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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Seite - 248 -
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Szontagh (Genealogie) 248 Aontagh, Daniel gr. 40.) l858. Nr. 38. S. 327. — VÄ52I-. U2.I»! 11^223, d. i. Sonntags »Zeitung iPesth. 4«.) 1858. Nr. 23: „820QtÄ3b. 0n52tckv" snach dieser gestorben am l». Juni 1838). — HlaK^Hr i rök ^ro2lcsz>ei ss ^sti-2^2^ d. i. Ungarns Schriftsteller in Bildern und Biographien (Pesth 1838. Gust. Hcckenast. 4<>.) S. 1^9. — I^adb Icori iLNerstslc tlii-2, d. i. Ungarisches Conver» sations»Lexikon Bd. VI , S. 307. Vorträte. 1) Lithographie auf dem großen t837 erschienenen Gruppenbilde «NaF?«,? iruk ar<:2kso<:52rQoka 1857". — 2) Holz» schnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylo» araphen, nn „VaLäi-u^xi u^L^F", 1858. Nr. 23; derselbe auck im „I>roth5t2,u5 Ksxy3 n^tär" (protestantischer Bilder»Kalender) 1857, S, 30, und im «NaFMr irslc 2.102- ^«psi 65 6l2tr^22i«, S. 131. Zur Genealogie der /amilie S^antagh. Die Szontagh sind eine ursprünglich deutsche, um die Mitte des 1<i. Jahrhunderts aus Sachsen in Ungarn eingewanderte prote« stantische Familie, welche sich Sontag schrieb und dann ihren gut deutschen Namen in S z o n t a g h magyarisirte. Zu den Ahnen der Familie gehört der berühmte lutherische Theolog Christoph Sontag (geb. zu Weida im Voigtlande 28. Jänner 1654, gest. 6. März I7l7). zuletzt Professor der griechischen Sprache zu Altorf, der als theologischer Schriftsteller eine ungemein große Fruchtbarkeit entwickelte, wie dies aus I öch er's „Gelehrten. Lexikon". Bd. IV, Sp. 677, zu ersehen ist. Der eigentliche Stifter der Familie, von dem die Stamm» folge in vielen Zweigen. Linien und Neben» linien bis auf oie Gegenwart reicht, ist Christoph, 1370 Bergkämmerer, l6lN geadelt. Seine Söhne Ludwig (geb. 136?, gest. j661) und Paul (gest. 1650), Kriegsmann, bilde« ten die zwei hauptltämme des Geschlechtes das noch gegenwärtig in neun Nebenlinien blüht. Juan Nagy gibt im X. Bande, S. 804—840, seines Werkes «NaF^HrolZ^äs oöklliciai csiiasrVlcksI 62 nsmselci'buäi tä- bläkkai" in neun Stammtafeln und zahl« reichen biographischen Notizen über die ein« zelnen Familienglieder die umfassendste Dar» stellung dieses Geschlechts, auf welche wir alle Jene verweisen, welche sich näher für dasselbe interessiren. Von den Sprossen behan« deln wir diejenigen, welche ein allgemeineres Interesse beanspruchen, wie etwa Gustav und Nicolaus, in ausführlicheren, andere in kleineren Skizzen. Den Avel erbieten des vorgenannten 1650 verstorbenen Kriegs« mannes Paul drei Söhne Ludwig, Chri- stoph und Johann von Kaiser Leop o ld I . mit Diplom vom 25. März 166l. So sind noch besonders anzuführen: 1. Abraham Szontaqb (geb. zu Dobsina im Gömörer Comitate am 16. Jänner 1830). derselben Linie angehörend, welcher der k. k. Haupt» mann und philosophische Schriftsteller Gu- stao entstammt. Sein Vater Wi lhe lm bekleidete die Stelle eines Rechnungsbeamten im Gomörer Comitate, seine Mutter Anna ist eine geborene Langsfeld. Abraham, der 1848 als ISjädriger Jüngling in die Honosd'Armee trat. befand sich 1849 unter den Capitulanten von Komorn. Von da begab er sich nach Wien, um Medicin zu stuoiren. und erlangte am 6. Mai 1836 dar» aus die Doctorwürde. Im März des folgen« den Jahres erwarb er das Magisterium der Geburtshilfe, im Mai 1857 jenes der Chir» urgie. Anfänglich ließ er sich in Prehburg nieder und übte daselbst, nachdem er sich der Homöopathie zugewandt hatte, diese praktisch aus. In der Folge siedelte er nach Pesth über. wo er zur Zeit als homöopathischer Arzt noch thätig ist. Wiederholt trat er mit schrift- stellerischen Arbeiten auf, so in den Sltzungs» berichten der mathematisch » naturwissenschaft« lichen Classe der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. welche seinen „Bei- traa zur feineren Anatomie des menschlichen Gaumens" sBd. XX (1856), S. il u. f.) brachten, während er folgende Schrift selbst» ständig herausgab: „Ueber die Bedingungen der Größe der Arbeitskiaft mit Berücksich» tigung einiger Hausthiere" (Preßburg 1889. C. F. Wigano. 8".). es ist dies der Abdruck eines populären Vortrags, den er als Mit« glied des Vereins für Naturkunde in dessen Jahresversammlung am 2S. Februar 1839 hielt. Seit 1863 ist vr. Sz ontag h mit lzzdia geborenen 5zalalsu, vermält. ssa^aHz, r^2okkk1 äis-itstt ^.Itmin. d. i. Die Hei» mat. Bildniß» und BiographierxAIbum. Her- ausgegeben von Stephan Sarkady (Wien 1867. Leop. Somnur, 4«.) Bogen 20a. — Porträt. Unterschrift: „Dr. L-outaFk ^ r » - käm«. Marastoni Ios. (litb.) 1867 (Reif. fenstein und Rösch. 1867 in Wien. 4".).) — 2. Daniel I. (geb. 3. Jänner l809). der Vater des Arztes und Botanikers Rico«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Band 42
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Szedler-Taasse
Band
42
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
356
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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