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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
Seite - 167 -
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Seite - 167 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46

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Toscana (die (kroßhcrzogc) Toscana (die Großherzoge) der Periode der österreichischen Regierung l in Oberitalien herangebildet hat. Ob- j gleich mittellos, griff er, seinem Talente vertrauend, zum Meißel', unter Mühen und Entbehrungen behielt er sein Ziel fest im Auge und arbeitete in der Bild- hauerschule der k. k. Akademie der bilden- den Künste in Venedig, Im Jahre 5837 erschien er zum ersten Male auf der aka- demischen Ausstellung dieser Stadt, und zwar mit einem kleinen Christus, und einer Madonnastatue in Lebensgröße. Bewun- derte man am Christus die anatomische Wahrheit des Körpers und den Ausdruck des Leidens im Angesicht des Erlösers, so erregte die Madonna nicht minder durch die Hoheit und Wurde, die aus dem Gebilde sprachen, gerechtes Auf- sehen. Ein Kritiker, Cabianca, bezeich- nete die Statue als „K^ui-a tutta i i^6- 6 äiv02ion,o". In der Aus' stellung des folgenden Jahres 1838 zeich- nete er sich durch einen geschnitzten Bilderrahmen aus. Im Styl des Cin- quecento gehalten, war seine Orna« mentik ungemein reich, und dabei doch das Ganze nicht schwerfällig und durch- aus geschmackvoll. I n den lexikalischen Werken über Künstler suchen wir seinen Namen vergebens. Toscana, die Großherzoge. Im Ar- tikel Habsburg und Habsburg- Lothr ingen, welcher Bd. VI , Nr. 1 bis 480 und Bd. VII, Nr. 181 bis 288 dieses Lexikons enthalten ist, erscheinen auch e'nzelne Sprossen der Secundo- Genitur unseres erlauchten Kaiserhauses, die Großherzoge von Toscana. Seit jener ziemlich fernen Zeit — der sechste und siebente Band des Lexikons erschienen in den Jahren l860 und 1861 — welche volle zwei Decennien umfaßt, haben viele Veränderungen stattgefunden, haben neue Quellen uns tiefen Einblick in die Ver- gangenheit Toscanas, des beftregierten Landes der italienischen Halbinsel, er» schloffen, sind neue denkwürdige Person» lichkeiten dieses Fürstenhauses zuge» wachsen, so daß eine theilweise Ergan» zung der früheren Artikel und eine Aus« füllung der Lücken, somit die selbständige Bearbeitung des Artikels ToScana nothwendig wurde. Herausgeber befolgt in derselben die Methode, welche er bei dem Artikel Habsburg und Habs- b urg-Lothr ingen eingeschlagen: er reiht nämlich die einzelnen Biographien nach der alphabetischen Ordnung der Fürsten'(Tauf-) Namen. Die chrono« logische Nebersicht ist ja ohnehin durch die bcigegebene Stammtafel vollkommen deutlich, einen raschen Ueberblick ge> stattend. I n unseren nur Thatsächliches enthaltenden Biographien sind alle Quellen bis auf die Gegenwart benutzt, so daß nicht nur eine Richtigstellung der Thatsachen ermöglicht wurde, welche die in Italien stets thätige und Alles rück- sichtslos entstellende Umsturzpartei im falschen Lichte dargestellt hat, sondern daß auch diese biographischen Darstel' lungen ein helles Licht werfen auf die wahren Fürstentugenden dieses Regenten« Hauses, auf die streng wissenschaftliche Bildung eines jeden Einzelnen derselben, bei deren jedem selbst die Gegner nicht umhin konnten, der Wahrheit die Ehre zu geben und zu sagen: er ist ein guter Regent gewesen. Hier muß auch noch eines besonderen Umstandes gedacht werden. Das bei Franz Barren trapp in Frankfurt am Main ehemals erschienene „Staatshandbuch" bemerkt in der zweiten Abtheilung des 66. Jahrganges (1833)
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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