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i) Ludwig 233 S)öchenyi, Paul
sän 2, dalai
drei Söhne und drei Tochter svergl. die
Stammtafel). — 16. Iosepha Gräfin Szs«
chenyi ist eine Tochter des geheimen Rathes
und Obergespans des SĂĽmegher Comitates
Sigmund (I.) Grafen Sz« chenyi und
Gemalin Friedrichs Grafen 5chmiedeck zu
cadang. Anläßlich ihres im Jahre <738 er.
folgten Ablebens erschien die nachstehend als
Quelle verzeichnete Leichenrede. s6>oFe ^/ä-
röviä
(Oedenburg 1758. 40.. 48 S.).) — 17. I rma
Gräsin Szschenyi. siehe: Szschenyi,
Edmund l^S. 240, zu Ende der Biographie). —
l8. Iu l iana Sz6 chenyi (geb. 1753, gest
zu Wien am 20. Jänner 1824), eine gebo»
rene Gräsin Festetics und Schwester des
berĂĽhmten Stifters des Georgikon. Georg
Grafen Festetics. Gräsin Iu l iana war
zuerst mit Joseph Grafen bzschen i^ oermält,
den sie aber schon in seinem 23. Jahre durch
den Tod verlor. Seit 1773 Witwe, heira-
tete sie zwei Jahre später, am 27. August
1777, ihres verstorbenen Gatten jĂĽngsten
Bruder, Grafen Franz lsiebe die Biographie
S. 246), den sie um vier Jahre ĂĽberlebte.
Gräfin Iu l iana war eine Dame von großer
Frömmigkeit und eine Wohlthäterin der
Armen. Ihre Lebensbeschreibung erschien
unter dem Titel: „Biographie der Gräsin
Jul iane Szschenyi geborenen Gräsin
Festetics, der ihrer persönlichen Eigen»
schaften wegen höchst achtungswerthen Gat-
tin des unvergeßlichen Patrioten und Grün«
ders des Nationalmuseums, gest. 20. Jänner
<824 zu Wien im 71. Jahre ihres Alters.
Von Gabriel R othtrepf." — lU. Katha-
rina Gräfin Szschenyi. die jüngste Toch«
ter des Grafen Sigmund (I.) und Ge-
malin Johanns Grafen Ächu vou vasonukö.
Anläßlich ihres im Jahre 1747 erfolgten Ab.
lebens erschien die in der Quelle angegebene
Trauerrede, s^eneäz, 5^stvii«^, Noo 3^222.0-
Häualc ostvsli nisztsi'sss, »2 22: l^rötk
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Noä^ici tsra-
worĂĽ 52ivvo1 bslcsssi't (Raab 1747, Fol.,
i 5 S ).^ l — 20. Ludwig Graf Sz 6 chenyi
geb. 6. November i73l, gest. 7. Februar !8S3), der älteste Sohn des Grafen Franz
l^s. d. S 246) und Iu l ianas geborenen
Gräfin Festetics de Tolna. einer Schwe-
ster des berĂĽhmten Stifters des Georgikon,
Georg Grafen Festetics. Michael von
Tibö l t , vormals Professor der Humani«
tätsclassen zu Güns, Totis und Pesth und
in der Stellung eines Gesandtschaftssecretärs
Begleiter des Grafen Franz auf dessen
Gesandtschaftsreise nach Neapel, war Er»
zieher des Grafen Ludwig. Letzterer, welcher
in der Folge als Obersthofmeister Ihrer
kaiserlichen Hoheit der Erzherzogin Sophie
fungirte, stiftete dem ungarischen National«
museum. dieser herrlichen Schöpfung seines
unvergeßlichen Vaters Franz. jährlich 400 ft.
mit der Bestimmung, daĂź von dieser Summe
ungarische uuo Ungarn betreffende BĂĽcher
für die Bibliothek dieses Institutes anzu«
kaufen seien. Der Graf war zweimal ver«
malt, zuerst (seit 26. Mai 1801) mit Aloista
geborenen Gräsin Tlam»Gallas (gest. 19. Juli
1322). zum anderen Male (seit 18. März
1824) mit Francisra de Paula geborenen
Gräsin wurmßrand, Siernkreuz« Ordens» und
Palastdame Ihrer Majestät der Kaiserin.
Aus dieser zweiten Ehe stammen Graf
Emerich Sz 6 chenyi , der gegenwär«
tige kaiserliche Gesandte am Berliner Hofe,
und Graf D i 0 n y s. s^T) u r (Adolph),
Das ungarische Nationalmuseum. Ein» Skizze
(Pesth «858, Emil Müller, 80.) S. 9.)
— 21. Mar ia Gräsin Sz6chenyii siehe:
Dionys l^S. 237. zu Ende der Bio«
graphie). — 22. M . Alexandra siehe:
Cmerich Graf Szschenyi ^S. 242. zu
Ende der Biographie). — 23. Michael,
mit welchem unserere Stammtafel anhebt,
ist der erste Sz6 chenyi, über den beglau»
bigte Urkunden Nachricht geben. Er war ein
tapferer Kriegsheld seiner Zeit, des t6. Jahr.
Hunderts, ein Waffenbruder des berĂĽhmten
Vertheidigers und Helden von Szigeth.
Nicolaus Zr iny i , und einer der tĂĽchtigsten
Feldobersten Lazars Freiherrn v. Schwendi.
alS dieser im Jahre 1364 nach Wien berufen,
den ihm von Kaiser Maximi l ian I I . an»
gebotenen Oberbefehl in Ungarn gegen den
SiebenbĂĽrger FĂĽrsten Johann Sigmund
Zapolya ĂĽbernahm. S chw end i ĂĽbertrug
dem Feldobersten Michael Szschenyi
den Oberbefehl über zwei wichtige Plätze,
nämlich zuerst über Papa, dann Veszvrim.
nachdem dieses durch General Eck den
Türken entrissen worden war. — 24 Paul
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Band 41
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Susil-Szeder
- Band
- 41
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 340
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon