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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Trzetrzewinsky-Ullepitsch, Band 48
Seite - 274 -
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Seite - 274 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Trzetrzewinsky-Ullepitsch, Band 48

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Malussn ^Familie) 274 Eugen Siebenbürgens im neunzehnten Jahrhundert (Wien 1876. Vramnüller. gr. 8".) I. Theil, T. 121 und 147. — (Hugo Albert). Neue Croquis aus Ungarn (Leipzig I8i i , I . B. Hirsch« feld. 12°.) Bd. I I , S. 257. Die ungarischen Familien Ujsalussl). Es gibt mehrere Familien dieseö Nauiens in NnMm, so die Tökes'Ujfalussn, welche bereits zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts aus» starben; die Szkalkai oder Dülo.Uj« falussy und die Szi lvä s 'Uj fa lu ssy, beide gleichfalls erloschen; die Ujfal/ issy äe> eaäem, über deren Sprossen Nicolaus wir oben Näbcres berichteten, und die ebenfalls ausgcstorbenen Grafen Dio ek»Ujfalussy, welchen die berühmte Clarissernonne Judith Ujfalussy angehört. Eine Tochter des ange- sehenen Freiherrn Andreas, lebte sie im sieb- zehnten Jahrhunderte. Von ihren Schwestern Susan»«, Cla«a, Elisabeth die jüngste. wurde sie von Freiern viel umworben, doch schlug sie alle Anträge aus und wählte das stille Klosterleben, indem sie bei den Nonnen zu St. Clara in Tyrnau eintrat, deren Äebtissin sie zuletzt wurde. Dort in umsichtiger Leitung des Klosters und in Lecture frommer Bücher verbrachte sie ihr Leben. Aus der böbmisch^n Sprache übertrug sie in die unga- rische das Leben Jesu und Mariä, welches dann auch unter dein Titel: «Hlakul» n^ikül v^l6 tuköi-", d. i. Spiegel ohne Makel zu Ehren Mariens (Tyrnau 1712; neue Auflage 1722 und dann noch öfter) im Druck erschienen ist. sAl lgemeine Theater » Zeitung. Von 'Adolph V ä u e r l e (Wien, gr. 4".) 18. Iat^rg. (1823), Nr. 61: „Gelehrte Nnga« rinen". Von I . M e l z e r. — Zl 2. 3 ^ a r d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob F eren czy und Joseph Danie l ik (Pesth 1836. Gustav Emich, 8".). Zweiter (den ersten ergänzender) Theil. S. 336. — Ho^än^ ^1/s,ciiis). HlLmorik Hun^arorum oi ^roviucialinin, ücri^tiZ Lüitis notoruin (Visnnas 1776, H.. I^oo^e, 8".) lomuii I I I , F. 476. — kemeu;-, d.i. Die Hoffnung (Pesth) 1831, 2. Heft, S. 190. — 2/u^.v 57l.',i>^. Zla^ar. roncli räl)1ä!ckai, d. i. Die Familien Nn» garns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860. M. Räth, gr. 8".) Bd. XI , S. 371 bis 38:l.) Njfalvi de MezokövM, Karl Eugen (Sprachforscher, geb. in Wien am 16., nach Anderen am 18. Mai 1842). Seine ersten Iugendjahre verbrachte er auf dem in Siebenbürgen gelegenen Gute seines Vaters, eines ungarischen Edelmannes. Dem Militärstande sich widmend, wurde er im Jahre 1833 Zögling der Strasser, 1833 der Mar- burger Cadetenschule nnd kam aus letz- terer 4837 als Zögling in die Wiener- Neustädter Militärakademie. Aus dieser ward er am 1. September 1861 als Lieutenant m. G. zu Savoyen-Dragonern Nr. 3 ausgemustert. Am 1. Jänner 1863 in gleicher Eigenschaft zu Mamula- Infanterie Nr. 23 übersetzt, blieb er in derselben bis zum 1. März^ 1864. Nun aber schien ihm die Soldatenlaufbahn doch nicht zu behagen, denn er trat am genannten Tage ohne Beibehalt des ! Officierscharakters aus dem Verbände ^ der kaiserlichen Armee, um sich fortan ! ausschließlich wissenschaftlichen Studien ! zu widmen. Er bezog noch im nämlichen Jahre die Hochschule Bonn, wo er bis ! 1866 vornehmlich die sprachlichen Vor- träge besuchte. Hierauf begab er sich auf l größere Reisen und nahm 1867 seinen ^ ständigen Aufenthalt in Paris. Im August 1868 legte er daselbst die zur Erlangung einer Lehrkanzel vorgeschriebenen Staats- ^ Prüfungen ab und sah sich im Jänner " 1870 -zum ordentlichen Professor der l deutschen Sprache und Literatur am ! kaiserlichen Lyceum zu Versailles ernannt. ! Im Jahre 1872 wurde er von der fran- ^ zösischen Regierung wahrend der Ferien mit der Mission betraut, die Organisa- tion der österreichisch-ungarischen Mittel» schulen zu studiren. Während ihn der cisleithanische Minister von Stremayr mit größter Zuvorkommenheit empfing, ward ihm von Seite des ungarischen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Trzetrzewinsky-Ullepitsch, Band 48
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Trzetrzewinsky-Ullepitsch
Band
48
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1883
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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