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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
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i) Franz 230 i) Franz nicht unbeachtet bleiben konnte, versteh sich wohl von selbst, und von vielen Seiten wurden ihm Ehren und AuSzeich nungen zutheil. So ernannte ihn im Jahre 4803 die königliche Akademie der Wissenschaften in Göttingen zu ihrem Ehrenmitglieds, 1804. respective 1814 schickten ihm die gelehrten Gesellschaften von Jena und Warschau, 1812 die Wiener Akademie der vereinigten Künste, 1313, respective 1816 die Gesellschaften zur Beförderung der Landwirthschaft und Landeskunde in Wien und Brunn ihre Diplome zu. Der Graf war ein großer Wohlthäter der Armen und spendete mit vollen Händen, im harten Jahre 1817 wirkte er in ausgiebigster Weise als Mit. glied und Bezirksvorstand des damals in Wien bestehenden CentralvereinS. Als er starb, meinte ein Geschichtsschreiber: „Wer dürfe stolzer sein auf den andern, solche Unterthanen auf solche Fürsten? oder solche Fürsten auf solche Unter thanen?" Nahezu ein halbes Jahr hundert nach seinem Tode, im Jahre 1863, ehrten Ungarns Frauen das An denken dieses edlen Staatsmannes, auf den seine Nation immer mit Stolz hin> blicken mag, dadurch, daß sie die Ein- richtung und Ausschmückung des seinem Andenken gewidmeten und nach sei« nem Namen benannten Saales im Pesther Nationalmuseum übernahmen. Die Kosten der ganzen Ausstattung beliefen sich auf 27.379 fi. Graf Franz hatte sich am 27. August 1777 mit I u- l iana geborenen Gräfin Festeties de To lna , Witwe seines im Alter von erst 23 Jahren verstorbenen älteren Bruders Joseph, vermalt. Aus dieser Ehe entstammen zwei Töchter, Fr an« ciSca vermalte N i c o l a u S Graf Bat thyäny sfiehe deren besondere Biographie S. 242) und Sophie ver. malte Ferdinand Graf Zichy, und drei Sohne, Ludwig, Paul und Stephan, alle drei Begründer neuer Linien des HauseS Sz6ch enyi, welche sämmtlich blühen und deren heutiger Stand aus der angeschlossenen Stamm» tafel ersichtlich ist. Dur (Adolph), Das ungarische National, museum. Eine Skizze (Pesth < 838. Emil Müller, gr. 3».) S. 2. — Hormayr's und M ed ny ans ky'6 Taschenbuch für vater» ländische Geschichte (Wien, 120.) Jahrg. 1822. S. 429—453. — Kanitz (August). Versuch einer Geschichte der ungarischen Botanik (Halle 4863, Gebauer und Schwetschke, 8°.). Aus dem XXXIII. Bande der «I,iuQasg.« besonders abgedruckt. S. 131. — Neuer Plutarch oder Biographien und Bildnisse der berühmtesten Männer und Frauen u. s. w. Vierte Auflage. Mit Verwendung der Bei« trage des Freiherrn Ernst von Feuchters, leben neu bearbeitet uon Aug. Diez» mann (Pesth, Wien und Leipzig l858. Hartleben, kl. 8°.) Band I I , S. 93. — Oesterreichische National.Encyklo» pädie von Gräffer und Czikann (Wien. 8<>.) Vd. V, S. 243 lnach ^eser geb, am 28. April 1754, gest. am 20. December ,820). — Pesther Lloyd. 1365. Nr. 106. im Feuilleton: „Die Eröffnung des Szs» chenyi. Saales". — Na?? ^i-ans»^«^, Nlnsuiosmon V'rknoiLco Oom. Lsöodsu^i LsFls xi-oVIDsutlk, rsgls KV3V2Ü 3?»- tla, LlKIlFlsnsI xi-oVluOIa aV0to luaVgV. rato (Vs22prim, 8<>.). __ Derselbe, VaU sck6U^i I'srsntL ö NxosIIelitsiHa beiktatäslinkk iinns^srs (2. 1. lV222pi-im) 1798, 4«.). — ÄlHF^arorLH^liF ss a Q2F? vNäF, d. i. Das Ungarland und die große Welt (Pesther illust. Blatt. gr. 4«.) 13. Jänner 1867. Heft 2. S. 13.- „tzrök 82sobsn?i Psi-suos«. Von M. Falk. — I»lHF?a,i' nsxl a.x,.d. i. Ungarisches VolkS- blatt (Pesth. «r. 4«.) 1837. Nr. 03, S. 2. oziinsryiHsI sä uslU2 l^crOQc!i d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1863. Mor. Räth. gr. 80.) Bd. X, S. 524. — üsßsiö, d. i. Der Erzähler. 1833, Bd. I I , S. 417. . d. i.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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