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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44
Seite - 269 -
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Seite - 269 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44

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Thürheim (Genealogie) 269 hürheim (Genealogie) Zei tung" : „hieben TisclMnossen. Eine Er- ^äblung" »880. Nr. 125—180 und lä^^. — „Der öst er r eichischcNcichöb ote": „Ein österreichischer Veteran" si878, S. 12^. — „A l lgemeine (Darmstädter) Mi l i tä r - Z'eitung": „Zum fünfzigjährigen Jubiläum deiner kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs Albrecht" si«'". Nr. 16); — „Ludwig I I I . von Hessen als österreichischer Regimmts- Inhaber" ^ebd., Nr. 26^j; — „Großherzog Ludwig IV. uon Hessen als Inhaber des k. k. österreichischen 14. Infanterie-Regiments" s1878, Nr. 2 und :l). Vieles noch hat der Graf in Handschrift liegen, so biographische Skizzen der k. k. General «Lieutenants und . Feldmarschälle, eine Geschichte der in Ober« österreich ansässigen Neichsgrafen von Thür« beim und Beiträge zur Geschichte des vor' maligen oberöstcrrcichischen Herrenstandes. Die vorbenanntcn in den Zeitschriften abgedruckten Aufsätze sind ibeils mit dem vollen Namen des Autors, theils mit den Anfangsbuchstaben 'I'n. bezeichnet; wir führen dies ausdrücklich an, da in neuerer Zeit, insbesondere in den Heften des militärwissenschaftlichen Organs wiederholt Aufsähe, meist Recensionen, mit ^. 'IV bezeichnet, erschienen sind. welche irriger Weise dem Grafen Andreas Tbür< heim zugeschrieben wurden, während dieselben den Verfasser des „Vaterländischen Ehren« buches", Obersten Albin NeichSfreiherrn uon Tcuffcnbach. zum Autor haben. Presse (Wiener polit. Vlatt) 1866. Nr. 103. I. Zur Genealogie der Acichsgrafen von Thür- heim, Freiherren von VibrachM, Herren von Vber- und Uicder-Neichenbach. Die Reichs» grasen von Thürheim stammen uon den Ortschaften Ober« und Unter«Thürheim in Tchwaben (Iandesgericht Wertingen, König« reich Bayern), wo sie ihre bereits Ende des vierzehnten Jahrhunderts zerstörte Stamm- burg gleichen Namens besaßen. Der könig» lich bayrische Regierungsdirector Doctor von Raiser. Mitglied der historischen Classe der Akademie der Wissenschaften in München, hat das Ergebniß seiner gründlichen Forschungen sowohl über diese Ortschaften als das Geschlecht in einer Schrift niedergelegt ^vergleiche die Quellen), aus welcher in den Verhandlungen des historischen Vereines von Oberpfalz und Regensburg Bd. XVI I , S. 360 bis 369 Aus. züge mitgetheilt sind. Vr. Raiser und der königlich bayrische Landarzt Strehler zu Ober-Thürheim behaupten auf Grund ihrer Forschungen Folgendes: Auch bei Tkürheim im Landgerichte Weriingen war einst eine römische Position, welche in der letzten Zeit der römischen Landesinhabung zur befestigten Linie auf den Grenzhügeln gegen die Donau, Panadum genannt, gehörte. Zur Zeit deö 1^imiti5 I5omn.ll!,rnin pi-nni mag auf dem Verge bei Ober-Thürhmn ein wohldcfestigtes römisches ^astrum mit einem Wachthurmc gestanden baben. Auf derselben Stelle ent- stand im tiefen Mittelalter wieder eine deutsche Burg, welche die Wiege des jetzt gräflichen Geschlechtes Tdürheim ist. — Die röm'l- schcn Münzen, meint Dr. Raiser, welche hier gefunden werden, sehen den 'Aufenthalt der Römer auf diesem Hügel außer Zweifel. Der vorige Pfarrer in Pfaffenhofcn Sebastian Dir r le von Glöt t soll einen ganzen Topf voll römischer Kupfermünzen (1824) gesam- melt haben, welche man ihm in vielen Jahren auf dem Altar opferte; nach seinem Tode ge- rathen sie als werthloses Kupfer in Juden« Hände und wurden zu Platten umgeschmolzen. — Der frühe Bestand des edlen Geschlechtes zu Thürheim, welches sich im Mittelalter auf dein Thürleberge.eine Burg erbaute und naä, dieser und dem Orte Thürheim sich nannte, ist durch Urkunden, soweit dieselben n^t solchen Oeschlechtszubenennungcn nach Burgen und Orten reichen, vielfach erwiesen. Die Burg zu Thürhcim, d-^ ren Name in den ältesten Urkunden in verschiedener Schreib- weise vorkommt (nämlich 1048 Hurehaim, 1126 bis ll7l) Tureheim. 1243 Tierhaim. 1266 und 1278 Turheim, im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert Thürhaim). wäre nach Raiser's Ansicht entstanden, als das Nonnenkloster St. Stephan in Augsburg vom Bischof Eberhard I. c. 1047 die Verga- bung der Kirche von fünf Huben und den Zehent im Seelgelände (Güter a,ä pias cau- sag) zu Pfaffenhofen und allen Zehent in den beiden Ortm Thürheim (auch Thürhaim) erhielt, und es sodann nothwendig fiel, dieses Klostergut durch eigene örtliche Subadoocatur schützen zu lassen. Die Familie gelbst, sowie alle älteren Genealogen: B u c el l i n u s, Bruschius, Hohenegg, Hübner, Gau he, Zedler u. s. w., wie auch neuere: Kneschke. Sol tmann. führen die Stamm» reihe des Thürheim'schen Geschlechtes bis auf den Ritter Nribo, der 883 auf seiner gleichnamigen Burg gesessen haben soll. zurück. Nedopil führt in seinen „Adelsproben aus
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Terlago-Thürmer, Band 44
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Terlago-Thürmer
Band
44
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
360
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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