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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44
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Seite - 251 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44

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Thomann, Johann Vincenz Thomas. Corbininn zugleich sang er die Paßpartien in der Kreuz- herrenkirchc ni 3t. Franz und spielte als Fagottist im Opernorchester und bei der Stadt- gardc. Ein großer Künstler seines Instru» ments, das er mir seltener Vollendung blies, starb er zu Prag am 2. Jänner 18^ eines plötzlichen Todes. sD l a b a c z (Gottfried Johann). Allgemeines historisches Künstler« Lerikon für Vöbmon und zum Tbeile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1813. Gott- lieb Hanse, 4°.) Bd. I I I , Sp. 2«8.^ — 2. Gin anderer Franz Toman, gleichfalls geschickter Tonkünstler, gehört unserer Zeit an; cr war mehrere Jahre Kapellmeister im Infanterie- Negimente Großfürst^Tbronfolger und Director der philharmonischen Gesellschaft in Venedig, als diese jetzt verödende. Stadt noch unter Orsterre'ch blühte. T ho man starb zu Vrünn am 27. Jänner 1867. sWiener Zeitung, 18l>7, Nr. 23. in der Rubrik „Todesfälle".) — ^j. Johann Vincenz Thoinann Edler von Monta lmar (geb, ain ii>. Mai 1820 ;u Trieft) diente alö Hauptmann in der be- standenen Triester Miliz und wurde bei Auf- lösung des Bataillons am lu. August 18«9 von Sr. Majestät in den Adelstand erhoben, mit dein (Ehrenworte Vdler und dcm Prä- dicate von Montal inar. Seine Familie stammt aus der Schweiz und kam um 1ö8l) nach Nadmannsdorf in 'Dderkrain. wo sie noch gegenwärtig Eisenwerke besitzt. Ihre Genea- logie stellt sich folgendermaßen: Simon Tbomann's Sohn Vartholomäus (geb. 1«l>7) heiratete am 1«. Februar 1<>8t) hl'sene geborene 5lichnlc,- dieser Ehe entsproßte Tho- mas Tbomann (geb. 21. December 1093), vermalt (am 19. November 1722) mit Narin geborenen 5,clugan, welche ihm einen Sohn Johann (geb. 8. August 17.il) schenkte, der sich (am <>. Februar 1736) mit Ursula ge« borrnen äpoircr verband. Der Sohn dieser Eoe. Andreas (geb. 17. December 176?). heiratete (am IN. ^ttobcr' 17i)9) Anna ge- borene Phirlirr, mit welcher rr den oben genannten Johann Vincenz Thomann zeugte, der den Adel in die Familie brachte. Johann Vincenz Thomann Edler von Monta lmar vermalte sich (am 20. Febmar 1848) >u Laidaci) mit seiner Cousine Amalie geborenen thomann (geb. zu 3ack in Hrcu'n am 6. Juli 1823. gest. zu Trieft am 21. Mai 1833). Aus dieser Ehe stammen.- Ludwig Johann (geb. 23. August 1849). Doctor der Neckte und Conc'pist bei oer k. k. Finanz« procuramr in Triest. Mathi lde (geb. 1. März 183l). Eduard Anton (geb. 31. Jänner 18.;:l). zur Zeit Linienschiffs «Fähnrich, und Mar ia Anna (geb. 2. Februar l8.i3. gest. 24. September 1873). — Wappen. Quer ge- theilt, m der oberen goldenen Haltte ein aus der Theilungslinie wachsender schwarzer Löwe, in den Pranken ein schrägrechtes, viermal von Roth und Silber getheiltes Fähnlein an rother Stande mit silberner Spitze kaltend; in der unteren rothen Sch'Idecchälfte befindet sich eine silberne UUenförmige Lanzenspitze (Tricster Wappenfigur). Auf dem Schilde rubt ein Helm. aus dessen. Krone 2er 3öwe des Tchil« des hervorwächst. Die Helm decken sind rechts schwarz mit Gold, links roth mit Silber unterlegt. — 4, ('>iner Familie Tboman von Gendorf gedenkt die (Graher) „Tagesvost" im Feuilleton der Nr. 103 vom Jahre I8<>:l, worin Nachrichten über die deutsche Erdens- kirche zur b. Kunigunde am 3cch mitgetheilt werden. Aus einem Sandstein-Grabdenkmale liest nun der Verfasser jenes Artikels den Namen d.es Deutschordensritters Tdoman Ulrich uon Gcndorf heraus. Gegen die Unrichtigkeit dieser Lesart wendct sich aber Eduard Damisch im (Gratzer) „Tagesboten". 18«:i, Nr. 113. in dem Artikel: „Der Grab' stein des Herrn Tdoman von Siegesdorf an der Lechkirche zu Gralz", indem er darlegt, daß eine Familie Gendorf in Steiermark nie eristirt habe. und daß dieser Grabstein den berüdmten Deutsch » Ordensritter Tboman von Siegcsdorf (gest. I^tto) betreffe. Er weist dieses Resultat überzeugend aus der schon sehr verwitterten Inschrift des Denk« steins nach. welche er mit großem Sckarfsinne und in einleuchtender Weise richtig stellt. Thomas, Corbimaii (gelehrter Bene» d ic t iner , geb. zu A u g s b u r g 24. September 1694, gest. zu Salz- burg 13. Juni 1767). Zunächst am Iesuitencollegiuin zu St. Salvator in Augsburg, dann an der Universität Dillingen gebildet, trat er 17i3 im Kloster zu Elchingen in der Pfalz in den Benedictinerorden ein. Im Jahre 1717 ging er nach Salzburg, um daselbst Theologie und Kirchenrecht zu studiren. 172l in sein Kloster zurückgekehrt, wurde er noch im nämlichen Jahre nach Salz-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Terlago-Thürmer, Band 44
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Terlago-Thürmer
Band
44
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
360
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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