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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
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Karl (Vater) 488 ) Karl (Vater) (K, M.), Ali?um hundert ungarischer Dichter in eigenen und fremden Uebersetzungen (Dresden und Pesth <854, Nob. Schäfer und Hermann Geibel, 120 ) S. 33 und 5i8, Nr. 73. — Nngarns Männer derZeit. Biographien und Charakteristiken hervor« ragender Persönlichkeiten... Aus der Feder eines Unabhängigen (Prag 1862. A. G. Steinhäuser. 12.) S. 267. — Vaterlän« dische Blät ter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien. Degen, 4°.) l8i5, S. 489. — Meyer (I.), Das große Conversations. Lexikon für die gebildeten Stände (Hild< durghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8».). Zweite Abtheilung. Bd. X, S. 4237. — Handbuch der ungarischen Voeste u. s. w. In Verbindung mit Julius Fenysry her> ausgegeben von Franz Toldy (Pesth und Wien l828. G. Kilian und K. Gerold. 8<>.) Bd. I I , S. «9. — H laF^r i l6k. ^Istra^. Fo25st, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebenebei'chrei- bungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Daniel ik (Pesth t536. Emich, 80.) i . Theil, S. 322 ftach diesen geb. t l . Juni 1782). — ?o?ckz, ^^e^ene^, ^, luaF^ar Icölts5i:st iäoiF, d. i. Handbuch der ungarischen Dich» tung von der Schlacht bei Mohäcs bis auf unsere Tage (Pesth <857, Gust. Emich, gr. 8«.) Bd. I I , S. 132. SMz. Julius, siehe: SMz. Karl Sohn j^S. 194, in den Quellen, Nr. 3). z, Karl, der Vater (ungarischer Schriftsteller, geb. zu Vizakna in Siebenbürgen am 23. Jänner 1798, gest. 23. October 1833). Er entstammt einer Szekler Familie aus dem im süd- östlichsten Theile Siebenbürgens gelege« nen Haromszäker Stuhle, wo die Szä sz von Szemerjai im 18. Jahrhundert oder noch früher bereits seßhaft waren. Zu jener Zeit lebte ein PaulSzäsz als KönigSrichter zu Salzburg (V12- akua), einem durch sein großes Stein» salzbergwerk bekannten Marktflecken im Hermannftädter Kreise. Von ihm stam» men die noch heute blühenden Sprossen dieses Geschlechtes. Karl , deffm Vater Johann Obernotar in der genannten Ortschaft war, erhielt den ersten Unter» richt im elterlichen Hause. Von 4803 bis i814 ftudirte er auf dem damals berühmten und stark besuchten reformir« ten höheren Collegium zu Straßburg (Nagy-Enyed) im Karlsburger Kreise. 1813 widmete er sich zu Klaufendurg der Jurisprudenz, trat dann als Schreiber bei der königlichen Gerichtstafel ein und erhielt zweiIahre darauf das Advocaten- Diplom. Anstatt sich aber auf die Aovo« cateN'Praris zu verlegen, zog er es vor, in der Familie des Grafen Teleki, in jener des Freiherrn von Kemsny und im Hause Johann Zeyk's Unterricht zu ertheilen. Mit einem seiner Zöglinge ging er spater nach Wien, wo er, ein Jahr verbleibend, für sich daS Studium der Chemie betrieb. 1820 heimgekehrt, erhielt er, erst 22 Jahre alt, am Colle- gium zu Nagy'Enyed zunächst eine pro« vlsorische Profefsur, aber schon 1821 an der Rechtsclaffe eine wirkliche, welche er durch 16 Jahre bekleidete. Als 1834 nach einem Zwifchenraume von24Iahren die Einberufung des Landtages für Siebenbürgen nach Klausenburg erfolgte, wurde auch Karl SzäSz in denselben gewählt. Es gab da mancherlei Unzu« kömmlichkeiten, über welche die Abgeord- neten verstimmt waren, unter andern erweckte die Eidesformel für den Stände» Präsidenten allgemeine Bedenken, und es ward deshalb eme Landtagsdepulation an den Kaiser entsendet, welcher sich zu jener Zeit in Brunn befand. Von dem Grafen Johann Bethlen und Karl Szäsz geführt, gelangte dieselbe am 30. October 1834 zur Audienz. Der Empfang war nicht allzu gnadig, indem der Kaiser ihnen erklärte, daß er sie nicht als Landesdeputation anerkenne, weil
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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