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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Seite - 307 -
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Seite - 307 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42

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Karl 30? Taaffe, Karl aufblühen zu lassen, dabei unterließ er es auch nicht, jene zu belohnen, die vor Allen mitgeholfen hatten, die neue Ordnung der Dinge herbeizuführen. Unter diesen befand sich auch W i l l i a m T a a f f e . König Jacob und seine Nachfolgerin Clisa» beth wendeten ihm ihre ganze Gnaoe zu und verliehen ihm so ansehnlichen Grund» besitz, daß er der Begründer der HauSmackt seiner Familie wurde. Wi lhe lm war zwei» mal vermalt. Seine erste Gemalin Elisabeth Vrett von Tulloch in Fingal schenkte ihm keine Kinder; von seiner zweiten, Ismau Vellew stammt außer zwei Töchtern Mar ie und Eleonore, welche Verwandte der Fa. milie heirateten, ein Sohn, J o h a n n sS. 303. Nr. ?), von dem das Geschlecht der Taaf fe in ununterbrochener Folge bis auf die Gegenwart sich fortpflanzte. — 20. Wi l - helm (Wil l iam) (gest. 1684). der älteste Sohn TheobaldS^S. 305, Nr. 1?), ersten Carls von Ear l ingford. aus dessen erster Che mit Mar ia White von Leir l ip und ein Bruder des berühmten Generals und Staatsmannes Franz ^S. 30l. Nr. 4) er. wählte gleichfalls den Waffendienst zu seinem Lebensberufe. Cr fiel als General »Adju- tant im Türkenkriege 1684 auf dem Felde der Ehre. I I I . Wappen. I n Roth ein schräge blaugegit« tertes silbernes Kreuz. Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, auf welcher sich ein ins Visir gestellter Turnierhelm erhebt, der auf einem roth«silbernen Wulst einen geharnischten Arm ruhend zeigt, dessen Hand einen zum Hiebe gerichteten Sarazenensäbel umschlossen hält. Die Helmoesen sind,roth mit Silber belegt. Die Schi ldhalter stellen vor: rechts ein aufgerichtetes, mit goldenen Sternen, besäetts silbernes Roß. dessen Vorderfüße den Schild stützen; links ein rother geflügelter Greif, dessen rechte Pranke den Schild an. faßt. Unter demselben zieht sich ein silbernes Band hin, auf welchem die zwei Schild« Halter stehen. Es zeigt in römischen Buch- staben die Devise: »lu koo »ißuo Taaffe. Karl Graf (k. k. Oberst- Lieuten ant a. D., geb. am 26. April 1323, gest. zu Ell i schau in Böhmen 4873). Der altere Sohn des ehemaligen Ministers, dann ersten Präsidenten deS Obersten Gerichtshofes, Ludwig Graferr von Taaffe (s.d.Folg.) auS dessen Ehe mit Amalie geb. Fürstin v. Bretzen- heim. Mit ausnehmender Sorgfalt im elterlichen Hause erzogen, widmete er sich den philosophischen und juridischen Studien, nach deren Beendigung er, zum Doetor der Philosophie promovirt, im Jahre 1843 bei dem Kreisamte zu Klattau in Böhmen in Dienste trat. Aber nicht länger als ein Jahr litt eS ihn in dieser Stellung, denn er fühlte sich gedrungen, seiner Neigung zum Soldaten« stand zu folgen. 1844 wurde er Lieute« nant beim 3. Chevauxlegers'Regimente Fürst Liechtenstein (jetzt 10. Drago« ner»Regiment), 1846 Oberlieutenant im 6. Chevauxlegers'Regimente Graf Wrbna (später Clam-GallaS), 1847 Rittmeister im 4. Uhlanen - Regimente Kaiser, 1851 Major im 5. Manen- Regimente Graf Wallmoden und Militär« Attachä der k. Gesandtschaft zu St. Pe- tersburg; 1852 zum 7. Huszaren-Regi- ment eingerückt, stieg er 1854 zum Oberstlieutenant im 12. Huszaren-Regi. mente auf, quitiirte aber 1857 den acti« ven Dienst mit Beibehalt des Militär- charakters; auch besaß er die k. k. Käm« mererswürde und daS Phrenkreuz deS Iohanniterordens. Im italienischen Feldzuge 1848 Rittmeister im Kaiser« UhlaneN'Regimente. zeichnete er sich durch Tapferkeit und Umsicht schon bei dem Rückzüge von Crernona im März so vor« theilhaft aus, daß er in den Relationen über die Vorgänge vom 18. März bis 6. Mai wiederholt mit Auszeichnung genannt wurde. Besonders aber that er sich im ungarischen Sommerfeldzuge 1849 im Treffen bei Csorna am 13. Juni hervor, wo er mit drei Zügen Uhlanen eine an Zahl weit überlegene feindliche HuszarenabtheillMg glänzend attaquirte 20*
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Band 42
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Szedler-Taasse
Band
42
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
356
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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