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Valentini, Gottardo 220 Valentini. Johann
- — 1856: er uns eine Landschaft vorführt, ins»
> > — ^<?.5- besondere ist es die Stimmungälandschaft
^^ /.a ^/i/si'a-^ und in dieser wieder die elegische Seite
— 1857: , derselben, die er mit sicherem Auge erfaßt
und mit ungemeinem Geschick wiedergibt.
Wir vermuthen in ihm einen lombardischen
Künstler aus der Zeit der österreichischen
Regierung, der vielleicht an der Wiener
Akademie seine Ausbildung erlangte.
^ I d u in. N 3^)0 2i 2 io n i äi bolle 2.rti in
/?<c?/?<<?//« ^o i / ^ t t ^ /a " . Mehrere seine». !
Bilder erwiesen sich als so wirksam, daß!
siä> Grabstichel des Kupferstechers und!
Xylographen daran versuchten und treffe -
liche Blätter darstellten, so ^ I ^ o nellii ^
Vriauxii^. von 3. Cherbuin gezeichnet ^
und gestochen, im XIX. Jahrg. ^1837)
des von Canadel l i in Mailand her-!
ausgegebenen ^ ! Oai-lo (^uaäftlii, 4".) Qinic. XIV (i8o2),
p. ^ ; anuo XVI I l (l8öl>), p. l l?; aunc
XIX (15^7), p. 7ö; annc. XX (18.58), p. <>3.
— Ocinmo ä'lvrti itn.!i: iuc (>Iill>.iio,
Veue^ia, Verona, IliMinonri (.'arpn,no, 4<>.)
aunu VI (18ö3), i>. l2^>; au^lio VI I (l854),
p. 7(i; n-nuo IX (1856), P. i'^O; Qinio X
XI
XII
nach einer Zeicknung von Rizzo von!
Cherbuin gestochen, im XX. Jahrg.
des vorbenannten ^IL'uni^', — „8ito
ävi^^ero nei Oi^ntono äi Xeu5?Iiil.te1",
nach einer Zeichnung von Mazza in
Hol; geschnitten von Salv ion i , im
XIV.Iahrg.(1832) desselben «.^U.umU;
von Cherbuin gezeichnet und gestochen;
im Jahrgange 1838 der von P. Ripa-
monti Carpano in Mailand heraus-
gegebenen „Hemme ä'ai-ti i
von Cherbu in gezeichnet und gestochen,
im Jahrgang 1839 der vorbenannten
»(leinrao^. Valent in i , den wir in den
neueren Künstler. Leriken von Müller-
Klunzinger, Oi-. H. A. Mül ler , wo<
hinein er bei seiner unbestrittenen Be-
deutenheit als Landschaftsmaler gehört,
vergebens suchen, gibt die Natur in seinen
Bildern mit idealer Treue wieder; er ist
Meister des Colorits und ungemein glück-
lich in derWahs dcs Moments, in welchem Noch sind anzufüdrm: l. Anton Valcntini,
ein P^duaner ^ünstlcr auä der Z^it der östel»
reichi,chcli Iic^irrung iln lDmbardisch-oenetill'
nischm Königreiche. Seine Ausbildung genoß
er an der Kunstaküdriuie in Vrnedm. wo er
182l die große Medaille in Süder für seine
Leistung erdielt. Er stach mit gll' cher Gesäuck«
lichkeit in Kupfer. Siadl Ul'.d Elfenbein, zeich»
nete Bildnisse in Nöthel oder aravirte Siegel.
Von seinen Arbeiten, deren ein großer Tdeil
im Privatbesitze sich befindet und in Samm»
lungen zerstreut ist, sind bekannt: die gestocke»
nen Tafeln für die Naturgeschichte des Pro«
fessors und Nanuforscherü ^i enier ^Zd. XXV,
S. 286^. die Stiche zu dem Werle: ,.I.e
antic^o lapiäi patavii^o illui>t!lrie" (Padua
1847) dcä Abb6 Giuseppe Furlanetco
^^5d. V, S. 37^ j und niedrere Tafcln 'iU dem
großen üostumwerke.- ,.ll ooswiu« 6i wrü
i ^oxoli cc.^ von Ludovico Menin. ^/s-
piiäovain ll'aäova 1838, gr. 8".) S. 272.^ l
— 2. Johann Valent in i (geb, l786).
Der Sodn cineö Pastors, genoß er seine
wissenschaftliche Vorbildung in Losoncz. Nagn«
Körös, Csetnek. Eperies und Preßburg und
dezoi; zur Vollendung seiner Studien 1803
die Universität Jena, an welcher er die Vor»
träge von Gabler, Griesbach, Märe«
zoll und Schmied hörte. Nach seiner Rückkehr
ins Vaterland nabm er zuerst eine Erzieher'
stclle im Grafendause Sz i rman an. dann
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Band 49
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Ullik-Vassimon
- Band
- 49
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1883
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 348
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon