Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Seite - 257 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 257 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42

Bild der Seite - 257 -

Bild der Seite - 257 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42

Text der Seite - 257 -

s) Ludwig Mter) 237 S)tankovics^ Ludwig (Sohn) Für seine persönliche Tapferkeit in der Schlacht bei Magenta ward ihm von Seiner Majestät dem Kaiser das Com> mandeurkreuz des Leopoldordens ver- liehen. Als das Armeecommando wech- selte, erhielt er lm ersten slrmeecorps eine Truppendivifion, welche er in der Schlacht von Solfermo mit oft bewie- sener Bravour führte. Nach dem Feld» zuge 1889 zum Militar.Commandanten in Tirol ernannt, blieb er in dieser Stellung, bis er !860 daS Feftungs- commando von Mantua übernahm, welches er bis zu der im Jahre 1866 er» folgten Nebergabe dieser Stadt inne hatte. Durch seine ersprießliche W-irk. samkeit im KriegSjahre 1866 erwarb er sich das Militär-Verdienstkreuz mit der Kriegsdecoration. UeberdieS war er stit 1860 zweiter Inhaber des Infanterie» Regiments Großherzog von Toscana Nr. 66 und seit 1861 wirklicher ge- heimer Rath. F reiherr von Sztanko« vics vermalte sich 183^5 mit Caro- l ina geborenen von Rößler. Diese gebar ihm zwei Söhne, welche sich beide dem Waffendienste in der kaiserlichen Armee widmeten; der ältere, Ludwig ssehe den Folgenden^, starb den Opfertod für das Vaterland. Frei Herrenstand s 'Dip lom ääo. 2l. Juni 1850. — Didaskal ia. UnterbaltungS« beilage zur „Frankfurter Zeituna" (4<>.) l859, Nr. 138. — Frankfurter Conversa« t ionsblat t (4°.) l859. Nr. l22. S. 487.- ,Der Stab des Feldzeugmeisterä Grafen von Gyulay". — Hirtenfeld ( I . vi-.), Der Militär« Maria Theresien. Orden und seine Mitglieder (Wien l857, Staatsdruckerei, kl. 4°.) S. l?13 und 1754. — Der Kamerad (Wiener Soldlltenblatt, 4°.) 1868. Nr. 33, S, 335. — M i l i t ä r . Zeitung. Heraus« gegeben von Hir tenfeld (Wien. gr. 4".) 1859. S. 302. — Neuer Plutarch oder Biographien und Bildnisse der berühmtesten Männer und Frauen u. s. w. Vierte Auflage. Mit Verwendung der Beiträge des Freiherrn v. Wurzbach , bioar. Lerilon. XI.I I . lGedr. Ernst von Feu ch tersleben neu bearbeitet von Aug. Diezmann (Pesth, Wien und Leipzig <858. Hartleben, kl. 8".) Bd. IV, S. 220. — Streff leur (Valentin). Mili« tär.Zeitschrift (Wien. Ler..8«.) 1869. Bd. I, S. 367; „Nekrolog". Von Amon. — Al l . gemeine Theater »Zeitung. Von Adolph Bäuerle (Wien. l l. Fol.) 1859. Nr. 113. — Wiener Ze i tung . 1868, Nr. 96. S. 26l. Porträte. 1) Lithographie von Kriehuber (Wien, Neumann, gr. Fol.). — 2) Auf einem Blatte zugleich mit Ha mmer> Purg> stall. Melchior Khlesl . Brogl ie. Nes> selro de und Ludwig von Benedek. 2tahl» stich von Karl Mayer's Kunstanstalt i» Nürnberg. Wappen. Von Roth unc> Schwarz mit einem schmalen, wellenförmig gezogenen sil» bernen reckten Schrägebalken schräg rechts getheilter Schild. Im oberen rothen Felde ist ein schrägrechts aufwärts gekehrter Säbel, mit goldenem Gefäße, von drri goldenen, schräg rechts zu einem und zweien gereihten Sternen begleitet. Im unteren schwarzen Felde erscheint ein goldgetröntec goldener Löwe mit ausgeschlagenec rother Zunge. Auf dem Hauptrande des Schildes ruht die freiherrliche Krone und auf derselben ein ins Visir gestellter goldgekrönter Turnierbelm. Aus der Krone des Helms wächst ein dem im Schilde bezeichneten ähnlicher Löwe her« .vor. Die Helmdecken stno rechts schwarz mit Gold, links roth mit Silber tingirt. Sztankovics, Ludwig Freiherr, Sohn (k. k. Hauptmann, neb. im Jahre 1833. gest. an seinen Wunden zu V e- rona am 29. Juni 4839). Der altere Sohn deS k. k. FeldzeugmeisterS und Ritters deS Maria Theresien - Ordens Ludwig Freiherrn von Sztankovics >5 d. S. 234). Dem Beruft seines Vaters sich widmend, erhielt er seine militärische Ausbildung in der k. k. Genie« Akademie und trat. 18 Jahre alt. als Unierlieutenant in die Genietruppe ein, aus welcher er bald zum Geniestabe über» setzt wurde. Zu Mailand in Garnison, kam er im Jahre 1839 auf seine Bitte 2. Jänner l881.) 17
zurĂĽck zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Band 42
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Szedler-Taasse
Band
42
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
356
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich