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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 251 -
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i) Stephan 231 i) Stephan Wissenschaftliche Sammlung (Pestb. 8°.) I I I . Jahrg.. S. 424. — 7a5ot es H'iib^? d. i. Das Ungar» und Siebenbürger. Land in Bildern. Herausgegeben von Emerich Vahot und F. Kub inyi (Pesth l862 bis 1854) Bd. I I I , S. 1-6. Porträte. 1) Unterschrift: „Graf Franz Szs. chenyi". Stahlstich ohne Angabe des Zeichners und Stechers. Aus dem Jahrgange 1820 des Hormayr«Mednyansky'schen „Taschen« buches für vaterländische Geschichte". — 2) Gemeinschaftlich auf einem Blatte mit Istvänfy, Fichte, Mendelssohn. Boi leau, Beaumarchais. Stahlstich von Karl Meyer's Kunstanstalt in Nürn. berg. Verlag von C. A. Hartleben in Pesth (l2v.) ^auch im „Neuen Plutarch". Tafel XXXV^. — 3) Unterschrift: «6r. 826. olisu^i I'srene?". Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen sauch im „^Ia^2i- ns^ap«, 1857. Nr. 63). — 4) Un> terschrift: ^<3rot s^sodsu^i I'Oi-y^eL". M a» rastoni Ios. (gez.). Ruß K. (rylogr.). Schöner Holzschnitt. Dieser wie der vorige offenbar Copien des Stahlstichs im H 0 r< mayr'schen „Taschenbuche". — 3) Unter« schrift: y6r<5k Z^seksn^i ?Ol6Q02 > H naa,- 1754, 1- 1820)«. Nach dem im ungarischen Nationalmuseum befindlichen Oelgemälde von End er gezeichnet von Rohn sganze Figur in der Ordenstracht des goldenen Vließes). Sgbchenyi, Stephan ( S t a a t s , m a n n , von seinem Volke als „der große Ungar" bezeichnet. geb. am 23. September 1791 zu Wien, in dem im Augarten befindlichen Palais, welches L e o p o l d I I . der von ihm hoch- geschätzten Gattin des Grafen F r a n z zum Wochenlager einräumte, gest. zu Oberdöbl ing am 8. April 1860). Das obige Geburtsdatum, von welchem verschiedene Angaben, wie die des 21. September und des I . 1792 abwei- chen, ist das authentisch festgestellte. Der Vater deö Grafen S teph an ist der be« rühmte Staatsmann. Macen der Wissen» schaften und Ritter deS goldenen VließeS Graf F r a n z, dessen Lebensskizze S. 246 mitgetheilt wurde. Die Mutter Ju l ie ge- borene Gräfin Festetics de To lna war eine der liebenswürdigsten und geist< vollsten Frauen ihrer Zeit. an welcher, wie aus einem noch vorhandenen, und zwar dem einzigen Gedichte S teph an's erhellt, das Sohnesherz mit ganzer Innigkeit und Liebe hing. Gleich seinen Brüdern Ludwig und Pau l erhielt auch Stephan im Hause die sorgfäl« tigste Erziehung, welche von den hoch- gebildeten Eltern geleitet und überwacht wurde. Aus seinen Iugendjahcen ist nur bekannt, daß er sich nicht minder durch den Eifer auszeichnete, mit welchem er den Studien oblag, als durch die tief religiöse Gesinnung, welche stch in allen seinen Handlungen und Ansichten kund gab und eine Folge der ausgeprägten religiösen Erziehung war, in welcher nach Aussage eines seiner Biographen eher zu viel als zu wenig gethan wurde. Dem Zwecke dieses Lexikons entsprechend, kann nur im weitesten Umrisse dieses Menschenleben gezeichnet werden, das den interessantesten und gehaltvollsten Vorwurf für eine eingehende umfassende Biographie böte. Neber seine sonstige Er» ziehung und jene Menschen, welche außer den Eltern dieselbe leiteten, über die Lehrer, welche den Samen der Kenntnisse in dieses empfängliche Herz legten, über alles daS fehlen genauere Nachrichten, und doch wären diese um so mehr er» wünscht, als miteinem Tage der wenn« gleich fein gebildete, so doch das Leben mehr in Behagen als Selbstarbeit ge> nießende Ofsicier fertig als Mann da- stand, überall Hand anlegend, wo andere Berufene sich müßig verhielten, und mit Ansichten und Ueberzeugungen vor seine Landsleute hintretend, welche sich densel-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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