Seite - 272 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Bild der Seite - 272 -
Text der Seite - 272 -
272
wurde er als Pastor zu Topscha und im
März 1837 als solcher in Losoncz instal«
lirt. Im ungarischen Schulblatte »1^?-
1iä2! 65 I3ko1ai lap" und m den „Pro.
testantischen Jahrbüchern" ist er auflitur«
gischem und ästhetischem G.biete ichrift«
steUerisch thätig. Im Buchhandel erschien
von ihm in dritter ganzlich umgearbeite«
ter Auflage: „SvanZ^s^'onn ksT'ssstsnz/
va^as"^ d. i. Evangelisch.christliche Ne«
ligionslehre (Pesth 4870, Petrik. 8o.),
wovon gleichzeitig, ebenfalls in dritter
Auflage, eine deutsche Ausgabe (ebd.)
herauskam. — Sein jüngerer Bruder
Johann (geb. zu Petrovacz) beendete zu
Schemnitz und Eperies die Vorberei»
tungSstudien. studirte 1843 in Jena,
kam aber schon Ende des nächsten
Jahres als deutscher Prediger nach
Eperies. Auch er ist für die „Prote
stantischen Jahrbücher" schriftstellerisch
thätig.
Evangelisches Wochenblatt (Pesth. 4o.)
9. Juli 1857. Nr. <, S 9: „AndreaS und
Johann Sztehlo der Aeltere". — Z"a
((37Ulao l838, I.. Rvt^ , 8".) z>. ^64 u. i73.
Szteinkeller. Peter, siehe: Stein-
keller, Peter Anton IM. XXXVIII,
S.
Eztochel. Andreas (poln. Sprach,
forscher, geb. zu Krülorv iec im
Bochnier Kreise GalizienS im Jahre
4786, gest. zu W a r s c h a u 1846).
Den ersten Unterricht erhielt er in
Lipnica. spater kam er nach Krakau,
wo er die Normalschulen, das (Kymna«
sium und 1809 daS philosophische Se>
minar der Iagiellonischen Universität be<
suchte. Von letztgenanntem Jahre bis
1845 wirkte er als Erzieher in Privat-
hausern; dann erhielt er eine Lehrer« stelle in dem ehemaligen Cadette^corps
zu Kalisz. 18l6 eine solche in der Kreis»
schule ^u t^czyce und 1823 eine Pro«
fefsur an dem ehemaligen WojwodschaftS-
Institute zu Lomza. Als 1833 die m-ue
Organisation der Schuld mg Leben
trat, wllrde er zum Professor an dem
früheren Woiwodschaftsgymnasium zu
R»dom ernannt, wo er bis zum Jahre
184t lehrte, in welchem er mit der Kme«
riturpension in den Ruhestand trai. Er
schrieb: „ZosFT'ana iz/csaea s?'s
d. i. Abhandlung, betreffend etliche Vor«
kommnisse in der polnischen Orthogra«
phie, abgedruckt im Programm der
3?czycer Kreisschule für das Jahr 1822;
sein Sohn Ludwig aber gab nach dem
Tode deS Vaters heraus dessen
d< i. Historisch »kritische
Grammatik der polnischen Sprache
(Warschau 1834), eine Arbeit. von
welcher sich andere Sprachforscher ihren
Ruhm holten, während dem Schöpfer
der Idee die Anerkennung vorenthalten
blieb.
Nüo?kjoi)sä?1ki)0'Vs529«kQa, d. i. All<
gemeine Encyklopädie (Warschau l866, S.
Orgeldrand, gr. 8°.) Band XXIV, S. 75<.
Sztoczek, Joseph (Naturforscher,
geb. zu Szabad am 20. Jänner 1819).
Da eS ungarischen Schriftstellern und
Gelehrten nur zu häufig beliebte, auf
meme an dieselben gestellten Anfragen
die Antwort schuldig zu bleiben, so unter»
ließ ich in der Folge jeden Schritt um Aus«
kunft und gebe, wie fast immer, waS icb auS
eigenen Aufzeichnungen weiß. Joseph
Sztoczek bekleidet die Stelle eines
königlichen Rathes, ist Professor der
mechanischen und technischen Physik am
königlich ungarischen Josephs-Polytech»
nicum zu Budapcsth, Mitglied, gegen«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Band 42
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Szedler-Taasse
- Band
- 42
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 356
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon