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, Theodor 454 ) Theodor
der Miunülqntltt su ^ruäkumilc" (München
1830)' — „3!ie FchiuekelM'lle zll Fchto"
(Lemberg 18.'ii>); — „i^Irber da? Vor-
kommen deZ Falmillk3 m Ällbllln.'.m" febd.
183?!' — „Hlbrr du5 VorKammen del
<V^/?t", d. i. Die Raffinirung des Oeles
(ebd. 1838)' — ,0 -
^- (ebd. 1838),
davon erschien auck eine Ausgabe in
deutscber Spracke unter dem Titel: „Die
brom° und jodhaltigen alkalinischen Heil-
quellen und das Eisenwasser zu Iwonicz
im Königreich Galizien, physikalisch«
chemisch untersucht und beschrieben"
(Wien l839, 133 S., 80.); — ^e / ^s
1839)' — 7, (Lemberg
A/ck's^ lebd. 1842), deuisck: „Die
Mineralquellen von Szczawnica im
Königreick Galizien. Phnfikalisck'cbemisch
untersuä>t; betrieben und mit Rücksicht
auf ihre Heilkräfte gewürdigt von Hein-
rich Kratter. Zum Gebraucbe der
Lzczawnica'er Brunnengäste" lLemberg
1842, gr. 8''., mit der Ansickt von Szczaw-
nica in gr. 4".); — „ I ^ n i / s^ )osc>5
^c^/ittli'tt/i/a ^/e)/i/ o^,i«?/'^ , d. i. Leichtes
Mittel, die Ackererde zu erkennen (ebd.
1843, 2. Aufl. ebd. 1846); — ^ ? ^
^ d. i. Die Mineralquellen
im Königreich Galizien und in der Buko«
wina (ebd. 1849), auck deutsch (MĂĽnchen
1836); — „ N'oc/n ^>6t^o?^a ?^ 's ^,^'0-
lol's e/i6//i/l?^/'//6 ^c)^e^7'tt/ia^, d. i. Da6
Ouellwaffer Lembergs chemisch unter-
sucht (Lemberg 1839); — „0 T<^o/tt
s /a^o^ '^ «? Htt?os^<?^?/oa6^", d. i. Von
der Schwefelquelle zu Swoszowice (War-
scdau 1839); — „<) s?/?-o^?'6 ^a^o/7«-. 0 «iNlis 2 sl/T'O^^ S HilT'toM", d. i.
Vom Kartoffelsyrup und vom Weine aus
Kartoffelsyrup (Lemberg 1861) ; —
d. i. Ein Blick auf die Nothwendigkeit
der Erwerbung naturgeschichtlicher und
weltgeschichtlicher Kenntnisse (Lemberg
1863, 8^.); — n <) nz/e/tte?tt ?m'65)i^ »z
^ieö/F^, d. i. Neber Iieb ig's Fleisch-
extract (ebd. 1866); — „ 0 F^^ackse?-
? /^^ ?ic»tt?6/ ^)o/6^/ ^a, c^^/se/'^ d. i.
Neber die Bereitung einer neuen BrĂĽhe
fĂĽr Kinder (ebd. 1866). Aus vorstehender
Uebersicht erkennt man leicht: Torosie-
wicz hielt mit den Errungenschaften der
Zeit, in der er lebte, gleichen Schritt, er
stand immer mit der Wissenschaft, der er
sich mit allem Eifer hingab, auf gleicher
Höhe. Seine wissenschaftlichen Verdienste
fanden auck mannigfache WĂĽrdigung,
Seine Majestät der Kaiser verlieh ihm
das goldene Verdienstkreuz mit der
Krone, gelehrte Vereine, und Akademien
schickten ihm ihre Mitgliedschaftsdiplome.
Als Mensch war er mildthätig und hilf-
bereit gegen Arme, die er ebenso mit
Geld wie mit unentgeltlich gespendeten
Arzeneien unterstĂĽtzte. Im Jahre 1831
schickte er aus eigenem patriotischen An-
trieb in die Festung ZamoLo eine bedeu-
tende Menge Arzeneimittel fĂĽr die dor-
tigen Verwundeten und Kranken. Unge-
achtet eines mehr schwächlichen Körper-
baues erreichte er doch ein ungetrĂĽbtes
Greisenalter von 86 Jahren und traf
noch einen Tag vor seinem Tode die er-
forderlichen Anordnungen in seinem La-
boratorium. Ob mit den Toro sie wicz,
deren in den Quellen Erwähnung ge-
schieht, und unserem Apotheker verwandt»
schaftliche Bande bestehen, ist mir nicht
bekannt. Nur die armems^e Abstam-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Toffoli-Traubenburg, Band 46
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Toffoli-Traubenburg
- Band
- 46
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1882
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 330
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon