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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
Seite - 194 -
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Ksscana, Leopold It. 194 Toscana, Leopold I I . Professor Bagnol i unterrichtete. Nach ! Provinz, welche eine Fläche von 912 Toscana gekommen, studirte er mit Pro« ! Quadratmiglien umfaßt, herbeigeführt fessor Quart ier ! Jurisprudenz und ^ werden. Aber Leopold beschränkte sich begann dann die Schritten und Werke! nicht etwa auf die Anordnung dieses Galilei's und Lorenzo's de' Me>! kolossalen Werkes, welches 1828 begann, dici. genannt il Magnisico. zu sam- ^ sondern er nahm, nachdem er zu dessen meln und zu erklären. Die prachtvolle! Leitung berühmte Mathematiker berufen Ausgabe der Gedickte des Letzteren, mit! hatte, auch an deren Studien den leb- welcher er im ersten Jahre seiner Regie- ^ haftesten Antheil und überwachte fort- rung mit königlicher Freigebigkeit Tos- ! während die Ausführung der Arbeiten, cana beschenkte, bewog die Akademie der! die er mit allen von der Wissenschaft und Crusca. ihn unter ihre Mitglieder auf-! der ökonomischen Verwaltung anempfoh- zunehmen. Unter seinen hohen Auspicien ! lenen Mitteln förderte. Nachdem man wurde viele Jahre später durch Eugen ! die Luft durch Entsumpfung der Gründe Alb 6 ri die Herausgabe der gesammelten Werke Gali lei 's besorgt. Kaum hatte Leopold die nach dem Tode seines Vaters im Amte verbliebenen Minister, in erster Reihe den Grafen Fossom- broni, einen Mann von großem Scbarf- gereinigt hatte, versuchte er Alles, um letztere fruchtbar zu machen. Auf zwei daselbst in seinen Privatbesitz gebrachten Domänen suchte er durch eigenes Beispiel zum Ackerbau und zur Viehzucht aufzu- muntern, und dieses Beispiel ging nicht sinne, ausgedehnten reellen Kenntnissen ! verloren. „Auf allen Seiten", schrieb und langjähriger Erfahrung, bestätigt Salvagnol i im Jahre 1843, „ver- und zur erledigten Leitung der Finanzen breitete sich der Getreidebau in der Ebene, den durch Rechtlichkeit des Charakters, ^ und die umliegenden Hügel wurden mit durch Talent und Geschäftserfahrung im Lande bekannten Advocaten Campini Weinreben, mit Maulbeer- und Oliven bäumen bepflanzt; auch die Schaf- und berufen, als er zur Aufbebung der söge- ! Pferdezucht ward nicht vernachlässigt. Von 1828 bis 1843 erhoben sich auf dem Maremmenlande 433 Hauser: der enr sumpfte, dem Ackerbau zugeführte Boden nannten Fleisch- und Schlachthaustaxe schritt, welche, auf das Fleischhauer- monopol gegründet, die Landgemeinden des Florentiner und Pisaner Territoriums ! betrug 62.768 Qu'adratjoch schwer belastete. Dieser erste Regierungs- ^ a^rari), von denen 930 mit Weinreben, act war eine Bestätigung des ökonoini- 1713 mit Olivenbäumen und 38.104 schen Grundsatzes der Gewerbcfreiheit ! nun mit Getreide bebaut wurden. Die und der freien Concurrenz. Kurze Zeit ! Zahl der gepflanzten Weinstöcke belief darauf setzte Leopold die Grundsteuer! sich auf 1,089.442; die der Olivenbaume um den vierten Theil herab; und wäh- ! auf 288.330, die der veredelten Oliven- rend er die Lasten des Staates vermin- ! bäume auf 131.300 Stück. Große Sorg- derte, ließ er öffentliche Arbeiten in An- fält verwendete man auf dle Schaf- griss nehmen, welche einer der glän- zendsten Seiten der Geschichte Toscanas zucht, und sie trug reiche Früchte. Diese Verbesserung verdankt man aus- angehören. Vor Allem sollte durch ! schließlich der Erfahrung des Großherzogs, Trockenlegung der Sieneser und Grosse» > der schon im Jahre 1837 von seinen taner Marcmma die Gesundung einer! böhmischen Herrschaften nach einer seiner
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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