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Chcil, Rudolpl) 200 Theil,' Andreas
Meisterstücke ', daß seine Porträte sehr
ähnlich ausfielen und durck eine gewisse
Vornehmheit sich auszeichneten, wurde
bereits gesagt; seine Lithographien end«
lick zählen zu Musterleistungen ihrer Art.
Hätte er es verstanden der neuen Erfin-
dung das abzulauschen, was sie zur
Dienerin der Kunst macht, da sie ja doch
nie selbst Kunst sein kann, so würde er
es nicht nöthig gehabt haben, den Pinsel
aus der Hand zu legen und zu verzagen,
wie es leider geschehen ist.
Naaler (G. K. Dr.). Neues allgemeines
Künstler-Lerikon (München 1839, E. A. Fleisch«
mann. 6".) Bd. XVI I I , I . 298. — Die
Künstler aller Zeiten undVölker
Begonnen von Prof. Fr. Mül ler , fortgesetzt
und beendigt von Dr. Karl Klunzinger
und A. Seubert (Stuttgart I86l), Ebner und
Seubert. (gr. 8«.) Bd. I I I , 2. 664. —
A. Heinr i
ch'6
Monatshefte. I. Jahrg. (1863),
S. iU7. — Q e
st e r re i
ch
i sch e Blat ter für
Literatur und Kunst. Herausgegeben von
vi-. Ad, 2chmidl (Wien. 4°) I. Jahrg..
2. Quartal. Nr. 2:l, S. i83. im Artikel:
„Die Wiener Kunstausstellung". Von I)r. L.
von H. — Fran kl (Lud. Äug.). Sonntags-
blatter (Wien. gr. 8".) I. Jahrg. (1842).
S. 23 und 366; I I I . Jahrg. <i844). S. tli).
— Meyer <I ), Das große O'onversations-
Lerikon für die gebildeten Stände (Hildburg«
hausen, Vibliogr, Institut, gr. «".). Zweite Ab«
tbeilung, Vd. XI . T. <»2j. — Wiener Zei>
tung, j863, Nr. l^l, S. tssi. — Die
Kataloge der Iaftresausstellungen der k. k.
Akademie der bildenden Künste bei St. Anna
in Wien vom Jahre 4828 biä <848.
Vielleicht eine Schwester der drei Brüder
Adolph. Albert und Nobert ist Thekla
Theer , welche auf die Iahresausstellung
1828 der k. k. Akademie der bildenden Künste
bei St. Anna in Wien zwei gestickte Zeich«
nungen: „Der Vesuv bei Neapel" und „Das
kaiserliche Lustschloß Scliönbrunn" gebracht hat.
Theil, Rudolph (Schriftsteller,
geb. zu Bogeschdorf in Siebenbürgen
am 20. März 1844). Mit dem Zeugniß
der Reife verließ er 4861 das Gymnasium
zu Mediasck, hörte theologische und histo» rische Disciplinen an den Universitäten
in Wien, Berlin und Jena und erlangte
an letzterer die philosophische Doctor-
würde. Im Jahre 1863 erhielt er eine
Lehrerstelle an den Mediascher Schul-
anstalten und ist gegenwärtig auch welt-
licher Rath im evangelischen Consistorium
des Schelker Kirchenbezirks. Auf histo-
rischem Gebiete schriftstellerisch thätig, hat
er bisher veröffentlicht: „Die Erbgrafen
der zwei Stühle", abgedruckt im Me-
diascher Gymnasialprogramm für 1879,
! wovon jedoch der Schluß nocb> nicht vor-
! liegt' — „Arknntirnbnch M Orschichte t>r5 Nle-
üillscher Capitels bi5 znr Ariurnilltinn. Zin Änt-
trage heranZgrgrbrn grinrilttchMich mit Karl
Werner (Hermannstadt 1870, Th. Steiw
haußen, 8«., XVI I und 83 S.); — „Zur
Geschichte der zwei Stühle in der zweiten
Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts",
abgedruckt im X. Bande des „Sieben«
bürgischen Vereinsarchivs", — und „Ge-
hörten die zwei Stühle seit dem Jahre
1224 zur Hermannstädter Provinz?",
i abgedruckt ebenda, neue Folge, Bd. X I I ,
! S. 237 u. f.
Trausch (Ios,). Schriftsteller Ierikon oder bw'
qrapbisch-literarische Denkblätter der Sieden^
bürger Deutschen ^Kronstadt l«6<, Jot). Gott,
gr. 5" ) 2. :ll><;.
Noch ist brinerkenöwerth: Andreas The i l
(geb. zu Pintak in der Vistritzer Bezirks-
gemeine Siebenbürgens 5. Juni l?9!l, gest.
zu St. Georg l t . April l«33). Anfänglich
von den Eltern zum Landbauer bestimmt,
begann er, nachdem ihn die Pockenkrankhe'it
für Feldarbeit untauglich qemacht datte, zu
studkren. Von <8l:l bis i.'il? besuchte er die
Universität in Wien, gleichzeitig als Erzieher
ini Hause des Grafen W a l l i s wirkend.
Heimgekehrt, erlnelt er eine Lehrerstelle am Vi-
stritzer Gi)!nnasnun, an welchem er 1823 zum
Rector ernannt wurde, l«'^; kam er auf die
Pfarre zu Schönbirk, l843 auf jene in Treppen.
Im Jahre 4843 als Pfarrer nach St. Geora
berufen, versah er daselbst zugleich die Würde
eines Capitulardechanten und Consistorial'
präses. Als Reliqionslehrer wie als Gesetz»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Terlago-Thürmer, Band 44
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Terlago-Thürmer
- Band
- 44
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1882
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 360
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon