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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Toffoli-Traubenburg, Band 46
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Käth, Lorenz 240 ^ Lorenz riz'chm Dichtung von der Schlacht bei Mohin'6 bis auf unsere Tasse (Pestb i^7. Gust. Hecken« ast. <,r. «".) Bd. I I , Tp. l33 u. f, - N ax H-ki- r e i^ «! ^ / »lllk^d e8 I> H n i t^ l i !c ^o^L^l, d, i. Ungarische Schriftsteller. Tammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenc^y und Joseph Taniel ik sPesth i«3tt. Gustav Emick. l>".) Bd. I, T. 3U4. — ?li i1o- ^u^»!l i ui I'iil vamun käk, d. i. Philo« sophiscke Preiöschriften (Pestb) Bd. I (<8:t5). 2, i 4<», — 1 uäomlln >-^ 8 ^ '^ ii ^ t 6 m 6 n )', d.i. Wissenschaftliche Tammlung, l«2t, Bd. I I , T. 1l<»: „Nekrolog". Tüth, Lorenz «ungarischer drama- tischer Dichter und Schriftsteller, geb. zu Komorn am 17. December 1814). Seine Studien begann T6th am reformirten Gymnasium zu Komorn und beendete sie an der Pesther Univer- sität, an welcher er die Rechte hörte. Schon auf der Schule mit literarischen Arbeiten beschäftigt, übersetzte er mehrere Lustspiele Kotze bue's ins Ungarische und 1830, sechzehn Jahre alt, schrieb er eine humoristiscke Novelle, welche drei Jahre spater in der belletristischen Zeitschrift „Ivo^oi'n". d, i. Der Kranz, unter dem Titel: „O^I^^eni^ d. i. Erreichung meines Ziels, erschien. Nach dem Hin- scheiden seines Vaters, Anfangs der Dreißiger-Jahre, übersiedelte er nach Pesth, wo seine auf den Tod des Univer- sitätsprofessors Johann Imre M . X, S. 201^ veröffentlichte Ode zuerst die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf den achtzehnjährigen Poeten richtete. 1834 verfaßte er das Drama: »^oH^ d. i. Der Fluch, welches als Preisstück von der ungarischen Akademie herausgegeben wurde. Diesem Werke folgte schon 1833 die vieractige historische Tragödie: „Fa?-- öa?-H ZHeöo/i?6". Somit war vorder- hand das dramatische Gebiet betreten und T6th allmälig in den Schriftsteller- kreis hereingezogen, in welchem er als Mit» redacteur des „^eisiikor", d. i. Die Gegenwart, sich mit den beiden Garay ^Bd. V, S. 86 und 87^, mit Andreas Kunoss M . XII I , S. 381^j, David Barot i-Szab6 Md. I, S. 162^, Szigl igeti Md. XI.II, S. 134^ und Anderen befreundete, aus welcher Ver- einigung sich bald Pläne zu einer Förde- rung des ungarischen Dramas entwickel- ten, und Szabä zunächst wurde zu dem Gedanken begeistert, die ungarische Ge- schichte in einem Cyclus von Dramen darzustellen. Aber schon mit dem dritten Hefte ging dies Unternehmen ein. In- deffen machte Toth die belletristischen Blätter und Almanache Ungarns, wie Aurora"-, „N^nal", d. i. Die Morgen- röthe, „^nilön^", d. i. Vergißmeinnicht, mit seinen Versen unsicher, übersetzte fleißig Theaterstücke, so aus dem Eng- lischen Sheridan K n o w l e's „Laster- schule" unter dem Titel: „.^ i-aFnioin i5kolÄj<^ und schrieb die Originalwerke: ,,1'tt/«", ein vieractiges Drama, „^F^K Ho«on", „^I /Mi '^" , d. i. Vaterlos, u. dgl. m. Neben diesen Dramen ver- öffentlichte er im ^Ke^olo^ d. i. Der Erzähler, ^ai-ZaUcoäo", d< i. Der Ge- sellschafter, in den ^Iit^2()1g.tc>1v", d. i. Skizzen, und im ^tlienÄLun^' verschie- dene schöngeistige Arbeiten. Mit dem histo- rischen Drama: „//tt?i^«H«' ^«s^/6^ gewann er wieder einen von der unga- rischen Akademie ausgesetzten Preis von hundert Ducaten und wurde in Folge dessen auch in den von derselben be- stellten Theaterausschuß berufen, welchem er dann einige Jahre hindurch ange- hörte und für dessen Zwecke er mehrere französische Lustspiele ins Ungarische über» setzte. Nebenbei beschäftigte er sich aber auch mit ernsten Arbeiten, wie es seine unter dem Titel: ^V^rböo^ I^i-ma.5 ..." erschienene Uebersetzung
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Toffoli-Traubenburg, Band 46
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Toffoli-Traubenburg
Band
46
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1882
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
330
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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