Seite - 152 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
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) Nicowls ^ 2 Tarosiewi^ Theodor
1747 in den Grafenstand erhoben. ! Pesth entsendeten Commission. Von seinen
Von Sigmund Toroczkai und dessen ^ zwei Söhnen lebt Paul sgeb. 1830) in
Gemalin Eszther geborenen Gräfin! kinderloser Ehe mit Helena Baronin
Teleki, einer Schwester des Poeten und ! Brückenthal; N ico laus dagegen
Staatsmannes Joseph Grafen Teleki! (geb. 1833) erhielt von seiner Ge-
j^Vd. XI.Hl, S. 247^ und des vor dem ! malin Arpad ine Baronin Brücken-
Feinde gebliebenen Ladislaus Grafen ' tha l einen Sohn N ico laus (geb.
Teleki M . XI. I I I , S. 236, Nr. 24^, ! 28. Juni 1839) und drei Töchter >>er-
stammt die heutige gräfliche Linie des ^ gleiche die Stammtafel^. Graf N i c o-
Geschlechtes. Von den Vorfahren der ^ l a u s T o r o c z k a y wie seine beiden
Toroczkai war: 1. Matthias Super- ! Söhne P a u l und N i c o l a u s sind
intendent der Unitarier in Klausenburg, ^ Mitglieder der ungarischen Magnatentafel.
Er übersetzte Georg Enyedi's lateini , ^ ^ ^ . ^ ^^^ro^äF ^lää^i «imk-
stbes Werk über jene Stellen der h. Schrift ^ i-^lc^i <^ neln^^icrenäi täbi^kai, d. i. Die
N. T., aus welchen die Lehre der h. Drei- ! Familien Ungarns mit Wappen und Stamm-
einiykeit bestätigt werden kann, ins Un» > tafeln (Prstb 8^60 Monz Räth. 8") Bd^ XI
garische unter dem Titel: ^ 2 u^ tL8tg.- z L^et656dd cL^iäa^«, d. i. Siebenbürgens
Nöntomdeli 2. 3x6i>.tIiHrolN82,F!'lz. vonQt- ! denkwürdige Familien (Klausendurq 18ö4.
K.020 tieivok m^VÄrii/.atät'- ^Klausen- ^ Barran und Ttein. gr. 8«.) S. 242.
bürg 1619) und gab auch das Andackts- ^
buch: „^6?-66^t^?// i/'c^-^Fs /^eF /ttcko- ^ Torosiewic^, Theodor ^Chemiker,
)/i</><///<l 7-<3///<'F ?</^ .3/«//i^^/o,^ ^^e/-//^^) aeb. zu S taniälaw 0 w in Gallien
d. i. Christliche Heilwissenscl^aft nach dem am 7. September 1789, gest. '^ u Lem-
alten und neuen Testament sebd. 1632), ' berg am 2. März 1876). Ein Sohn un-
heraus. — 2. Johann Toroczkai sgest. ! bemittelter armenischer Eltern, besuchte
1743) bekleidete 1737 die nacb der Besitz- ^ er die Gymnasialclassen in seiner Vater-
ergreifung Siebenbürgens durch das Haus stadt, den pharmaceutischen Lehrcurs
Oesterreich so wichtige Stelle eines Ober- 1811 und 18i2 an der Wiener Hoch-
Landescommiffärs in Siebenbürgen. I n schule, worauf er sich in Lemberg seinem
Folge seiner Verdienste wurde er im Jahre ^ Berufe widmete. Nach mehrjährigen An-
1734 in den ungarischen Freiherren» ! strengungen und wiederholter Vermö-
stand erhoben und ist der Stammvater ^ genseinbuße trat er im April 1819 als
des freiherrlichen Zweiges der Torocz-! selbständiger Apotheker auf. Von da
kai, der gegenwärtig in zwei Linien blüht, ! an verlegte er sich mit besonderer Vor^
welcke beide zusammen mit dem Sohne ! liebe auf Chemie, und innerhalb vier
des Barons Joseph nur noch auf zwei ! Decennien und darüber schrieb er in
Augen stehen.— 3. Nicolaus (geb. 1803) ^ deutscher und polnischer Sprache an
Graf Toroczkai, Chef der gräflichen 106 Abhandlungen und Broschüren,
Linie, vermalte sich 1826 mit Johanna ! welche in verschiedenen polnischen perio-
geborenen Gräsin Beth len. Er ist Ober-! dischen Fachschriften Krakaus, Lembergs
gespan des Tordaer Comitates, welche ^ und Warschaus, sowie in den Wiener
Würde er bereits 1848 bekleidete. Er war! „Medicinischen Jahrbüchern", in Buch-
Mitglied der im letztgenannten Jahre in ' ner's „Repertorium für Pharmacie", im
der Unionsfrage aus Siebenbürgen nach ! „Pharmaceutischen Centralblatte", in
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Toffoli-Traubenburg, Band 46
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Toffoli-Traubenburg
- Band
- 46
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1882
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 330
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon