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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 228 -
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Seite - 228 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41

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i (Wappen) 228 i) Anton herige Thätigkeit dieses Geschlechtes, sein Auftreten in der Geschichte seines Vater. landeS aufmerksam und prüfend überblicken, dann gedenken wir unwillkürlich der Worte eines Geschichtsschreibers, welche bezeichnend lauten: „FürGot t . den König und das Vaterland, dieser Spruch konnte in< sonderheit. der Szschenyi Familienlosung sein. Er konnte sich mit Recht als treu gehaltene Devise um ihres Wappens Schild und Helme winden!" In seinen auswärtigen und in seinen Bürgerkriegen war Ungarn an Helden reich und gar viele derselben haben für jene drei höchsten Kleinode preiswürdig gestritten und gelitten. Aber in den Szs- chenyis erscheint uns gleichsam als ein erblicher Vorzug und HauSschmuck die Untrennbarkeit , die Unthei lbar» keit, also die höchste Einheit jener heili« gen Dre i ! Sie glaubten Gott zu dienen im Dienste des Königs, des Vaterlandes. Ein von dem angeborenen mit der heiligen Krone gekrönten Könige getrenntes Vater- land kannten sie nicht. Keiner war je auf Sei te der Rebellen — aber es hätte auch Keiner, von Gunst und Glück noch so buhlerisch verlockt, jemals gedient wider sein Vaterland. ^Schönfeld (Ignaz Ritter von), Adels.Schematismus des öfter- reichischen Kaiserstaates. Im Verein mit mehreren Freunden dieses Faches heraus« gegeben (Wien 1824, Schaumburg und Comp.. kl. 8») I. Jahrg. S. 121—123. - Historisch-Heraldisches Handbuch zum genealogischen Taschenbuche der gräflichen Häuser (Gotha 5853. I . Perthes, 32«.) S. 978. — Oesterreichische National»Ency» klopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1837. 8".) Bd. V, S. 244. — V^a<?5, 561 ss nsm-sw-suäi tädlakkai, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stamm« tafeln (Pesty 1863. Moriz Räth. ar. 8°.) Bd. X, S. 317 u. f.) I I . Wappen. Vierfeldriger Schild mit Herzschild. Der letztere zeigt in Gold eine silberne Taube, welche, rechtsgewendet auf grünem Dreihügel stehmd, in ihrem Schnabel einen natürlichen Oelzweig trägt. Die Felder deS Schildes enthalten: 1 und 4 in Roth ein auf grünem Dreihügel sich erhebendes filber. nes Patriarchenkreuz; 2 und 3 in Blau eine auf einer Erhöhung ruhende goldene Krone, auf welcher ein goldgetrönter schwarzer Adler steht, der gegen eine in der rechten Oberecke hervortretende Strahlensonne im Fluge sich erhebt. Devise: ,8 i vsus pro nobis, gui5 contra nos?". I I I . Desonde« denkwürdige sprossen dieses Ve« schlechts. 1. Andreas (geb. 23. Nov. 1812. gest. in Syrien um das Jahr 1842), ein Sohn des Grafen Pau l und Neffe des Grafen Stephan. Seine Mutter war ei.ne eng. lische Lady. Karol ine Meade, verwandt mit den englischen Baronets Kings ale de Cour^cy Graf Andreas befand sich bei der t. t. Cscadre, welche im Jahre 1840 unter Admiral Vandiera gemeinschaftlich mit dem englischen Admiral S topford zu Gunsten der Türkei gegen den Rebellen Mehemeo Al i agirte. In dieser syrischen Expedition pflückte Erzherzog Friedrich als Commandant der Fregatte „Guerriera" bei Saida seine Lorbeern. Als nach Beendigung der Feindseligkeiten gegen Mehemed A l i die österreichische Escadre heimkehrte, mußte Graf Andreas, von der Pest befallen, zurückbleiben. Sein Freund, Lieutenant Du» mont wich ihm nicht von drr Seite, un» geachtet man ihn der ansteckenden Seuche wegen von dem Grafen trennen wollte. Er pflegte den Pestkranken, bis denselben der Tod dahinraffte. Diese erhebende Freundes- that ist in einem leider herzlich schlechten Gedichte, betitelt: „Die Kameraden", von einem Anonymus U. besungen und in B äu erl e's„Tbeater.Zeituna". 1842. Nr. 36, mitgetheilt. AlvhonS Dumont, zu jener Zeit als Lieutenant im ungarischen Infan« terie.Regkmente Wacauant Nr. 62 bei Erz» herzog Friedrich commandirt, stand im Jahre 1863. bereits zum Freiherrn erhoben, als Oberst bei Roßbach'Infanterie Nr. 40, lebte dann als Oberst a. D. in Gratz, ist aber im December l876 gestorben. — 2. Anton Graf (gest. im Jahre 1767), ein Sohn des Grafen S i g m u n d (I.), Obergespans der Sümöghrr Gespanschaft. Ob deS VaterS erste Gemalin Mar ia Theresia Gräfin Batthyäny oder dessen zweite Frau, Mar ia Freiin Barkäczy de Szala, des Grafen Anton Mutter ist. darüber fehlen sichere Nachrichten. Graf Anton war im Jahre 1744 Oberst des 9. Huszaren.Regi« ments, damals Franz Graf Nadasdy, rückte 1752 zum General»Major auf und wurde 1757, um diese Zeit bereits Felomarschall» Lieutenant, Inhaber deS 3. Huszaren Regi»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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