mit losem Haar, in der erhobenen
Rechten ein Schwert, in der gleichfalls
emporgerichteten Linken drei silberne Rosen
haltend, hervor. Sie ist rechts von einem
silbernen Halbmond, links von einem sechs»
eckigen goldenen Sterne begleitet. Den Schild
bedeckt die goldene Grafenkrone, aus welcher
eine der in demselben ersichtlichen Àhnliche
Jungfrau hervorwÀchSt. Die Helm decken.
Rechts roth mit Silbe,-, links blau mit
Gold unterlegt. Die Wappenbeschreibung
des historisch < heraldischen Handbuches zum
genealogischen Taschenbuch der grÀflichen
HÀuser (Gotha 1853. Iustus Perthes. 32«.)
spricht von einer gekrönten Jungfrau.
Die Abbildung, welche IvÀn Nagy in
seinem Welke âHIa.F?2ror82llF oLa,!ÀÀki",
Bd. X, S. 479 gibt. zeigt blos eine weiĂ
gekleidete Jungfrau mit losem Haar ohne
Krone.
IV. (Quellen, ^a^z, l"!/vÀ>^
^ d. i. Die Familien Ungarns mit
Wappen und Stammtafeln (Pesth t863,
Moriz RĂ€th, gr. 8«.) Bd. X, S. 479â483.
â Historisch-Heraldisches Handbuch
zum genealogischen Taschenbuche der grÀf-
lichen HĂ€user (Gotha l855. Iustus Per.-
thes, 320.) S. 277. â Gotha isches
genealogisches Taschenbuch der
grÀf l ichen HÀuser (Gotha, Iustus Per-
thes. 32°.). XI.VII. Jahrg.. (1873) S. 8t3.
, Ladislaus Graf (k. k.
Feldmarscball'Lieutenant, geb.
zu Pesth am 22. November 1831). Der jĂŒngste Sohn des Grafen Franz
ss. d. S. l70, Nr. 4) aus dessen Ehe mit
R o sa geborenen Grafin Almasy,
trat er 4848 in die kaiserliche Armee.
Scbon im Feldzuge dieses Jahres nahm
er Theil an der Einnahme von Vicenza
(10. Juni), an der Schlackt bei Custozza
(23. Juli), an dem Treffen bei Volta
(27. Juli) und an den Gefeckten bei
Mailand (4. und 3. August) und wurde
seines tapferen Verhaltens wegen belobt.
1849 kÀmpfte er in der Schlacht bei
Mortara (21. MĂ€rz), in jener bei No-
vara (23. MÀrz) und wohnte dem An«
griffe auf daS cernirte Zivorno (9., 10.
und 11. Mai) bei. Im Jahre 1837 be-
reitS Major des 1. Uhlanen«Regiments,
focht er in der Schlacht bei Magenta
(4. Juni), dann in jener bei Solferino
(24. Juni). 1860 zum Oberstlieutenant
im 1. freiwilligen Huszaren. Regiment
vorgerĂŒckt, versah er durch drei Jahre
die Dienste eines FlĂŒgeladjutanten
Seiner MajestÀt des Kaisers. Im Jahre
1866 commandirte er das 13. Huszaren-
Regiment bei Neberwachung der Po«
Linie, in dem Reitergefechte bei Medola
und schlieĂlich dieArrisregarde der Armee
bei dem RĂŒckzĂŒge hinter die Piave. Als
im Sommer 1878 in Vollziehung des
Berliner Vertrages Oesterreich m Bos»
nien einrĂŒckte, befehligte er die 20. Trup-
pendivision. Wider Erwarten gestaltete
sich der Einmarsch, den man ohne erheb«
liche Kampfe zu bewerkstelligen hoffte, zu
einem erbitterten blutigen Kriege. Ins«
besondere gerieth die 20. Division in be<
klagenswerthe Lagen. Sie zÀhlte im
Ganzen 14.000 Mann. Jedoch wurde
ihr die 39. InfanterieBrigade, welchö
aus den Tlite.Negimentein Mollinaryund
Cesarewitsch gebildet ist, sowie ein Theil
der Cavallerie.Brigade. aus angeblich
strategischen GrĂŒnden entzogen, so daĂ
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon