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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44
Seite - 224 -
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Thielen 224 Thielen (Wien 1833, 8<>.); — „Geschichte ür5 Feld- ^ schreiben; er vollendete sie, ob sie aber ;llflü5 der verbündeten Heere I^s.Nl in Frankreich" in Druck gelangte, ist dem Herausgeber (Wien 1834, Staatsdruckerei); — „^» dieses Lexikons nicht bekannt. Nun trug innernngrn au5 dem AriegZlrbcn eines 82jälirigrn sich Thielen auch mit der Hoffnung, Veteranen der österreichiZchen Ärmre mit beüan- daß ihm die Darstellung der Geschichte derer Nezngnlllzme ank die Feld^ nge der Zähre der Feldzüge 1813, 18l4 und 1813 über- .1505. 150?, 1s^ l5, ^ls^lÄ^s.!?, nrbät einem Zln- tragen werde. Aber seine Hoffnung er- hange, die PMik Oesterreichs uam Jahre 1309 füllte sich nicht, da schon vor ihm der bis ^s^ betreffend. Mt dem Porträt deü Md- Oberst Hermann mit dieser Aufgabe mllrächallZ MrZten Karl n^ Zchmarzenberg" > betraut worden war, und als derselbe (Wien 1863, Braumüller, gr. 8o.). Die > vor Vollendung des Werkes starb, ging Schels'sche „Militär-Zeitschrift" brachte die Arbeit auf Feldmarschall-Lieutenant 1832 aus Thielen's Feder eine „Dar- Heller über. Nahezu ihrem Ende zuge» stellung der Schlacht von Bar-sur-Aube", ' führt, wurde sie aus Sparsamkeitsrück- welcher dann jene der Schlacht von ! sichten eingestellt, später jedoch an Th ie- Brienne, gleichfalls nach Originalquellen, len übertragen, der sie aber, durch Krank- folgen sollte, aber der Druck dieser letzteren ^ heit gehindert und schließlich vom Tode Schrift wurde mit Berufung auf kaiser- ereilt, auch nicht beendete. Nur noch seiner lichen Befehl untersagt. Als 1832 in „Erinnerungen eines 82jährigen Ve- Rußland ein auf Befehl des Kaisers Nico- teranen" sei gedacht, welche uns manchen l a u s in russischer Sprache verfaßtes Werk Aufschluß über den alten Soldaten geben, unter dem Titel: „Geschichte des Krieges sowie auch darüber, warum er es nicht Rußlands gegen Frankreich im Jahre 1799 weiter als bis zum Titular-Major ge- unter der Negierung Kaisers Paul I." bracht. Diese Frage hatte 1849 sein ehe- erschien, welches die Tendenz, Oester- maliger Waffengefährte Feldzeugmeister reich, seinen Kaiser und sein Heer in allen Benedek an ihn g^stcllt und dann hinzu- nur möglichen Beziehungen herabzusetzen, ^ gefügt: „Ich habe mich um Dich erkun- verfolgte, und dessen Verfasser der russische ^ digt. Du hast ein sehr gutes Renommee General - Lieutenant Mihailowsky-! in der Armee, sag' nur, warum bist Du Danilewsky und nach dessen Ableben der Generalstabsoberst M i l ju t in war, welche Beide weniger als Kriegshistoriker denn als Lobhudler Rußlands um jeden nicht auch Feldzeugmeister?" Da entdeckte denn Thielen mit seiner gewohnten Offenheit, daß seine zweite Heirat, seine Verbindung mit einer ungarischenMagna» Preis und als Verleumder Oesterreichs ^ tenfamilie der Schlußstein seines Glückes gelten können, veröffentlichte der Lieute- ^ gewesen sei. Als er im Jahre 1814 von nant im königlich bayrischen 2. Infan- terie-Negimente Kronprinz Chr. Schmitt eine deutsche Nebersetzung, welche sich treu an das russische Original hält und somit auch auf Oesterreichs Schmähung abzielt. Thielen machte auf diese Schmähschrift aufmerksam und erhielt den Auftrag, als Widerlegung eine Geschichte des Feld- zuges 1799 nach den Kriegsacten zu dem Feldmarschall Fürsten Schwarzen« berg dem Kaiser zum Ritterkreuze des Ieopoldordens vorgeschlagen worden war, hatte er dasselbe aus der angegebenen Ursache nicht erhalten. Aber 46 Jahre später, am 22. Mai 1860, dem Tage der Enthüllung des Denkmales des Erzher» zogs Karl , brachte das Verordnungs» blatt die Nachricht, daß Se. Majestät dem
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Terlago-Thürmer, Band 44
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Terlago-Thürmer
Band
44
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
360
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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