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änyi) Sigmund 333
geschichte Siebenbürgens im l9. Jahrhundert
(Wien 1877. Braumüller. 8".) Bd. I> S. 136
und 138; Bd. I I . S. 59l und 256. —
Aranyos Käkay, 3icht< uttd Schatten«
bilder zur Charakteristik des ungarischen
Landtags (Pestb <867. Lausser, gr. 8«.)
S. l17. — M^F^arors^äF ss »2.3^-
vilaF, d. i. Ungarn und die große Welt
(Pesther illustr. Blatt) 8. Octobec l865.
Nr. 2.
Porträt. Lithographie von I. Mara«
stoni, l863, im uordenannten Blatte.
Szögyenyi von Magyar-SzöglM.
Sigmund (Staatsmann, geb. zu
K iss .Varda in der Sabolcser Ge-
spanschaft Ungarns am 22. Mai 4773.
gest. zu Preß bürg 21. Februar 1826).
Der zweitgeborene Sohn des Szabolcser
VicegefpanS Emerich von Szögy6'
nyi (geb. 1732, gest. 1806) aus dessen
erster Ehe mit M a r i a K r u c s a y .
Nachdem er im Elternhause und an
vaterländischen UntercichtSanstalten eine
sorgfältige Erziehung genoffen hatte,
betrat er 1796 die öffentliche Laufbahn
als Praktikant bei dem Gubernium in
Fiume, wurde 1799 FiScal im ungarischen
Littorale und im folgenden Jahre
Hauptmann.Auditor der adeligen unga«
tischenInsurrection, welche damals gegen
die französische Armee ins Leben trat.
Im Jahre 1809 ward er könig«
licher Directoral.FiScal. 1810 Beisitzer
der königlichen Gerichtstafel, 1814 wirk»
licher Hofrath bei der allgemeinen Hof»
kammer, 4821 Personal oder Präses der
königlichen Tafel ^vergleiche zum Ver«
ständniß dieser wichtigen Stelle den Ar>
tikel SzerencSy S. 14l dieses Ban-
deS). Zugleich mit der Stelle des Personal
erhielt er iene eines Administrators der
Obergespanswürde des Pesther Comi«
tateS. AlS Personal leitete er die Sitzuri-
gen deS denkwürdigen 1825er Land«
tages. Aber bereits sehr leidend, legte er bald sein Amt nieder. Kurz vor seinem
im Alter von erst 31 Jahren erfolgten
Hinscheiden erfolgte noch seine Ernen»
nung zum k. k. Staatsrath und königlich
ungarischen zweiten Vicekanzler. Seine
Verdienste um den Staat wurden von
Sr. Majestät dem Kaiser durch Verlei-
hung des St. Stephanordens aus»
gezeichnet. Seine Gemalin Ju l ie ge»
borene Pä.szthory, mit welcher er seit
1802 verbunden war, gebar ihm außer
einer Tochter Antonie (geb. 1804),
nachmaliger Gattin des ObergespanS
Johann BohuS, einen Sohn Ladis»
laus s^iehe den Vorigen^.
1u<i0iiiä,Q^o3 F>'ÜH tem^u?, d. i. Wis<
senschafiliche Sammlung. <828. Heft 5;
«Szögysnyi's Biographie". Von Gabriel
Fabian.
Porträt. Dasselbe befindet sich als Bei.
lcige in vorgenannter periodischer Schrift.
In dieser heißt es von dem Bildniß: „Das
beigegebene Porträt hat viel Aehnlichkeit,
aber wenig künstlerischen Werth.
Szöllöstj, Johann Nepomuk von
(k. k. Rittmeister, geb. in Ungarn,
Ort und Jahr seiner Geburt unbekannt),
Zeitgenoß. Welcher von den in Ungarn
ansässigen Adelsfamilien Szöl lösy äs
62ä.6iQ und Elefant. Szöllösy von
Herczeg-Szöl lös. Szöllösy von
Nagy.-Szöl lös. Szö l lösy .D6 '
vai und Szöl l ösy» Szab6 der in
Rode Stehende entstammt, ist mir nicht
bekannt. Er diente in einem kaiserlichen
Reiter»Regiment, aus welchem er als
k. k. Rittmeister in den Ruhestand über-
trat. Um die Mitte der Dreißiger-Jahre
lebte er in Fünfkirchen. Durch ein mili-
tärgeschichtliches Werk, das nicht ganz
ohne Verdienst ist, welches wir aber in
den Bücherkatalogen vergeblich suchen,
hat er sich bekannt gemacht. Es führt
den Titel: „Tagebuch gekarrter Helden und
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Band 42
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Szedler-Taasse
- Band
- 42
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 356
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon