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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44
Seite - 274 -
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Seite - 274 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Terlago-Thürmer, Band 44

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Thürheim. Christoph 274 ThürheiM) Christoph Leopold ihre Aufgabe löste, bezeichnet folgende wort- liche Stelle aus einem von Lin; am 13. Mär; 1763 datirten Briefe des Monarchen an die Kaiserin Maria Theresia.- .,I^ä novIoZso äe I^inx, ». et^ tröä nan).dreu,8e, äurtout en doinme«. .7ü 6ois i-onäro ^ustice a ^iH^^ino äs I'iiü rti ei in, hu'ello a. lil.it voir- äans I2. oonäuitk, gu'eile a tonn« en xr^sc'ntHnt tout 16 mouäs et äa,u8 33, 5ü.^ on äo 8'ex- äs I)OI,ueQNV «I'osprit. ^l'lii ou I'oc-^asion äe lui, parle-r louztLM^L, et '^0 V^ux ^^^ «in'eUs m'»> 5a.ti5l^it ^u tont point^. Gräsin Anton ia Mar ia starb im 25. Lebensjahre an den Folgen, einer sehr schweren Entbindung und ruht in der Familiengruft zu Käfermarkt, wo ihr Epitaph in lateinischer Sprache an- gebracht ist. Ihren Schmuck hinterlegte sie testamentarisch zum Thü rd ei m'scken Fami« lienschmuct. welcher in der Folge in ein Geld' sideicommißcapital umgesetzt wurde. ^Arneth (Alf. v.). Correfponden; Kaiser Josephs I I . mit Mar ia Theresia (Wien, Braumüller, gr. 8«.) Bd. I, S. 21. 22.) — :;. Caspar Moriz (gest. 1630). ein Sohn Moriz Heinrich von Thürdeim'5 aus dessen zweiter Ehe mit Margaretda Herrin vorl Gy b. Am I. October 16W schwur er zu Nürn< berg im kohen deutschen Ritterorden auf und rückte in demselben ^um Drdensratbgebietigen und (5omthur zu Blumenthal, 1<>2^ aber zu Ellingen vor; er starb in letzterem Orte l<>:i0 ! und wurde in der Pfarrkirche zu Lauchheim begraben. Sein Wappen ist im Commandeur« zimmer Zu Nürnberg aufs Fenster gemalt. Sein Stammbaum oder richtig seine Drdens« probe beßndet sich noch heute nn deutschen Ordensarchive zu Wien. ^Ned opil. Deutsche Adelsproben, Wien 1868. 8"., Wilkelm Brau- müller. Bd. I I , S. .781. Nr. 6824.) — 4. Christoph von Thürdeim (geb. um 1300. gest. zn Tütting am 2. Jänner 1371), ein Sohn Eberhards I I I . aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Essendorf, wirkte durch 40 Jahre als fürstlich Eich. städtischer Rath und Pfleger zu Tütting. Er wurde am Donnerstag nack St. Pauli 1364 auf dem im königlichen Schlosse zu Prag abgehaltenen Landtage des Königreiches Böh« men in dessen Landmannschaft aufgenommen und ist somit eigentlich der erste Thürheim, der in den österreichischen Staatenverband trat, ohne eben in Oesterreich sich seßhaft ge< macht zu haben. Ein von ihm verfaßtes Oeschlechtsbüchel der T h ü r. h e i m'schen Familie befindet sick noch im Originale im Besitze der Familie. (Christoph vermalte fich 1333 mit Margarellj« Marschall von pappen- heim aus der erloschenen Linie der Marschälle von Biberach, und aus seiner 36jährigen Ehe entsproßten zwölf Kinder. Alle späteren Thürheim stammen von ihm. Von seinen Söhnen erreichten nur Phi l ipp Jacob ssiehe S. 282. Nr. 3<i) und Moriz He in« rich das männliche Alter. Letzterer, zweimal vermalt, querst mit Margaretha Marschall von Pappen beim, dann mit Marga- retha oon Enb, starb 1393 als kurfürstlich bayrischer Kämmerer und Pfleger Zu Tütting, Pon den sechs Töchtern Christoph Thür- beim's war M a r g a r e t h a mit Hans Christoph von Gundelbeim, Anna mit David von Iartheim und Glisabetd mit Hans Georg von Parsberg ebelich verbunden. Die übrigen starben im früdesten Alter. — 3. Christoph Leopold (geb. zu Ebelsberg am 10. December 1629. gest. zu Linz am 9. August 1689), ein Sohn Hans Christophs Freiherrn von Thürbeim aus dessen El'e mit Anna Martha Freiin von Tauffkirchen, war Kämmerer Kaiser 3eo> poldö I., auch Landrath und während des srsten Türkenkrieges 1663 kaiserlicher Üom« missär für das Marchlandviertel, wo er in Perg das Aufgebot zu sammeln batte. Im Iaorr 1672 fungirte er '^ um erstcn. i»;83 ^um Nveiten Male als Verordneter des oderöster-- reichischen Herrenstandes, „in welcher Eigen» schaft er sebr viele wichtige, ihm aufgetragene Justiz und Landescommissionen, besonders im schwedischen und späteren Türkenkriege zum Nutzen dos Landes rüdmlich verrichtete". In der Pfarrkirche ;u Käfermarkt stiftete er den St. Teoastiansaltar und erbaute eine eigene Thürheim'sche Familiengruft nebst Altar über derselben, auch gründete er iin MarkteLaHberg einSpital für armePfründner. Christopb Leopold vermalte sich 1657 mit Anna Iudlllj Gräfin von 5al6urg (gest. 1668), dann im Iabre 1678 mit Naria Va- lharina Gräfin Pressing, welche 1739 als ver- witwete Gräfin Salburg starb. Aus beiden Ehen gingen fünfzehn Sprossen hervor, von denen vier im zartesten Kindesalter starben. Von den Söhnen gedenken wir außer den in besonderen Skizzen erwähnten Christopd Wilhelm, Georg Sigmund und Franz Christoph noch Otto Karl Christophs (geb. zu Puchheim am 18. December 1664, gest. 1700), welcher mit der Würde eines Domherrn
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Terlago-Thürmer, Band 44
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Terlago-Thürmer
Band
44
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
360
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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