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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
Seite - 123 -
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Seite - 123 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46

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Tomsa. Antonin 123 und Grafen Fürstenberg, Wratis^ law, C l a m - G a l l a s , Erzbischof Chlumcansky gehörten zu seinen Gönnern. Tomsa, in dessen Nachlaß sich viel Angedrucktes vorfand, blieb bis zu seinem Tode schriftstellerisch thätig, denn sein Wahlspruch lautete: „Ich werde schreiben und arbeiten, so lange mir Gott Leben und Gesundheit schenkt". ^«Fmann /^OH.^ ). Historie Inerktur^ ceekö, d. i. Geschichte der üechischen Literatur (Prag 1849. lii'wnliu. 40.). Zweite, von W. W. T o< mek besorgte Ausgabe, S. 642 ^nach diesem geb. 3. October 1733). — semüeT-a 5.4/ols «Iov6Q«k6. V6K novs^.^i, d. i. Geschichte der öechoslavischen Sprache und Literatur. Neuere Zeit (Wien 1868, gr. 8«.) S. 299 l^ nach diesem geb. 3. October 1730. gest. 1. November 18l4^z.— ZiovQi^ uauön^. liedaktori Dr. V'l'a.nt. I^g.ä. l i i s^or a, ^l. HIa,lF, d. i. Conver« sations-Lexikon. Redigirt von Dr. Franz Lad. Rieger und I . Ma l? (Praa 1872. I . 3. Kober, 3er.<8".) Bd. IX, S. 306 lnach diesem geb. 3. October 1733. gest. 17. November 1814). Es ist noch eines Trägers des Namens Tomsa, des Antonin Tomsa (geb. zu Neubydzow am 22. Juni 1832) zu gedenken. Dieser studirte anfangs Theologie, gab sie aber dann auf und wendete sich der Medicin zu. aus welcher er im Jahre 1861 die Doctor- würde erlangte. Nun nahm er im Prager allgemeinen Krankenhause die Praris und wurde dann Secunoararzt im Irrenhause. 1863 trat er als Aspirant in das Prager Militärspital, verließ aber schon nach einem Vierteljahre dasselbe und folgte einem Rufe als Stadtarzt zu Königinhof. Im Jahre 1867 erhielt er in Prcig die Stelle eines Assistenten des Kreisarztes und im Jahre 1870 jene des Kreisarztes daselbst. Nach dem Tode des Dr. P 0 0 l i p s k y nahm er in Gemein« schaft mit den Doctoren Stauet und Cejft an der Redation des „6220912 öoskvck 16- k»,5üv", d. i. Zeitschrift der iiechischen Aerzte. Theil, welche er dann nach dem Abgänge der beiden Letztgenannten mit Dr. Weiß weiter» führte. Auch für den „äiovuik nkni-nF", den Nieger und MalF herausgaben, hat er an den medicinischen Artikeln mitgearbeitet. Tonl8io, Anton (Schriftsteller, geb. zu Dedendol bei Weixelburg m Kram am 26. Mai 4842, gest. zu Mar- burg in Steiermark am 26. Mai 1871). Die Studien, welche er in Laibach be- gann, setzte er in Trieft und Cilli fort und beendete sie am Obergymnasium zu Neustüdtl in Kram. Schon als Student zeigte er sich als Nationaler von ent- schiedener Farbe, was zu jener Zeit, da es nicht gerade als ein Vorzug galt, in der ungeschlachten slovenischen Sprache zu reden, etwas zu bedeuten hatte. Der deutschen Partei, wenn sich eine Gele« genheit darbot, Prügel zwischen die Füße zu werfen und so den Nationalitaten- Hader mit bestem Wissen und Willen zu schüren, daran fand er von Jugend an- seinen Hauptsport. Im Jahre 1863 or- ganisirie er das nationale Fest zu Ehren der Apostel Cyrill und Method, es war das erste slovenische Volksfest in dem deutschen Stadtchen Neustadtl. Nach dem Willen der Eltern, welche fromme Land- leute waren, sollte er Theologie studiren und in das bischöfliche Seminar zu 3ai- bach eintreten; er weigerte sich aber Geistlicher zu werden und ging 1863 nach Gratz, um an der Hochschule da- selbst die Rechte zu studiren. Auch hier that er sich wieder durch sein extremes nationales Gebaren hervor, und die Aufmerksamkeit seiner slovenischen Mit» bürger in Steiermark richtete sich umso» mehr auf ihn, als Gratz eine durch und durch deutsche Stadt war. Da die slove- nischen Studenten an der deutschen Hoch- schule keinen rechten Halt hatten, grün« dete er an derselben den slavisch-litera- rischen Verein >,8IoväniHi!.^. dessen Seele er wurde, für dessen Fortbestand aber in dem deutschen Gratz so wenig ein Be- dürfniß sprach, daß er mit Tomsi6's Abgänge von der Universität sich auch
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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