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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
Seite - 181 -
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Toscana, Franz II. Stephan 481 Toscana^ Franz II. Stephan Wien (gr. 4".). — 2) Unterschrift: „Ferdi« ncmd IV., > kaiserlicher Prii^z und Erzherzog oon Desterreich, königlicher Prinz I von Ungarn, Böhmen :o. 2c. :c.< I Großber^og von Toscana" Katzler (lith.). K. k. Hof-Kunstdruckerei von G. Reiffenstein in Wien (gr. Fol.). — 3) Holz- schnitt ohne Angabe des Zeichners und Xnlo- graphen in der illustrirten Wochenschrift „Die Heimat", V I . Jahrg. (l88i), 2 . 503 >Mter und ziemlich ähnlicher Holzschnitts. — 4) In dem Werke: „Tie Orientreise deö Kronprinzen Rudolph" (Wien 1882, im Verlag bei Franz Bondy) ist auf S. 23. in der Illustration: „Empfangssalon des Miramare" der Groß« herzog Ferdinand IV. neben dem Kron- prinzen dargestellt. ToscllNll, F r a n z I I . Stephan Groß herzog von Toscana (als Herzog von Lothringen und Bar Franz I I I . ; als deutscher Kaiser Franz I., geb. am 8. December 4708, gest. zu Innsbruck am 18. August 1763). Ein Sohn des Herzogs Leo- pold Joseph Kar l , Herzogs von Lothringen und Bar, aus dessen Ehe mit Elisabeth Charlot te Herzogin von Orleans, und ein Enkel des be» rühmten Helden Herzog Kar l Leopold Don Lothringen, dessen dieses Lexikon im VI. Bande, S. 390, Nr. 143 ausführ- licher gedenkt. Als mit dem am 9. Juli 173? erfolgten Tode des siebenten Groß- herzogs von Toscana Giangastone (Johann Gaston) I. die mediceische Dynastie ausstarb, trat jene Bestimmung des Wiener Tractates vom 19. November 173!) in Wirksamkeit, durch welche für "den Fall des Erlöschens dieses Fürsten» Hauses der großherzogliche Thron von Toscana dem Herzoge von Lothringen Franz I I I . zugesprochen war als Ersatz für die erblichen Besitzungen desselben, hie dem abgedankten polnischen Könige Stanis laus L e sz c z y n s k i abgetreten und nach dessen Tode Frankreich einver- leibt werden sollten. Drei Tage nach dem Tode des Großherzogs Giangastone nahm der Fürst von Craon (Marcus von Beauveau) förmlich Besitz von dem Staate im Namen Franz' III.) Herzogs von Lothringen und von Bar, Groß' Herzogs von Toscana, Königs von Jeru- salem, und empfing nach Publicirung des von Kaiser Kar l VI . am 42. Jänner 1737 erlassenen Investiturdiploms von dem Florentiner Senate für den neuen Souverän die Huldigung und den Eid der Treue und des Gehorsams. Um die Toscaner über die Erhaltung ihrer Au- tonomie zu beruhigen, hatten die Bevoll' macktigten Oesterreichs und Lothringens bereits anlaßlich der am 12. Februar 4736 erfolgten Heirat des Herzogs F r a n z I I I . mit der Erzherzogin M a r i a Theresia, Tochter und prä- sumtiven Erbin Kaiser Kar ls VI., er- klärt: „daß, indem Toscana in der Prag' malischen Sanction nicht einbegriffen war, und indem dasselbe in Folge des Londoner Vertrages vom Jahre 1718 in die österreichischen Erbstaaten nicht ein- verleibt werden konnte, sobald die öfter» reichische Thronfolge im Erstgeborenen gesichert sei, das Großherzogthum auf den Zweitgeborenen und in Ermanglung eines solchen auf den Bruder, Prinzen Kar l von Lothringen und dessen Nach- kommen übertragen' werden würde, welche, um dem allgemeinen Wunsche zu entsprechen, in Toscana zu residiren hätten. Vorderhand konnte der Groß» herzog diese Absicht, welche mit dem Verlangen seines Volkes übereinstimmte, nicht verwirklichen, denn er hatte eben vom Kaiser ein wichtiges Commando in der österreichischen Armee (wider die Türken) erhalten, und nachdem die Schwester des letzten Großherzogs, Kur» fürstin-Witwe Mar ia Anna die ihr angebotene Regentschaft a3gelehnt, sah er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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