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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
Seite - 225 -
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Tost 223 Nicolnus von Giovanni C a t e n a.' «Do !äuäibu8 ^. loz-ii oi-atio" (^lilana 184«, 8".). Leider war ich außer Ttcmdc, nur die eine und andere dieser Monographien zu verschaffen.. Tost. Es sind zwei Personen dieses Namens, Beide Tonki'mstler, zu verzeich- nen. Ein Johann Tost, der zu Anfang des laufenden Jahrhunderts als Groß» Händler in Wien lebte, war ein be- geisterter Musikfreund und ein geschickter Violinspieler. Als die im Jahre 4812 in Wien gegründete „Gesellschaft der öster» reichischen Musikfreunde" am 29. Novem- ber d. I . Händel's Oratorium: „Timo- theus oder die Gewalt der Musik" unter Mitwirkung von mehr als 700 Musikern in der eigens dazu hergerichteten großen k. k. Winter-Reitschule zur Aufführung brachte, wobei Hofsecretär von Mosel als Dirigent fungirte, Andreas Strei- cher das Clavierspi'el und Frau von Ge y- müller, die Fräulein von Barnsfeld und Riedel, die Herren Hofrath von Kiese wett er, I>r. Ignaz Sonn» leithner, Soini und Hofmann, sämmtlich Dilettanten, die Solopartien übernommen hatten/ spielte Johann Tost die erste Violine. Später dirigirte er öfter die großen Musikaufführungen der genannten Gesellschaft, namentlich Händel's „Aleranderfest" und Stad- ler's „Befreiung von Jerusalem". Io» seph Haydn hat ihm eine seiner schönsten Quartettenpartien zugeeignet. — Ein gleichfalls sehr geschickter Violinspieler Tost, dessen Taufname nicht bekannt ist, ein Böhme von Geburi, lebte in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahr- Hunderts. Er war 1790—1793 Mitglied der Fürst Es zt erh äzy'schen Musik- capelle in Preßburg unter Haydn's Lei- tung und scheint früher aucb Qrchester- director der Seypp'schen Gesellschaft gewesen zu sein, wenigstens deuten darauf l). Würz bach, biogr. Lcrikon. XI.VI. mehrere von ihm für dieselbe geschriebenen Operetten hin. Die Titel derselben sind: „Mann untl Frau, Wiwer, Mwe"; — „Ncr Fllnbrrling"; — „Ner Mgnrr"; auch com» ponirte er mehrere Gesangstücke zum „Figaro" und zu anderen Stücken. Taschenbuch für' die Schaubühne auf das Iabr 1791 (Gotha, Minger, 32°.) S. 1^^. — Gerber (Ernst Ludwig). Historisch-bio-. graphisches Lerikon der Tonkünstler u. s. w. (Leipzig 1792, Breitkopf, gr. t>".) Vd. I I . Tp. «6^. — Derselbe. Neues historisch« biographisches Lerikon der Tonkünstler (Leipzig 1812. gr. 8".) Vd. IV, 2. 377. Totfalust (auch Tothfülusi geschrie- ben) Nicolaus (Ungarns berühmtester Typograph, geb. zu Totfalu neben ^Neustadt in Siebenbürgen im Jahre 5630, gest. zu Klausenburg 5702). Seine Erziehung erhielt er am Gymna- sium zu Neustadt, später am Collegium zu Nagy-Enyed (Straßburg in Sieben- bürgen). In der Folge begab er sich nach Fogaras, wo er, wie an den beiden vorgenannten Orten, durch Unterricht- ertheilen seinen Lebensunterhalt bestritt. Nachdem er so viel erspart hatte, um eine längst geplante Reise ins Ausland wagen zu können, rüstete er sich dazu, und dies siel gerade in die Zeit, als die Evangeli» schen in Siebenbürgen sich mit der Absicht trugen, die heilige Schrift wieder wie früher in Amsterdam drucken zu lassen. Superintendent Stephan Hort i , Franz Pariz Päpai M . XXI, S. 302, im Textes und Andere machten den Vor- schlag, Totfalusi mit der Revision und Correctur der h. Schrift zu betrauen. Totfalusi, zu diesem Zwecke mit einem Reisegelde uon 300 Thalern ausgestattet, begab sich auf den Weg. In Belgien an- gekommen, ließ er sich zunächst in Amster- dam nieder und verlegte sich daselbst ! mit allem Gifer auf den Typenschnitt, r, 24. Ocr. 1882/l ^
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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