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solchem ĂĽbertrug sie ihm die Redac-
tion des rechtSwissenscdaftlichen Wörter«
buches, das auf ihre Veranlassung auS»
gearbeitet wurde. Auch beschäftigte sich
Sztrokai mit dem Studium der alten
Clasfiker. und eine Frucht seiner Arbeiten
nack dieser Richtung ist die ungarische
Uebersetzung der ,Pharsalia" von Luca»
nuS. wovon 1831—1839 fünf Gesänge
erschienen. Ueberdies hat er sich durch
einen nach seinem Namen genannten
Preis eine bleibende Erinnerung ge-
sichert. Seiner VerfĂĽgung entsprechend,
vertheilt die ungarische Akademie der
Wissenschaften in jedem zweiten Jahre
den Sztrokai.Preis von 100 Ducaten
fĂĽr ein rechts- oder staatswiffenschaft-
liches Werk. Von seinen Kindern auS
seiner Ehe mit Kathar ina Käler sind
Alexander (Elek) und M a erwäh-
nenswerth. Ersterer (geb. zu Pesth
12. August 1818, gest. in Italien
23. September 1847) schlug die mili«
tarische Laufbahn ein. kam 1837 zur
königlich ungarischen Leibgarde, wurde
1842 Oberlieutenant in einem Huszaren»
Regiment und starb als solcher, erst
29 Jahre alt. Er beschäftigte sich mit
FortificationSstudien und gab daS Werk:
„^s e^o^«« ?«iio?na?2?/H", d. i. Die
Befestigungswiffenschaft (Buda 4848,
mit 8 Tafeln) heraus. — Dela war im
Jahre 1849 Oberlieutenant in der
Honvädarmee. Von ihm ist im Druck er»
schienen: »HiaMa^on.«' üo^-sss i^ö 6ss-
nlA?", d. i. Zeitgemäße Gedanken über
Ungarn (Pesth 1860. Lauffer und
Stolp, 8», neu (Titel.) Auflage 1864).
Icötst. 6?ÄL2- 62 6NlsIcbb22säsIc, d. i.
Literarische Reden. Erster Band. Trauer,
und Gedächtnißreden (Pesth 13?2, Moriz
Rath. 8°.) S. 264. — ?o?th, ^s^sno2),
Iroäalmi aroksVei 5 Habb ds^säsi.
' i , d. i. Literarische Por« träte von Franz Toldy. Herausgegeben von
Tarkanyi (Pesth ls56. Gust. Emich. gr. s".)
S. <^9, — A5//i ^/a>l'ne2>), »soztuäouiHll^i
3 törvsn^s^sZi tär, d. i. Magazin für
Rechtswissenschaft und Gerichtspflege. (Pesth,
Heckenast. 8<>.) I. Iabrg. (titää) S. 220. —
21237»? irok. ^Istr^2 - 3^'tsinsu^.
»lö^Lsl, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sanim-
lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob
Ferenczy und Joseph Danielik (Pesth
184«. Gustav Emich. 8°.). Bd I, S. 565.
— VaLäi-uHpi u^säs, d. i. Sonntags«
zeitung (Pesth, gr. 4«.) t8L3, Nr. 16 juber
Alexander Sz. mit dessen Bildnis.
Sztlllc. I n dieser Schreibart erscheint
bei den Polen der Wysthrader Domherr,
oechische Patriot und Schriftsteller Wen»
zel 8tlllc, dessen in diesem Lexikon be»
reits Bd. XI., S. 184—190 gedacht
worden ist.
SztUMMer. Marian (Francis-
canermönch. geb. 1733. gest. 1. Mai
1826). Er trat im Jahre 1772 in den
Franciscanerorden. in welchem er 1778
zu Tyrnau die Priesterweihe elhielt.
Vom Vaterhause bereits mit der fran»
zösischen Sprache vertraut, bildete er
sich nach französischen Mustern zum
Kanzelredner aus und galt bald in den
Conuenten seines OrdenS zu Kismärton
und Pesth als ausgezeichneter Prediger.
1806 fungirte er im Wiener k. k. Militär«
Invalidenhause als Feldcaplan. 1818
wurde er Guardian seines Ordenscon«
vents zu Pesth und Administrator der
Pfarre daselbst. Aber schon im folgen«
den Jahre legte er beide Aemter nieder
und lebte anfänglich im Convent zu
KiSmHrton, dann in jenem zu N6meth.
Ujvär, in welchem er im Alter von
71 Jahren starb. Von seinen Kanzelreden
kamen mehrere Sammlungen heraus,
auch erschienen viele seiner Predigten im
Einzelndrucke. Die Titel der ersteren
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Band 42
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Szedler-Taasse
- Band
- 42
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 356
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon