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Thaun, Moriz 169 Thann, Monz
^U5?tll im Frühling". Aqu. (40 fl.); — und Unnzikllll" und „<Nq55cll5 nnd Penti.!'
^^cfllngcnnllhmr flirrn? Nqärq'5 :>.ntl des silca". )lach seiner um den Anfang der
Lirntenantz Gabriel Pekai bei der (l-innllhme Sechziger-Jahre erfolgten Rückkehr aus
U.-M Z^lncik durch die Cnrkcu im Ilahrr .1^5^', Italien begab er sicb in sein Vaterland,
Oelb ld (600 fl.); — „Ängrlicll und JUrdar wo er das schon früher behandelte Thema
in der Grotte": — „ZlmMca tindet ZNednr", ..Angelica und Medor" für das Pesther
Oelb., beide aus Ariost's „Rasendem! Museum wiederholte und außerdem für
Roland" und Eigenthum der Frau vo^i dasselbe das seinerzeit vielbesprochene
Nsovics; — „Ä115 Angarn", Genrebild Bild „Nie TraMe dr5 Nenzen" uack dem
(13'> fl.), — und „Himmelfchrt Nnriae^
Altarbild für 6-Becse in Ungarn. Alle
diese Bilder waren in den Monatsaus-
stellungen des österreichischen Kunstvereins gleichnamigen Gedichte von Madä.ch
sBd. XVI, S. ^2?^j malte, ohne gerade
damit zum Verständniß der ziemlich
mystiscken Dichtung beizutragen. Giniges
zu sehen. 1833 verließ er Wien, reiste z Aufsehen machte er aber mit seinem Ge
durä> Belgien nach Paris, wo er sich j mälde ., FVi^ ? ^l/o?-^^", das im Pariser
längere Zeit aufhielt und sein zur Ausstellung
gewordenes Bild „Dir Schlacht ugn NIMrü" z gelangte und durch seine sorgfältige tech-
malte. 1836 begab er sich nach Rom und i nische Ausführung allgemeine Anerkew
blieb dort drei Jahre, in seinen Arbeiten > nung fand. Der Katalog erläutert dieses
von Cornel ius, Overb eck, Riepen- ^ Bild, wie folgt: „I^ti i I^lor
hausen und Wagner auf das gün-
stigste beeinflußt. Während seines Auf-
enthaltes in Paris und Rom beschickte er
wieder die Monatsausstellungen des öster-
reichischen Kunstvereins mit mehreren
Arbeiten, so sah man in denselben 1856, 1 ^lo ^n^ taucht
als eine in unglücklicher Liebe schmach-
tende Fee aus dem stillen Wasser empor
und küßt den zu ihr sich herabsenkenden
Sonnengott, während ihr Feind, der sie
immer verscheuchende Wind, im Gebüsche
schläft". Die Gruppe ist auch in der That
im August: „NnlMdr Niinbcr" und „Anga- trefflich componirt, das Ganze mit großem
rischr Naurrn" (je iol) fl.); — 1857, im > Farbenrei; und feinem Formgefühl aus-
Juli: „Ängarischer C?ik<'>5";— „ViMrischir
Schut'!.irt"; — im August: einen weiblichen
„Ztildicnküpt" (1")l) st.); — 1858, im
September: einen männlichen und einen gestattet, aber die herrliche Volkssage läßt
sich durch ein noch so schön ausgeführtes
Gemälde kaum ersetzen, es wäre denn,
daß Caspar Scheuren der Maler sei.
weiblichen „Ztndienkllpi" s1l)9 und 130 fl.), > I n der Zwischenzeit malte er auch mehrere
— und ein Altargemälde, dessen Gegen-
stand dieser Monatskatalog nicht näher
bezeichnet <!)', — in mehreren Auästel«
lu'igen des Jahres 1859 mir verschiedene
„StMenküftfr" (zu 100, 150, 200 st.); — Altarbilder für verschiedene Kircken, und
erregte namentlich ein 1863/64 im Re-
doutensaale zu Pesth ausgestelltes zwei-
unddreißig Schuh langes Wandgemälde
allgemeine Aufmerksamkeit. Es behandelte
1860, im März: „Pifferari nur riner Nla- das ungarische Märchen der Wiederver-
Hanna Äpiclcnd" (330 st.); — 1861: „Vü5 einigung des Königssohns mit der Zau-
italienische Mumspiü", Aqu., — und „Nit berin Helene, mit mehreren allegorischen
wllhrzagende Zigeunerin". I n Rom malte er 5 Gestalten. Um diese Zeit erhielt er auch
auch im Auftrage des Barons Sina die ^ den Auftrag, das Stiegenhaus des
zwei mythologischen Gemälde: „Gd^sens ^ Pesther Redoucengebäudes zu malen.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Terlago-Thürmer, Band 44
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Terlago-Thürmer
- Band
- 44
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1882
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 360
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon