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S)athmä.ry) Paul 207 SMthmäry, Elise
IabreS 1848 immer größere Dimensionen
annahm, trat er zugleich mit seinem Vater
in die Honv6darmee. Dieser fiel bei Szent
Tonms; der Sohn nahm nach beendetem
Kriege einen öffentlichen Dienst zuIaszbersny
an, wo er bald darauf, erst 29 Jahre alt,
starb. Aus mehreren seiner in ungarischen
Journalen zerstreut erschienenen Dichtungen
spricht ein anmuthendeS Talent. Eine Probe
davon enthält Kertdeny's „Album hundert
ungarischer Dichter", S, 323.
schaftliche und philosophische Disciplinen
zu hören und sick für den ärztlichen Be«
ruf auszubilden. Im Jahre 1738 er«
langte er an der berühmten Hochschule
zu Franeker in Friesland (1811 auf.
gehoben) die medicinische Doctorwürde,
bei welcher Gelegenheit er die „^/sss?--
1738, A.Ooiilon,
4".) herausgab, die nach seiner Heimkehr
in neuer Auflage, zugleich mit der fol»
genden Schrift: „OisLOrtatio 6.6 sim-
1760) 8t. I>Hläi, 4".) im Druck erschien.
I n seinem Vaterlande widmete er sich
ungeachtet seiner medicinischen Studien
dem Lehramte der philosophischen Wis«
senschaften und wurde im Februar 1739
Professor der Philosophie und griechischen
Sprache am Kollegium zu Sarospatak,
seine Stelle nnt der Habilitationsschrift:
antretend. Nur wenige Jahre war es
ihm vergönnt, auf seinem Posten zu
wirken, da er im schönsten Mannesalter
von erst 36 Jahren starb. I n seinem
Nachlaß befanden sich in Handschrift
eine „I^ilosoMiI. morHli"
und eine
3.
lusrOkksI ss usiu2slcrsii<1i tädiä^lli, d. i.
Die Familien Ungarns mit Wappen und
Stammtafeln (Pesth 1860. M. Räth. gr. 8<>.)
Bd. X, S. 310. — Danle?l5 ^62He/),
2.2 6lLot IcisF652itö Icötst, d. i. Ungarische
Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschrei»
bunqen. Zweiter, den ersten ergänzender Theil
(Pesth 1838, Gyurian. 8».) S. 301.
Ein anderer Pau l Szathmäry (geb- zu
Raab 1824), von calvinischen Eltern, welche
Schauspieler am Nationaltheater in Pesth
waren, ftudirte an der Universität daselbst
die Rechte, als aber die Bewegung des Außer den bisherigen sind noch folgende Per»
sonen des Namens S z . a t h m ä r y mehr
oder minder bemerkenswerth: 1. Alexander
Szathmäry. Ueber diesen ungarischen
Mechaniker verzeichnet die «Vidliotksoa.
HnnFäi-ieg. I?i-atiei5oi OomitiL s-scdeu^i"
(So.xronii 1?99, KI. so.) Lom. I, p. 537,
nachstehende Monographie: „^usta su^rema.
mauibUL Viri «lH?i2Limi ^Isodanioi LiuZu-
st LouI^toriL tusoris^ue IoQK6 ä
(xraoiniLsc) vitae Ourrieulo caruiiuk vario-
i-um latiug)" (2. I. 6t 2. ^1743). 4".. 8 Bl.).
Ich konnte diese Schrift nicht erlangen, die
wohl Aufschlüsse über Leben und Werke eineS
ungarischen Künstlers enthalten mag, der
im Jahre 1743 gestorben ist. — 2. Ein
A. Szathmäry. Zeitaenoß. beschäftigt sich
mit Naturwissenschaft, vornehmlich mit der
Schalllehre, und in den von E. Hunyady,
I . König. St. Krusper, C. S z i l y ,
I . Sztoczek und V. Var tha in ungari«
scher Sprache herausgegebenen „Monatheften
aus dem Gebiete der Mathematik, der Natur»
Wissenschaften und der Theorie der technischen
Wissenschaften", welche 1873 zu erscheinen
begannen, enthält der Jahrgang 1377 von
A. Szathmary die Abhandlung: „Mes.
sung der Schallgeschwindigkeit mittelst der
Methode der Coinciouren". — 3. Elise
Szathmi l ry (gest. in Wien 12. November
1862), eine Tochter des seinerzeit beliebten
Komikers Ph i l ipp Zöl lner. Sie zeich«
nete sich vor ihren übrigen Geschwistern.
Zö l lner , Hal ler und Raab, welche
zuletzt mit ihr am Quai'Theater engagirt
waren, besonders aus. Als Localzangerin
begann sie ihre Laufbahn, spielte auf ver»
schiedenen Provinztheatern, wie in Preßburg,
Lemberg, Gratz, kam dann nach Wien, wo
sie zuerst im Theater an der Wien auftrat,
1837 aber für das Carl'Theater engagirt wuroe,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon