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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 235 -
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Szechenizi, Paul 236 Dionys hatte, wurde er auch zur ewigen Ruhe be» stattet. Hundert Jahre später kam die fast noch unversehrte Leiche auf Geheiß des Grafen Franz in die Familiengruft zu Zinkendorf. Ein nicht unwichtiges Denkmal zur Geschichte der Zeit, in welcher Pau l lebte, wie zu seiner eigenen und seines Oheims, des Graner Primas Georg. Cha- rakteristik verdanken wir dem Director der Szscheny i'schen Regnicolarbibliothek Jacob Ferdinand M i l l e r von Brass<5. welcher das Werk: „Npistolaa Osol^i strißouieQsis et I>H e Ooniitihu« 8260562^1 »6 ^outiüaes, L, Rezss, Llsotorss, Vrwäipss, sui vilos 62t2o et vioissini »b illis tüe" (Pefth1807) herausgab, ^ackos^ d. i. Biographie Paul Szscssnyi's. Erz. bischofS von Kalocsa (Pesth 1862). — Un« garisch er Plutarch oder Bionraphien merkwürdiger Personen des Königreichs Un» gärn und der dazu gehörigen Provinzen. Aus authentischen Quellen geschöpft... Von Karl Vincenz Kölesy und Jacob Melzer (Pestb 1816. I . Eggenberger. s") Bd. IX, S. l!6. — Oesterreichische National» Encyklopädie von Gräffer und Czi. kann (Wien 1835. 3v.) Bd. V, S. 218. — Taschenbuch für die vaterländische Ge< schichte. Herausgegeben durch die Freiherren von Hormayr und von Mednyansky (Wien. Franz Härter. 12".) m . Jahrg. (1822), S. 435—438.) — 25. Paul Graf Szäckenyi (geb. 10. November 1?89. gest. zu Oedenburg 30. März 1871), ein Sohn des Grafen Franz aus dessen Ehe mit Jul ie geborenen Gräfin Festetics de Tolna, und nächstältester Bruder des Gra- fen Stephan lS. 25l), war k. t. Käm, merer und wirklicher geheimer Ratb. Als in der denkwürdigen Landtagssitzung vom 3. No- vember 1825 Graf Stephan Szschenyi durch die Wiomuna ftiner von ihm selbst auf 60.000 fi. bezifferten Einkünfte eines Jahres- die Gründung der ungarischen Ata« demie der Wissenschaften sicherte, beeilten sich auch die übrigen Magnaten, das Ihrige zu diesem Zwecke beizutragen, und es spendeten die Grafen Johann Batthyäny. Michael und Karl Eszterhäzy. LadiSlaus Fesse« tics und Pau l Szuchenyi je l0.000 fl. Lehterer zählt auch mit 25 anderen Manna« ten zu den Unterzeichnern des Memorandums der Altconservativen, dieses hochinteressanten Actenftückes. welches zuerst 1850 als Beilage zur Nr. 68 des von Albert Hugo redigirten „Pesther Morgendlatteb" erschien, später aber von Eugen von Fr iedenfels in deffcn Monographie „Joseph Bedeus von Schar- derg" (Wien 1877. gr. 8«.) Vd. I I , S. 433, aufgenommen wurde. Dieses Memorandum ist sozusagen das politische GlaubenSbekennt- niß der Altconservativen Ungarns. Der Graf hatte aus zwei Ehen elf Kinder. Der einzige Sohn Andreas aus d«r ersten Ehe mit Aaroline geborenen 2ady Neade starb 1840 in Syrien, wohin er mit der Erpedition des Erzherzogs Friedrich gezogen war, an der Pest. Aus Pauls zweiter Ehe mit Emilie geborenen Gräsin Äch^Herrariz ent» stammen acht Söhne und zwei Töchter, welche aus der Stammtafel ersichtlich sind. ^Porträt. Ohne Unterschrift. Lithographie von Gaupmann 1842. Im Iebnstubl sitzend, mit dem Hauskäppchen auf dem Kopfe (kl. Fol.)/j — 26. Sigmund (II.) Graf Szschenyi (geb. 21. December 1720, gest. 19. October 1769). ältester Sohn des Grafen S igmund (I.). trat in jungen Jahren in die kaiserliche Armee und rückte rasch zum Rittmeister vor. Als solcher iin Regimente Näoasdy«Huszaren. wurde er 1744 bei Tabor in einem hitzigen Reitergefechte gegen die Preußen so schwer verwundet, daß er sich genöthigt sah, den activen Dienst zn verlassen und sich auf seine Güter zurüct« zuziehen. Am 25. Juni 1747 vermalte er sich mit Naria Anna geborenen Gräfin CziraKu/. Als Vater des Ritters vom goldenen Vließ Franz Sz^chenyi wurde er der Stamm« vater aller beute noch blühenden Linien des Grafenhauses. s^öckz, <^au^, Naläi öt> v6nu?o. <3-?<5t sssoksn^ i Z izmonä ä I^sss« «.lllll^oz Kult50532 sä X ^ i ' ^t2io (Oedenburg 1770, Fol., 46 S.^l — 27. Stephan lsiebe die besondere Lebens, ttizze S. 25l). Szechenyl, Dionys Graf (Abgeord. netei deS ungarischen Landtages von 1861, geb. 7. September 1828). Der jüngste Sohn deS Grafen Ludwig (gest. 1835) auS dessen zweiter Ehe mit FranciSca geborenen Gräsin Wurm-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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