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Karoline 238 Szokolay
« „ ^ruavias 17l7, 8".). Ueberdies
ĂĽbersetzte er die Ordensregeln ins Griechische
und hatte nachstehende schätzbare Arbeiten
begonnen: eine „UunFaria. oatkolioa", oder
Geschichte der ungarischen Bischöfe, in drei
Bänden, und eine „?2UQ0Qi2, cloota", oder
Leriton der ungarischen Schriftsteller, an
deren Vollendung ihn der Tod hinderte.
Letzteres Manuscript besaß Horänyi, wie
dieser in der unten angeführten Quelle aus«
drücklich erklärt. ^o?-«nz,! ^ie5l«s^, Alsuio-
8«.) Lom. I I I , x. 374. — Peinlich (Ri.
chard Dr.), Geschichte des Gymnasiums in
Gratz (Gratz 1872, Selbstverlag des Ver«
fassers. 40.) S. 29. 89 und 132. — Sari-
x tors 8 lg.ollltäti3 t^solosio^s, ^ui aä 0. r.
8oiSQti2ruiQ nuiversitHtsm ?SLtinou56N 2.0
HU3 01-iFins 2. 1633 2<1 anQUia 1858-UIU.
80.) 1». 33. — Hios?6»' i^o
^Y3H (VisaQHs 1853, Mechitaristendruckerei,
Ler..8o.) S. 337.) — 2. Karol ine Baronin
Szörenyi (geb. in Ungarn um das Jahr
1793, gest. in Pesth um 1868). Diese durch
ihr Testament bleibender Erinnerung wĂĽrdige
Dame ist die Witwe eines Feldmarschall'
Lieutenants Freiherrn Szöreny i , und zwar
aller Wahrscheinlichkeit nach jene des Gene»
rals Andreas ^s. d. S. 236) gewesen: denn
S z ö r e n y i , 1808 als General. Major
52 Jahre alt, konnte einige Jahre später
als Feldmarschall« Lieutenant immerhin das
zu dieser Zeit etwa 20jährige Fräulein Ka<
rol ine geheiratet haben. Wenn Ivän
Nagy in seiner Genealogie der Szörenyi
lBd. X, S. 854. Stammtafel) beiAndreas
auch nichts von einer Gattin desselben er<
wähnt, so will dies doch nicht eben viel
sagen. Als diese Dame starb, hinterlieĂź sie
ein Haus. welches später um 230M0 fi.
verkauft wurde. I n ihrem letzten Willen
hatte sie nun u. a. folgende von dem Ver»
kaufspreise des Hauses zu erfüllende Ver»
fügungen getroffen: der Leopoldstädter Pfarr<
kirche in Pesth, den Armen und der unga«
rischen Akademie der Wissenschaften sollten
je 300 fl. zukommen, der Rest, welcher
nach Bezahlung einiger von der Erblasserin
ausgesetzten Legate sich noch auf die ansehn«
liche Summe von etwa 200.000 fl. belief,
zu gleichen Theilen der FĂĽrst Schwarzen. berg'Franz Daninger > Invalidenstiftung in
Wien und der vom Pesther Magistrat ver-
walteten Erzherzog Albrecht Hildegarde.Stif.
tung zur UnterstĂĽtzung hilfsbedĂĽrftiger Hand-
werter zufallen. Wohl entspann sich, da
nachträglich ein zweites Testament gefunden
wurde, in welchem die Erblasserin an Privat-
personen Legate im Betrage von zusammen
3600 fi. vermacht hatte, zwischen den Erben
ein AnspruchsproceĂź, aber es kam schlieĂźlich
ein Vergleich zu Stande, und im Februar
1871 traten die erwähnten Anstalten in ihre
Rechte ein. Meue Freie Presse, 1869.
Nr. 1630. in der „Kleinen Chronik": „Das
Testament einer Menschenfreundin". —
Fremden.Blatt. Von Gustav H e i n e
(Wien. 4«.) 1871, Nr. 34.) — 3. Ladislaus
Szörenyi, der im 17. Jahrhunderte lebte,
war 1709—1752 Domherr zu Neutra, dann
Abt von Rajki und zuletzt Bischof von Syr-
mien. Er ist Verfasser der folgenden Schriften.-
2Ăś NO LSU
in
1714" (I^navias, 8<>., p. 40); — iäoin
n..." (?o80Qii 1738,
80., x. 64); — „?r2yroskt.ivao, I^ibsi'tHtss
st ?rivi1ssia Noolssiiä ot Oisro Kszui
Nunsarias non moäc»^ uro Oanouioo vsruni
ot mrluioii>2ii oom^stsutia. sx eoäsm Hurs
ä6eroiuvt^..." (id. 1729, 8"., x. 106);
3110 Vi»lsooi>2tu, a1li8a.rl<z so
8vsot2>utiouL. Näitio aitsi-2 auotior st oor-
rsotior« (Vnäas 1746, 3«, z>. 249); —
^^r«^iÄi2ooQU8 Vil5itkll8 86U dlsvi3 5orm»
st uistkoäuä oanonia^o viLita.tic>Qi3, Nools-
8i»ru,m, rarookikruin ac aUorniu, Vriorum
n" (1?7rii2.vias 1752, 12«., x. 36);
sxtr» tsuivora 2. Mrs 8tHtut» aä saoros
orä1u63 z>roluovsri nou. V08siQt, uisi ad
d.00 sVsoig.Utsr Vli^Uszillti sxiatant." (I^r-
li»vias 1739, t7i>. aoaä. I . ^.. 12«., 47 x.).
st
1775, o, 80.) p. 373.)
SzokolaK, Stephan (RechtSge-
lehrter und Fachschriftsteller,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Band 42
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Szedler-Taasse
- Band
- 42
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 356
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon