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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Tabacchi-Terkla, Band 43
Seite - 285 -
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Tepplar 285 Tepplar Nagler rühmt an Teppcr's Arbeiten die ^Friedrich von Tirol", das zweite bez.: t Zich d Fäb Achgue eic nung un warme r ung. u finden sich von der Hand dieses Künstlers Radirungen vor, welche mit der Roulette übergangen sind. ^Dlabacz (Gottfried Io« hann). Allgemeines historisches Künstler-Leri« kon für Böhmen und zum Theile auch für Währen und Schlesien (Prag 1813. Gottl. „Das Bild", Decker inv. ot äsi., A. Tepplar so,, zu Gottf. Fried. Roose's Erzählung: „Das Bild"; — ferner das Bildniß des Krakauer Kastel- lans und Großhetmans der Krone Sta« Haase. 4°.) Bd. I I I , Sp. 253. - ' Neuel^staw Koniecpolski , bez.: Bibliothek der schönen Wissenschaften und freien Künste. Bd. XX, Stück 2, S. 290.1 inal. ^leävos"; — das Bildniß des Woj- woden von Sierad Ioh. Alex. Koniec- Tepplar, Anton (Kupferstecher, polski, bez.: „R78. T. ^V. TisN- geb. zu Ende des vorigen Jahrhunderts,! si^s^i 2 odrax. v^ Voäkorokok." (d. i. Ort und Jahr seiner Geburt unbekannt). Gezeichnet von K. W. Kielisinski Der Name dieses Künstlers wird hie und i nach dem Gemälde in Podhorce). K^to- .da wohl auch mit einem jl (Teplar) !^ vat.^nt. I'6 p plar ^ Neä^os; dieses geschrieben, was jedoch unrichtig ist, da er sich selbst auf seinen Stichen immer mit Doppel-P (Tepplar) zeichnet. Ueber! seinen Lebens» und Bildungsgang liegen keine näheren Nachrichten vor, indeß scheint er seine Studien in der Aka- demie der bildenden Künste in Wien ge- macht zu haben, in deren Ausstellungen bei St. Anna wir ihn im Jahre 1820 zum ersten Male mit einer von ihm ge- stochenen Vignette vertreten finden. Erst nach acht Jahren, 1828, erscheint er wieder daselbst mit einer Zeichnung des „h. Johannes mit dem Lamm", nach Giulio Rom an 0, und neun Jahre später, 4837, sah man von ihm in Kupfer gestochen: vier Kompositionen des Malers Redl Md. XXV, S. 112^> und ein Bild- niß des Bischofs von Briren Bernhard G a- lura' dann eine Zeichnung: „Christus". Von nun ab kommtkein Blatt Tepp lar's mehr auf irgend eine Ausstellung. Doch sind mir mehrere Arbeiten des Künstlers bekannt, deren einige ich in meiner eigenen Sammlung besitze, so zwei Blätter aus dem von F. X. Told herausgegebenen Taschenbuche „Fortuna", Jahrg. 1827, eines bezeichnet: „Hedwig", Decker ä^i., Tepplar so., zu Told's „Erzählung: und das vorige Blatt (beide 8".) lassen fast mit Bestimmtheit vermuthen, daß Tepplar längere Zeit in Medyka, dem Besitzthume des bekannten galizischen Kunstfreundes und Kunstsammlers Ioh. Gualbert Ritter von Pawlikowski M . XXI, S. 391), gearbeitet haben mag, da es ja bekannt ist, daß derselbe verschiedene Künstler im Interesse seiner Sammlung beschäftigte; — das Bildniß des ^ä3.ni x R.08ai826^g. N2 2ura- DtuZion KoLQiLX^vLici, bez.: äei. ^n t . i ' kpx lar Fo." (8".), mit Rosciszewski's Wappen in Me« daillon M . XXV, S. 334^; — das Bildniß Goethe's mit der facsimilirten Unterschrift: ,Göthe", darunter: „Ge< boren den 28. August 1749", bez.: „ A. Tepplarso." Alle diese Arbeiten bekunden einen geschickten Stecher, der eine sichere Nadel führte und ein guter Zeichner war; es dürfte wohl sein schönes Talent bei der damaligen Stagnation alles Kunstlebens in Oesterreich in ge- wöhnlichen untergeordneten Arbeiten — die ihm weder Zeit noch Lust ließen, etwas Größeres zu unternehmen — verkümmert sein. Der in Rede Stehende, der wohl schon lange todt sein mag, ist bereits ver-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Tabacchi-Terkla, Band 43
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Tabacchi-Terkla
Band
43
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1881
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
320
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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