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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 229 -
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Seite - 229 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41

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i) Gedeon 229 i^ Georg (I.) ments. als solcher 1767 das Zeitliche feg» nend. Als Oberst seines Regiments hatte er die Feldzüge des zweiten scblesischen Krie» ges (1744 und 1745) in Mähren und Böh. men, dann in den Niederlanden (1746 und 1747) rühmlich mitgefochten. Graf Anton war mit busanna Freiin Varkoczu de 5zala, einer nahen Verwandten der zweiten Gema. lin seines Vaters, vermalt. AuS dieser Ehe entsproßte nur eine Tochter, Mar ia Anna (aeb. 29. September 1744). welche (am e. October 1762) Gattin I obann Nepo» muks Grafen von Erdöoy de Monyo. roterek wurde, der als Ban von Croatien am 23. März 1306 starb, H.utili... 035- csslsksästeit L2ouioru. pom- 5 n^bivvßi w'rühtstt 1?67 (Oedenbura, Fol.. 46 S.) — 3. V ö l a lssehe die besondere Lebensskizze Seite 224). — 4. Dtonhs lsiebe die besondere Lebensskizze 5. 235). — 5 Edmund I^siehe die besondere Lebensskizze S. 237). — 6. Gmerich lsiehe die besondere Lebensskizze Seite 240). — 7. Eugen Graf (geb. 7. Februar 1826), ein Sohn des Grafen Pau l aus dessen zweiter Ehe mit Emi l ie Gräfin Zichy» Ferrar is . Er machte im Jahre 1839 als Oberlieutenant im 1. Huszaren . Regimente Kaiser Franz Joseph den Feldzug in Italien mit und erkämpfte sich für sein ausgezeich» netes Verhalten bei Solferino (24. Juni) das MilitärVerdienstkreuz. Später trat er aus den Reihen der kaiserlichen Armee und vermalte sich im'Jul i 1864 mit Henrietle geborenen Gräsin Erhodu (geb. 22. Mai l838), aus welcher Ehe zwei Töchter und ein Sodn: Helene (geb. 9. Juli 1865). Emi l i e (geb. 17. September 1866) und Nicolaus (geb. 6. Jänner 1868), stammen. ^Thürheim (Andreas Graf). Die Reiter« Regimenter der l. k. österreichischen Armee (Wien 1862, Geitler, gr. 8".) Bd. 5l: „Die Huszaren", S. 20.) — 8. Francisca ^siehe die besondere LebenSstizze Seite 242). — v. Fv«nz s^iehe die besondere Lebensstizze S. 246). — 10. Gedeon Szschenyi. Die .Pesth.Ofner Zeitung" 1861. Nr. 157. und der „Pesther Llond". 186t. Nr. 139. charakterisiren in den Silhouetten der dama« ligen Landtagsabgeordneten beider Häuser genannten Grafen als einen gemüthlich und mit ungarischer Geradheit sprechenden alten Herrn. Nun aber weist unsere Stammtafel, welche alle lebenden und verstorbenen Mit- glieder dieser Familie enthält, einen Gedeon Szschenyi. der überdies im Iabre 1S6t ein „alter Herr" gewesen wäre, nicht aus. Auf dem denkwürdigen Landtage von 1H6t befanden sich folgende Szschenyi, und zwar in der Magnatentafel in ihrer Eigen« schaft als Grafen: Ju l i us . Koloman, Franz. die Söhne Pau ls ; Johann, der älteste Bruder des Berliner Gesandten Emerich, und Ladis laus, der älteste Sohn des eben genannten Johann; ferner im Abgeordnetenhaus^ B<la sS. 224) und Dionys. sS. 235). Ersterer vom Wahl- bezirk Nysk, Letzterer von Eisenstadt im Oedenburger Comitate entsendet. Also ein Gedeon Szschenyi ist in dem Grafen» geschlechte gar nicht vorhanden, auch nicht in jener in der Neograder Gespanschaft an< lässigen einfach adeligen Familie, welche sich nur Zscheny schrieb. Wer daher unter diesem Gedeon Grafen Szschenyi zu verstehen ist. läßt sich schwerlich nachweisen, denn der einzige Szs ch en y i auf dem 1861er Landtage, der etwa als alter Herr zu bezeichnen war. ist Graf Johann, zu jener Zeit 59 Jahre alt, alle übrigen Szs» chenyi standen in der Vollkraft des Man« nesalters. — 11. Georg (I.) Szschenyi (geb. zu Szschen in der Neograder Gespan» schaft im Jahre 1392. nach Anderen 1598, gest. zu Preßburg am 18. Februar 169S). Georg ist ein Sohn > Mar t in Szs, chenyi's und der Sara B6n. Peter Päzm6n war sein väterlicher Lehrer? seine akademische Ausbildung erhielt der Jüngling zunächst an dVr hohen Schule zu Tyrnau, dann an dem zu jener Zeit eben in Wien errichteten Päzmäneum. wo er auch die Priesterweihe empfing. I n seine Heimat zurückgekehrt, kam er als Seelsorger nach Sellye, aber schon drei Monate später in die Priesterschaft des Graner ErzsprengelS auf« genolumen. erhielt er die Propstei Neustadt an der Waag. 1632 wurde er Domherr in Gran, sodann I^eotor O»Mnli daselbst. 1644, bereits 52 Jahre alt. bestieg er den Bischof» stuhl von Fünfkirchen. 1633 vertauschte er denselben mit dem von VeSzprim. 163? die« sen mit jenem von Raab. I n dem letzteren Sitze wirkte er über ein Vierteljahrhundert, denn <674 zum Erzbischof von KalocSa er- hoben, verblieb er zugleich Administrator des
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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