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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 221 -
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SZeber4nyi) Johann Michael 221 Szeberänyi) Johann Michael lateinischer, und kirchliche Lieder in slo vakischer Sprache. Ueber die beiden Söhne aus seiner The mit Esther Pod hradsky siehe die besonderen Artikel Johann Michael (den folg.) und Gustav Adolph Seite 223, in den Quellen, Nr. 4. l858, I.eoz>. N«t^, 8«.) p. 123 u. f. diesem wäre Sz. bereits am 10. Fe bruar 183ä gestorben, was jedoch unrichtig ist, da sein Todesdatmll wohl auf diesen Tag, aber erst zwei Jahre später, 1857. fällt). — I^ eHa i^? l'Vamls^, öasniic, d. i. Jahrbuch für 1858 (Wien. 80.) S. 192 u. f. — Vasäi-uapi Q j^LKF, d. i. Sonntags. blatt.(Pesther illuftr. Blatt. gr. 4«.) t2. Juli- 4857, Nr. 28: „62sbsr6n7i 3änos«. — Protestantische Jahrbücher. Heraus« gegeben von Hornyänski, Jahrg. 1857, 1. u. 2. Heft. S. 211. — Hatta<?lVHto7-. D^, ?rot6Ltän2 Z^spes n^xtär, d. i. Procestanti« scher Bilder« Kalender. Herausgegeben von Dr. M. Ballagi. Jahrg. 1858. Porträt. Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen im obgenannten «VkZäruaei u^äz", 1357, Nr. 28. Szebersnyi, Johann Michael (k. k. evangelischer Mi l i tä r« Super inten- dent, geb. zu Schemnih in Ungarn 46. Februar 1823). Gin Sohn deS Schemnitzer Superintendenten Johann Sz. ^siehe den Vorigen.^. Nachdem er die Gymnafialstudien in seiner Heimat been« det hatte, begab er sich nach EperieS, wo er drei Jahre den philosophisch'theolo» gischen CurS hörte. Im Herbst 4843 bezog er die Ienenser Hochschule und studirte daselbst unter den Professoren Guyet. Hase. Reinhold , Rückert. Schwarz, Stoy , Weißenborn und Wolf . Im letzten Semester gewann er für eine von der theologischen Facultät aufgestellte Preisaufgabe den zweiten Preis. Auf der Universität Berlin setzte er seine Studien unter Hengstenberg, Neander, Dove, Ri t ter (dem Geo- graphen). K. Strauß und Trende« lenburg fort. Im Herbst 4847 in seine Heimat zurückgekehrt, verrichtete er ein halbes Jahr SecretarSdienste be seinem Vater, worauf er die Erzieherftelle im Hause eit'eS ungarischen Edelmannes in Pefth übernahm. Am 22. Mai 4849 von seinem eigenen Vater ordinirt, ging er als deutscher Prediger nach Deutsch- Pilsen (V3r2L0n^i) in Ungarn. 4833 erhielt er die Pfarre zu Egyhäz.Maräih und hatte daselbst in deutscher, magnari« scher und slavischer Sprache zu predigen. Nach dem im Jahre 4837 erfolgten Tode seines Vaters wurde er an dessen Stelle als Superintendent und Stadtpfarrer nach Schemnitz berufen, im Frühling 4839 von der evangelisch«lutherischen Superintendenz zum Consiftorialrathe erwählt und 486l) zum Garnisons«Feld> Prediger in Wien ernannt. Als Super« intendent Dr. Karl Kuzmany sBand II) S. 437) im Winter 4863 daS Superintendenten'Amt des Preßburger evangelischen Kirchendistrictes zu Thuröcz in Ungarn antrat, erhielt Szeber6ny i von dem damaligen Staats Ministerium den Auftrag, die Disciplinen der prakti« fchen Theologie das Sommersemester hindurch als Supplent zu dociren. Noch im nämlichen Jahre aber wurde er mit ah. Entschließung vom 23. November zum o. o. Professor an der evangelisch« theologischen Facultät und mit einer gleichen vom 23.April 4 869 zum geistlichen Beirath des Reichs »Kriegsminifteriums mit dem Titel eines Militär-Superinten. denten ernannt. Als eS sich um die Ueber« ragung des Gymnasiums von Schemnitz nach Neusohl handelte, führte er ebenso wohl in den Fachblättern als in den ffentlichen Sitzungen des evangelischen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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